Schrift (div.) als Schlagwort für 53 Zitate
incl. A / Alpha, Brief, Buchstabe, Griffel, lesen (div.), nachlesen
(div.), O / Omega, schreiben, Schreiber / Schreiberin, Schreibkrampf,
weiterlesen
vgl auch → Bibel, Buch, lesen, Literatur, Manuskript, Rechtschreibung, Schriftsprache, Schriftsteller / Schriftstellerin, Text, Wort, Zahlen;
≠ hören, lauschen, zuhören
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Als gesonderte Bereiche dieser Unterseite werden nachstehend aufgeführt (in Klammern: Anzahl der jeweiligen Zitate):
#A / Alpha (1)
#Brief (4)
#Buchstabe (1)
#Griffel (1)
#lesen (div.) (24)
#nachlesen (div.) (1)
#O / Omega (1)
#schreiben (13)
#Schreiber / Schreiberin (2)
#Schreibkrampf (1)
#Schrift (div.) (2)
#weiterlesen (2)
Mit der Tastenkobination Strg + F können Sie ganz unten ein Suchfeld öffnen und dort das gesuchte Stichwort mit vorangestelltem # eingeben und dann mit den Pfeilen neben dem Suchfeld auf dieser Unterseite suchen.
_____Selbstverständlich können Sie das sogenannte Rautezeichen # auch fortlassen und eine Volltextsuche auf dieser Seite starten; dabei riskieren Sie es jedoch, daß Sie das gesuchte Zitat nicht finden, weil dort das Stichwort in einer gebeugten Form oder in einer älteren Schreibweise verwendet wird.
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#A / Alpha
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anfangen, beginnen, Erstling, Neubeginn;
≠ beenden, enden, schließen
***
„Ich bin das A und das O,
der Anfang und das Ende“,
spricht Gott der HERR,
der da ist
und der da war
und der da kommt,
der Allmächtige.
(zitiert durch JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, Offenbarung 1:8)
***
___________________________________
#Brief
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Bote / Botin, Literatur, mitteilen, Post, schicken, schreibfaul, Schriftsteller / Schriftstellerin, senden, Taube, verkehren;
≠ Buch
***
Ein Volk, das keine Briefe mehr schreibt,
verliert ein wertvolles Erbe:
seine Muttersprache.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 71)
***
Er schrieb seine Briefe,
ob er sie einmal wiederfände.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 720)
***
Mir sind mühevolle Briefe
lieber als fehlerfreie;
erstere sind auch schöner.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 811)
***
Briefe zeugen
von Verantwortungsbewußtsein,
machen reicher,
weil sie den Wortschatz erweitern,
lehren, Worte zu achten,
und machen bewußt,
wie wertlos Wörter sind.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 860)
***
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#Buchstabe
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Text, Wort;
≠ Zahlen
***
Nun aber sind wir vom Gesetz los
und ihm abgestorben,
das uns gefangenhielt,
also daß wir dienen sollen
im neuen Wesen des Geistes
und nicht im alten Wesen
des Buchstabens.
{Glosse:
Wozu haben dann aber sogenannte christliche Kirchen
neue Gesetze aufgestellt?}
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi,
in seinem Brief an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 7:6)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 16.3.2023}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 1.2.2026}
***
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#Griffel
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Werkzeug;
≠
***
{...}; meine Zunge
ist ein Griffel
eines guten Schreibers.
(Lutherbibel, 1912, aus Psalm 45:2)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 27.2.2023}
***
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#lesen (div.)
incl. gelesen, lasen, Lektüre, liest, Lesekultur, Leser / Leserin
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → aufnehmen, aussuchen, Brille, deuten, erkennen, ernten, fassen, Kinderbuch, Literatur, sammeln, schließen, Schriftsteller / Schriftstellerin, sehen, stehen, Text, veröffentlichen, Zeitung;
≠ Fernseher, hören, lauschen, zuhören
***
Mit seinen Kinderbüchern war er bestrebt,
die bunten Blumen im Paradiesgärtlein
seiner kleinen Leser
durch leblose Steine zu ersetzen;
die Entwachsenen dankten es ihm
mit entsprechenden Auszeichnungen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 99)
***
Die hiesige Lesekultur
ist dadurch gekennzeichnet,
daß die meisten Menschen
höchstens noch die Kraft haben,
sich von der Spreu zu nähren;
entsprechend ist der Gesundheitszustand
der deutschen Sprache.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 187)
***
Wer die Lutherbibel nicht gelesen hat,
der sollte sich hierzulande weder Atheist
noch Schriftsteller nennen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 208)
***
Ein kritischer Schriftsteller
kritisiert nicht seine Leser,
sondern läßt sie kritisieren.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 344)
***
Gute Kinderbücher machen
gute Leserinnen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 367)
***
Zauberhaft,
wie Clemens Brentano erzählt!
Der Verstand wird müde
und schlummert ein;
doch nur so wird im Leser
der Zugang zu den verborgenen Schätzen
des Unterbewußten frei.
Was wollen wir von einem Dichter
noch anderes verlangen!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 426)
***
Er schrieb,
nicht um seine Leser zu bessern,
sondern um selber besser zu werden.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 435)
***
Der Reiz von EICHENDORFFs
„Taugenichts“ liegt wohl darin,
daß diese Novelle im Leser
einen romantischen Traum
entstehen läßt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 459)
***
Der Leser hatte oft das Gefühl,
daß die Figuren dieses Romans
nicht selber handelten, sondern
vom Autor gehandelt wurden.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 460)
***
Er hielt SCHOPENHAUER für nichts
anderes als einen Pessimisten.
Und deshalb stempelte er auch jeden,
der ein Buch von SCHOPENHAUER
gelesen hatte, als Pessimisten ab.
Wen kümmert’s – wäre Schwachsinn
nicht so ansteckend!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 517)
***
Die Schar der Autoren,
die gar keine Leser gewinnen wollen,
scheint immer größer zu werden.
Für wen schreiben die eigentlich?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 530)
***
Zwar hatte diese ausführliche Beschreibung
nichts mit der Romanhandlung zu tun,
aber dem Autor trug sie die Illusion ein,
sich für gebildet und
für einen genauen Beobachter zu halten;
dem Leser brachte sie die nötige Müdigkeit,
sogleich einschlafen zu können.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 531)
***
Seine Art,
mit der deutschen Sprache umzugehen,
stellte manche Leser immer wieder vor die Entscheidung,
entweder in seinem Buch nicht mehr weiterzulesen oder
den Autor auf Zahlung von Schmerzensgeld
zu verklagen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 540)
***
Über Ludwig
Thoma:
Er hielt seinen Lesern den Spiegel vor,
doch diese sahen darin nur die andern;
und bald verstaubte der Spiegel und –
wurde vergessen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 599)
***
Er warnte seine Leser vor Gefahren,
in die mancher ohne diese Hinweise
gar nicht geraten wäre.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 619)
***
Die Leser,
die JEAN PAUL zu schätzen
wissen,
sterben aus –
wie die deutsche Sprache.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 652)
***
Jeder Leser darf es rot
im Kalender anstreichen,
wenn er bei der Lektüre eines Buches
aus der Feder eines deutschen Schriftstellers gelacht hat.
Ich achte, niemand wird sich davon
einen Schreibkrampf
oder gar ein Hühnerauge holen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 724)
***
Zeige mir einen erfolgreichen Schriftsteller,
der nicht die Eitelkeit
seiner Leser genährt hat.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 728)
***
Das Hauptanliegen des Autors
war bei diesem Roman anscheinend,
den adligen Lesern zu sagen:
Da staunt ihr, wie ich mich
in euren Kreisen auskenne.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 744)
***
Er hielt Schriftsteller und Leser
für dümmer als sich selbst;
er war also Literaturkritiker.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 760)
***
Wenn ich lese, höre und sehe,
welche Gebote und Verbote
bereits von „Christen“ erlassen wurden,
könnte es mich nicht mehr überraschen,
wenn der eine oder andere „Christ“ sogar
versucht hätte, einen farbigen Menschen
weiß zu schrubben, – nur weil Jesus
ein Weißer gewesen sei.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 791)
***
Viele Zeitgenossen verachten JEAN
PAUL,
wenige haben einen seiner Romane
zu Ende gelesen.
Aber wer will bestreiten,
daß die Schatzkammer
der JEAN PAULschen
Gedanken
sehr groß gewesen sein muß!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 809)
***
Mancher Schriftentsteller meint,
je häufiger er
eine Formulierung wiederhole,
desto treffender werde diese;
freilich – auch wenn sie nicht schärfer wird,
so tut sie dem aufmerksamen Leser
doch weh. Mancher usw
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 833)
***
Schlechte Unterhaltung
und schlechte Lektüre
verderben guten Stil.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 862)
***
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#nachlesen (div.)
incl. Nachlese
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → aufnehmen, aussuchen, Brille, deuten, erkennen, ernten, fassen, Literatur, sammeln, Text, Zeitung;
≠ Fernseher, hören, lauschen, zuhören
***
Schreibe ich ein Tagebuch,
so wird mich das viel Zeit kosten;
und eines Tages werde ich merken,
daß ich nur sehr selten in ihm etwas nachlese.
War es aber vergebliche Mühe?
Ja – wenn ich es künftig vorziehe,
gelebt zu werden,
statt selber zu leben.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 64)
***
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#O / Omega
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → beenden, enden, schließen;
≠ anfangen, beginnen, Erstling, Neubeginn
***
„Ich bin das A und das O,
der Anfang und das Ende“,
spricht Gott der HERR,
der da ist
und der da war
und der da kommt,
der Allmächtige.
(zitiert durch JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, Offenbarung 1:8)
***
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#schreiben
incl. geschrieben, schrieben
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Aphorismen, beschreiben, Buch, Feder, Grieche / Griechin, Literatur, Manuskript, Post, Rechtschreibung, Schreibtisch, Schriftbeller / Schriftbellerin, Schriftsprache, Schriftsteller / Schriftstellerin, Stil, Tagebuch, Text, unterschreiben, verkehren, zeichnen;
≠ schreibfaul, Telephon = Telefon
***
{31:33} {...} „Ich will mein
Gesetz
in ihr Herz geben
und in ihren Sinn schreiben;
und sie sollen mein Volk sein,
so will ich ihr Gott sein;
{31:34} und wird keiner den andern
noch ein Bruder den andern lehren
und sagen: »Erkenne den HERRN«,
sondern sie sollen mich alle kennen,
beide, klein und groß“,
spricht der HERR.
„Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben
und ihrer Sünden nimmermehr gedenken.“
(GOTT der HERR über sein Volk,
wiedergegeben durch den Propheten JEREMIA; in:
Lutherbibel, 1912, aus Jeremia 31:33-34)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 11.3.2023}
***
Lieder, die die Liebe schreibt
{Schlager, interpretiert von Nana Mouskouri}
(Text vermutlich von Frank DOSTAL, EA 1978;
vertont vermutlich von Rolf SOJA;
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2087;
Angaben ohne Gewähr)
***
Schreibe ich ein Tagebuch,
so wird mich das viel Zeit kosten;
und eines Tages werde ich merken,
daß ich nur sehr selten in ihm etwas nachlese.
War es aber vergebliche Mühe?
Ja – wenn ich es künftig vorziehe,
gelebt zu werden,
statt selber zu leben.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 64)
***
Ein Volk, das keine Briefe mehr schreibt,
verliert ein wertvolles Erbe:
seine Muttersprache.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 71)
***
Eigentlich müßte jeder Autor jedes Werk
unter einem neuen Pseudonym schreiben,
denn dann könnte sich
die Literaturwissenschaft mehr
den Originaltexten widmen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 219)
***
Er schrieb,
nicht um seine Leser zu bessern,
sondern um selber besser zu werden.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 435)
***
Und der Schreiberteufel fragte
den obersten Teufel:
„Was soll ich schreiben,
damit die Menschen
mit ihren Augen nicht sehen
und mit ihren Ohren nicht hören?“
Und der oberste Teufel
antwortete und sprach:
„Der 1. Gemeinde schreibe:
Betet zu Menschen und nicht zu Gott!
Der 2. Gemeinde schreibe:
Kümmert Euch um das Diesseits,
und vergeßt, daß es ein Jenseits gibt!
Der 3. Gemeinde schreibe:
Wehrt den Kindlein, und prangert jeden an,
der sein täglich Brot
nicht bedenkenlos verdienen will!
Der 4. Gemeinde schreibe:
Achtet den Schein höher als das Sein,
eitle Erkenntnis höher als die Liebe,
und stellt keine Fragen!
Der 5. Gemeinde schreibe:
Strebt nach der Herrschaft,
dient keinem Menschen,
und weidet mit eisernem Stabe!
Der 6. Gemeinde schreibe:
Rächt jede Ungerechtigkeit,
ergreift das Schwert,
und rottet die Barmherzigkeit aus!
Der 7. Gemeinde schreibe:
Haltet Euren Glauben für Wissen;
haltet allein Euch für klug,
bewahrt Euch Eure Selbstsicherheit;
und denkt nicht nach über das,
was Ihr nicht sehen könnt!“
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 445)
***
Wie viele wertvollen Werke der Literatur
wären nie geschrieben worden,
hätte die Autorin oder der Autor
keinen Hausdrachen gehabt?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 497)
***
Die Schar der Autoren,
die gar keine Leser gewinnen wollen,
scheint immer größer zu werden.
Für wen schreiben die eigentlich?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 530)
***
Ungerecht ist der Vorwurf,
dieser Schriftsteller sei durch
sein Schweigen mitschuldig geworden.
Für wen hätte er schreiben können?
Wer wäre es wert gewesen?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 667)
***
Er schrieb seine Briefe,
ob er sie einmal wiederfände.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 720)
***
Wäre dieser Roman
von einer Frau geschrieben worden,
hätte er wahr sein können.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 784)
***
Er hat in seinem Leben
manches Gebreit geschrieben,
aber kaum ein Gedicht, –
muß ich über mich selber sagen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 933)
***
___________________________________
#Schreiber / Schreiberin
incl. Schreiberteufel
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Aphorismen, beschreiben, Buch, Feder, Manuskript, Rechtschreibung, Schreibtisch, Schriftbeller / Schriftbellerin, Schriftsprache, Schriftsteller / Schriftstellerin, Stil;
≠ Telephon = Telefon
***
{...}; meine Zunge
ist ein Griffel
eines guten Schreibers.
(Lutherbibel, 1912, aus Psalm 45:2)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 27.2.2023}
***
Und der Schreiberteufel fragte
den obersten Teufel:
„Was soll ich schreiben,
damit die Menschen
mit ihren Augen nicht sehen
und mit ihren Ohren nicht hören?“
Und der oberste Teufel
antwortete und sprach:
„Der 1. Gemeinde schreibe:
Betet zu Menschen und nicht zu Gott!
Der 2. Gemeinde schreibe:
Kümmert Euch um das Diesseits,
und vergeßt, daß es ein Jenseits gibt!
Der 3. Gemeinde schreibe:
Wehrt den Kindlein, und prangert jeden an,
der sein täglich Brot
nicht bedenkenlos verdienen will!
Der 4. Gemeinde schreibe:
Achtet den Schein höher als das Sein,
eitle Erkenntnis höher als die Liebe,
und stellt keine Fragen!
Der 5. Gemeinde schreibe:
Strebt nach der Herrschaft,
dient keinem Menschen,
und weidet mit eisernem Stabe!
Der 6. Gemeinde schreibe:
Rächt jede Ungerechtigkeit,
ergreift das Schwert,
und rottet die Barmherzigkeit aus!
Der 7. Gemeinde schreibe:
Haltet Euren Glauben für Wissen;
haltet allein Euch für klug,
bewahrt Euch Eure Selbstsicherheit;
und denkt nicht nach über das,
was Ihr nicht sehen könnt!“
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 445)
***
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#Schreibkrampf
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Blockade;
≠ bewegen (div.)
***
Jeder Leser darf es rot
im Kalender anstreichen,
wenn er bei der Lektüre eines Buches
aus der Feder eines deutschen Schriftstellers gelacht hat.
Ich achte, niemand wird sich davon
einen Schreibkrampf
oder gar ein Hühnerauge holen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 724)
***
___________________________________
#Schrift (div.)
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Bibel, Buch, Literatur, Manuskript, Rechtschreibung, Schriftsprache, Schriftsteller / Schriftstellerin, Text, Wort, Zahlen;
≠ hören, lauschen, zuhören
***
Und sie{, Kleophas und sein
Gefährte,}
sprachen untereinander:
„Brannte nicht unser Herz
in uns,
da er mit uns redete
auf dem Wege,
als er uns die Schrift
öffnete?“
(KLEOPHAS und dessen Gefährte
in Emmaus/IL oder PS,
nachdem sie Jesum beim Abendmahl erkannt hatten
und dieser verschwunden war,
wiedergegeben durch den Evangelisten LUKAS
in dessen Bericht an Theophilus; in:
Lutherbibel, 1912, Lukas 24:32)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 14.6.2024}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 7.2.2026}
***
Wen da dürstet,
der komme zu mir und
trinke!
Wer an mich glaubt,
wie die Schrift sagt,
von des Leibe werden Ströme
des lebendigen Wassers fließen.
(JESUS am letzten Tag des Laubhüttenfestes
vermutlich im Tempel zu Jerusalem-JM/IL
vermutlich zu den dort versammelten Juden; in:
Lutherbibel, 1912, aus Johannes 7:37-38)
***
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#weiterlesen
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → sammeln, Text, weiter, Zeitung;
≠ Fernseher, hören, lauschen, zuhören
***
Seine Art,
mit der deutschen Sprache umzugehen,
stellte manche Leser immer wieder vor die Entscheidung,
entweder in seinem Buch nicht mehr weiterzulesen oder
den Autor auf Zahlung von Schmerzensgeld
zu verklagen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 540)
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jüngstes Update:
15.6.2026
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danke
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