schlafen (div.) als Schlagwort für 40 Zitate
incl. ausruhen, Beischlaf, betten, einschlafen, einschlummern, Faulheit, lässig, liegen, Müdigkeit,
ruhen, (Schlaf), (Schlafbedürfnis), Schlaflied, Schlafmütze, schlummern, Trägheit,
wecken
vgl auch → auswendig, Automat, entschlafen, Gleichgültigkeit, herbergen, Kammer, Oberflächlichkeit, Schlafzimmer, schweigen, Stille, träumen, Unterkunft;
≠ aufstehen, bemerken, eifern, Fleiß, hetzen, Kampf, laufen, rennen,
Sturm, wachen
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Als gesonderte Bereiche dieser Unterseite werden nachstehend aufgeführt (in Klammern: Anzahl der jeweiligen Zitate):
#ausruhen (1)
#Beischlaf (2)
#betten (1)
#einschlafen (div.) (1)
#einschlummern (div.) (1)
#Faulheit (1)
#lässig (1)
#liegen (div.) (5)
#Müdigkeit (5)
#ruhen (div.) (8)
#schlafen (div.) (7)
#Schlaflied (1)
#Schlafmütze (1)
#schlummern (div.) (1)
#Trägheit (2)
#wecken (2)
Mit der Tastenkobination Strg + F können Sie ganz unten ein Suchfeld öffnen und dort das gesuchte Stichwort mit vorangestelltem # eingeben und dann mit den Pfeilen neben dem Suchfeld auf dieser Unterseite suchen.
_____Selbstverständlich können Sie das sogenannte Rautezeichen # auch fortlassen und eine Volltextsuche auf dieser Seite starten; dabei riskieren Sie es jedoch, daß Sie das gesuchte Zitat nicht finden, weil dort das Stichwort in einer gebeugten Form oder in einer älteren Schreibweise verwendet wird.
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#ausruhen
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Abend, Abendfrieden, anhalten, Bedächtigkeit, bleiben, Frieden, Friedhof, geduldig, Gelassenheit, getrost, halten, lagern, leblos, Paradiesgärtlein, Rente, Sabbat, sammeln, Schoß, schweigen, setzen, sitzen, Sonntag, stehen, Stille, störungsfrei, verstauben, Zuflucht, Zufriedenheit, zurücklehnen;
≠ arbeiten, aufbrechen, aufstehen, beschleunigen, bewegen, erheben, Fleiß, hasten, hetzen, Kampf,
laufen, rennen, Rhythmus, springen, Sturm, tanzen, wandeln, wehen
***
Du darfst einen Tag in der Woche heiligen
und ausruhen von aller Arbeit
und dich freuen,
und siehe,
es wird dir dann bessergehen.
(Der Alte von der Halbinsel zu Donna Pen-Ybel,
das Gebot der Feiertagsruhe
in eine Lebensweisheit wandelnd; in:
artur, *8.10.2021,
MamM 1.136 Der sprechende
Rabe,
freigegeben am 12.6.2024)
***
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#Beischlaf
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Don Juan, Ehe, erkennen, Flittchen, Lust, Partnerschaft, Prostitution, Seitensprung, verbinden;
≠
***
Der Mann leiste der Frau die schuldige Freundschaft,
desgleichen die Frau dem Manne.
(PAULUS an die Christen zu Korinth = Korinthos-J/GR; in:
Lutherbibel, 1912, 1. Korinther 7:3)
***
Entziehe sich {in der Ehe} nicht eins dem andern,
es sei denn aus beider Bewilligung eine Zeitlang,
daß ihr zum Fasten und Beten Muße habt;
und kommt wiederum zusammen,
auf daß euch der Satan nicht versuche
um eurer Unkeuschheit willen.
(PAULUS an die Christen zu Korinth = Korinthos-J/GR; in:
Lutherbibel, 1912, 1. Korinther 7:5)
***
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#betten
incl. Bett
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → herbergen, lagern, wohnen;
≠ gehen, laufen, tanzen
***
Führe ich gen Himmel,
{HERR,}
so bist du da.
Bettete ich mir in die Hölle,
siehe,
so bist du auch da.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 139:8)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 19.2.2023}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 6.3.2024}
***
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#einschlafen (div.)
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → aufgeben, beenden, begraben, einstellen, enden, entschlafen, Gleichgültigkeit, sterben, unterlassen, Verstorbene / Verstorbener;
≠ aufstehen, Fleiß, Kampf, Leidenschaft, wachen
***
Zwar hatte diese ausführliche Beschreibung
nichts mit der Romanhandlung zu tun,
aber dem Autor trug sie die Illusion ein,
sich für gebildet und
für einen genauen Beobachter zu halten;
dem Leser brachte sie die nötige Müdigkeit,
sogleich einschlafen zu können.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 531)
***
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#einschlummern (div.)
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → aufgeben, beenden, begraben, einstellen, enden, entschlafen, Gleichgültigkeit, sterben, unterlassen, Verstorbene / Verstorbener;
≠ aufstehen, Fleiß, Kampf, Leidenschaft, wachen
***
Zauberhaft,
wie Clemens Brentano erzählt!
Der Verstand wird müde
und schlummert ein;
doch nur so wird im Leser
der Zugang zu den verborgenen Schätzen
des Unterbewußten frei.
Was wollen wir von einem Dichter
noch anderes verlangen!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 426)
***
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#Faulheit
incl. faul (div.)
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abgestanden, Arbeitslose / Arbeitsloser, arbeitsscheu, Bequemlichkeit, bleiben, Bummelei, Fahrlässigkeit, Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit, schreibfaul, Stubenhocker, Taugenichts, Toleranz, Träne, unterlassen;
≠ eifern, Fleiß, laufen, Leidenschaft, Lust, neugierig, Schnelligkeit, verändern, Wettbewerb
***
Es hat einer aus ihnen gesagt,
ihr eigener Prophet:
„Die Kreter sind immer Lügner,
böse Tiere
und faule Bäuche.“
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi, in seinem Brief an Titus
über viel freche und unnütze Schwätzer und Verführer
auf Kreta-M/GR;
in:
Lutherbibel, 1912, Titus 1:12)
{Basis vermutlich das dem EPIMEMIDES zugeschriebene Paradoxon,
das zum Lügen-Paradox entwickelt werden kann:
Ein Kreter sagt:
„Alle Kreter lügen immer.“}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 9.3.2026}
***
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#lässig
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abgestanden, Arbeitslose / Arbeitsloser, arbeitsscheu, Bequemlichkeit, bleiben, Bummelei, Fahrlässigkeit, Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit, schreibfaul, Stubenhocker, Taugenichts, Toleranz, Träne, unterlassen;
≠ eifern, Fleiß, laufen, Leidenschaft, Lust, neugierig, Schnelligkeit, verändern, Wettbewerb
***
{12:12} Darum richtet wieder auf
die lässigen Hände
und die müden Knie
{12:13} und tut gewisse Tritte mit euren Füßen,
daß nicht jemand strauchle
wie ein Lahmer,
sondern vielmehr gesund werde.
(Lutherbibel, 1912, Hebräer 12:12-13)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 9.2.2023}
***
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#liegen (div.)
incl. gelegen, lagen, liegenbleiben
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → absetzen, anhalten, Anlaß, Anliegen, Begabung, begründen, beherrschen, Belang, Beweggrund, bleiben, enthalten, halten, Inhalt, können, kommen, lagern, leicht, Meister / Meisterin, mitschuldig, Motiv, schwingen, sein, Situation, ständig, stets, Ursache, warum, wesentlich, Wichtiges, wirken, Wirkung, wurzeln;
≠ aufstehen, erheben, gehen, knien, laufen, rennen, setzen, sitzen, stehen, stellen,
tanzen
***
Er
{, Gott,}
sandte einen Mann vor ihnen hin;
Joseph ward zum Knecht verkauft.
Sie zwangen seine Füße in den Stock,
sein Leib mußte in Eisen liegen,
bis daß sein {Gottes} Wort kam
und die Rede des HERRN ihn durchläuterte.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 105:17-19)
***
{58:11} „Und der HERR wird dich immerdar führen
und deine Seele sättigen in der Dürre
und deine Gebeine stärken;
und du wirst sein wie ein gewässerter Garten
und wie eine Wasserquelle,
welcher es nimmer an Wasser fehlt;
{58:12} und soll durch dich gebaut werden,
was lange wüst gelegen ist;
und wirst Grund legen,
der für und für bleibe;
und sollst heißen:
Der die Lücken verzäunt
und die Wege bessert,
daß man da wohnen möge.“
(GOTT der HERR zu seinem Volk,
wiedergegeben durch den Propheten JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, aus Jesaja 58:11-12)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 29.2.2024}
***
So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen,
sondern an Gottes Erbarmen.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 9:16)
{Glosse:
Das aber allen Menschen helfen will.}
***
Wie weit kann ein Mann
eine Frau auf Händen tragen,
der er zu Füßen liegt?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 39)
***
Einem Pessimisten liegen
hinter den Bergen
nur weitere wüste Täler.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 196)
***
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#Müdigkeit
incl. müde
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → erschlagen, Gleichgültigkeit, langweilen, Oberflächlichkeit, Schwachheit, Schwermütigkeit;
≠ eifern, Fleiß, Lust, wachen
***
Aber die sich bessern,
läßt er{, Gott,} zu Gnaden kommen;
und die da müde werden,
tröstet er{, Gott},
daß sie nicht verzagen.
(JESUS SIRACH d. Ä.; in:
Lutherbibel, 1912, Sirach 17:20)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 6.8.2024}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 24.2.2026}
***
{12:12} Darum richtet wieder auf
die lässigen Hände
und die müden Knie
{12:13} und tut gewisse Tritte mit euren Füßen,
daß nicht jemand strauchle
wie ein Lahmer,
sondern vielmehr gesund werde.
(Lutherbibel, 1912, Hebräer 12:12-13)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 9.2.2023}
***
Abend
Der schnelle Tag ist hin, die Nacht schwingt ihre Fahn’
und führt die Sterne auf. Der Menschen müde Scharen
verlassen Feld und Werk; wo Tier und Vögel waren,
trau’rt jetzt die Einsamkeit. Wie ist die Zeit vertan!
Der Port naht mehr und mehr sich zu der Glieder Kahn.
Gleich wie dies’ Licht verfiel, so wird in wenig’ Jahren
ich, du und was man hat und was man sieht, hinfahren.
Dies Leben kommt mir vor als eine Renne-Bahn.
Laß, höchster Gott, mich doch nicht auf dem Laufplatz gleiten,
laß mich nicht Ach, nicht Pracht, nicht Lust, nicht Angst verleiten!
Dein ewig heller Glanz sei vor und neben mir!
Laß, wenn der müde Leib entschläft, die Seele wachen.
Und wenn der letzte Tag wird mit mir Abend machen,
so reiß mich aus dem Tal der Finsternis zu dir.
(Andreas GRYPHIUS: Freuden vnd Trauer-Spiele auch Oden vnd
Sonnette sampt Herr Peter Squentz Schimpff-Spiel.
Sonnette. Das Ander Buch, 1658, S. 30)
***
Zauberhaft,
wie Clemens Brentano erzählt!
Der Verstand wird müde
und schlummert ein;
doch nur so wird im Leser
der Zugang zu den verborgenen Schätzen
des Unterbewußten frei.
Was wollen wir von einem Dichter
noch anderes verlangen!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 426)
***
Zwar hatte diese ausführliche Beschreibung
nichts mit der Romanhandlung zu tun,
aber dem Autor trug sie die Illusion ein,
sich für gebildet und
für einen genauen Beobachter zu halten;
dem Leser brachte sie die nötige Müdigkeit,
sogleich einschlafen zu können.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 531)
***
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#ruhen (div.)
incl. Ruhe, ruhig
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Abend, Abendfrieden, anhalten, Bedächtigkeit, bleiben, Frieden, Friedhof, geduldig, Gelassenheit, getrost, halten, lagern, leblos, Paradiesgärtlein, Rente, Sabbat, sammeln, Schoß, schweigen, setzen, sitzen, Sonntag, stehen, Stille, störungsfrei, verstauben, Zuflucht, Zufriedenheit, zurücklehnen;
≠ arbeiten, aufbrechen, aufstehen, beschleunigen, bewegen, erheben, Fleiß, hasten, hetzen, Kampf,
laufen, rennen, Rhythmus, springen, Sturm, tanzen, wandeln, wehen
***
6 Tage sollt ihr arbeiten;
den 7. Tag aber sollt ihr heilig halten
als einen Sabbat der Ruhe des HERRN.
Wer an dem arbeitet, soll sterben.
(Mose als Gebot des HERRN; in:
Lutherbibel, 1912, 2. Mose 35:2)
{Glosse:
Ich leite daraus keine Strafe für Menschen ab,
die den Sabbat brechen,
sondern die Frage:
Lebt derjenige überhaupt noch,
der keinen Tag der Ruhe mehr hat?}
***
Denn der HERR hat Zion erwählt
und hat Lust,
daselbst zu wohnen:
„Dies ist meine Ruhe ewiglich,
hier will ich wohnen;
denn es gefällt mir wohl.
Ich will ihre Speise segnen
und ihren Armen Brot genug geben.
Ihre Priester will ich mit Heil kleiden,
und ihre Heiligen sollen fröhlich sein.“
(Lutherbibel, 1912, Psalm 132:13-16)
***
{11:9} Man wird nirgend Schaden tun
noch verderben
auf meinem ganzen heiligen Berge;
denn das Land ist
voll Erkenntnis des HERRN,
wie Wasser das Meer bedeckt.
{11:10} Und es wird geschehen zu der Zeit,
daß die Wurzel Isai,
die da steht zum Panier den Völkern,
nach der werden die Heiden fragen;
und seine Ruhe wird Ehre sein.
(Prophet JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 11:9-10)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 22.1.2025}
***
Kommet her zu mir alle,
die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.
Nehmet auf euch mein Joch und
lernet von mir;
denn ich bin sanftmütig und
von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden
für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft,
und meine Last ist leicht.
(JESUS vermutlich nach der Anfrage Johannes des Täufers; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 11:28-30)
***
Abendlied
1
Abend wird es wieder,
über Wald und Feld
säuselt Frieden nieder,
und es ruht die Welt.
2
Nur der Bach ergießet
sich am Felsen dort,
und er braust und fließet
immer, immer fort.
3
Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh’,
keine Glocke klinget
ihm ein Rastlied zu. [55||56]
4
So in deinem Streben
bist, mein Herz, auch du:
Gott nur kann dir geben
wahre Abendruh’.
D: August Heinrich HOFFMANN von Fallersleben
(*2.4.1798 Wolfsburg-Fallersleben-WOB;
†19.1.1874 Höxter-Corvey-HX)
*16.6.1837
EA 1838 in: Gedenke mein! 8. Jahrgang (Taschenbuch für 1839),
(Verlag von Friedrich Wilhelm Pfautsch) Wien/A und Leipzig-L vermutlich noch 1838, S. 55-56:
Seite 55: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11044777?page=110,111
Seite 56: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11044777?page=112,113
K zB: Johann Christian Heinrich RINCK
(*18.2.1770 Elgersburg-IK;
†7.8 1846 Darmstadt-DA)
*1827 {im Manuskript noch mit Punktierungen}
EA vermutlich 1841 in:
Liederkranz. Auswahl heiterer und ernster Gesänge für Schule, Haus und Leben, 2. Heft,
herausgegeben von Ludwig Erk und Wilhelm Greef,
(G. D. Bädeker Verlag) Essen (Ruhr) 1841,
Nummer 12, Seite 12
https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11161059?page=18
vorgetragen zB durch
Rundfunk-Jugendchor Wernigerode-HZ, 2007a:
https://www.youtube.com/watch?v=YjSzz2OWurk
***
Lieb’ Vaterland magst ruhig sein
{diskriminierter Schlager, interpretiert von Udo Jürgens}
(Text vermutlich von Eckart HACHFELD, EA 1971;
vertont vermutlich von Udo JÜRGENS;
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2064;
Angaben ohne Gewähr)
***
Er strahlte Ruhe aus;
denn er hatte es gelernt,
Ärger in Mitleid zu verzaubern.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 230)
***
Wie kostbar eines Menschen Blick,
in dem still die Worte ruhen:
„Ich vertraue dir. Ich glaube an dich“!
Doch wie oft ist er schon gegen
ein Linsengericht eingetauscht worden –
und kehrt nur sehr selten wieder.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 781)
***
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#schlafen (div.)
incl. Schläfer / Schläferin, Schlaf, Schlafbedürfnis
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → auswendig, Automat, entschlafen, Gleichgültigkeit, herbergen, Kammer, Oberflächlichkeit, Schlafzimmer, schweigen, Stille, träumen, Unterkunft;
≠ aufstehen, bemerken, eifern, Fleiß, hetzen, Kampf, laufen, rennen, Sturm, wachen
***
Er
{, der HERR,}
wird deinen Fuß nicht gleiten lassen;
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe,
der Hüter Israels schläft nicht
und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
daß dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 121:3-6)
***
Es ist umsonst,
daß ihr früh aufstehet
und hernach lange sitzet
und esset euer Brot mit Sorgen;
denn seinen Freunden
gibt er's{, der HERR,} schlafend.
(König SALOMO; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 127:2)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 28.6.2023}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 14.2.2026}
***
„{...} Unser Freund
schläft;
aber ich gehe hin,
daß ich ihn auferwecke.“
(JESUS zu seinen Jüngern über seinen Freund Lazarus,
wiedergegeben durch den Evangelisten JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, aus Johannes 11:11)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 4.2.2024}
***
Wer meint,
sich durch Vernunft und Einsicht
bessern zu können,
dem ist bisher nur selten
der Schlaf geraubt worden.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 65)
***
Schichtarbeiter sind hierzulande
vergessene Menschen.
Wir brauchen sie;
aber wer nimmt auf ihr Schlafbedürfnis
Rücksicht?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 316)
***
Gebt den Menschen den gesunden,
störungsfreien Körperschlaf zurück,
und sie werden wieder friedlicher.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 461)
***
Laßt den Menschen
ihren ausreichenden Schlaf,
und das Leben wird wieder
friedlicher sein.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 823)
***
___________________________________
#Schlaflied
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Lied, singen, Weise;
≠ ermuntern
***
Geld einem Menschen geben,
damit sich dieser betrinken kann?
Freilich könnte ich dann wähnen,
ich sei ein guter Mensch.
Was ist aber wirklich von dem zu halten,
der einem Ertrinkenden ein Schlaflied singt,
anstatt diesen zu retten?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 901)
***
___________________________________
#Schlafmütze
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Gleichgültigkeit;
≠ eifern, Fleiß, Lust
***
Ihm war sein Lehrstuhl
derart bequem geworden,
daß ihm seine Studenten zu Weihnachten
eine Schlafmütze schenkten.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 909)
***
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#schlummern (div.)
incl. Schlummer
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → entschlafen, Oberflächlichkeit, Schlafzimmer, schweigen, Stille, träumen, verbergen, weiterleben;
≠ aufstehen, eifern, Fleiß, hetzen, Kampf, laufen, rennen, Sturm, wachen
***
Er
{, der HERR,}
wird deinen Fuß nicht gleiten lassen;
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe,
der Hüter Israels schläft nicht
und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
daß dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 121:3-6)
***
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#Trägheit
incl. träge
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abgestanden, Arbeitslose / Arbeitsloser, arbeitsscheu, Bequemlichkeit, bleiben, Bummelei, Fahrlässigkeit, Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit, schreibfaul, Stubenhocker, Taugenichts, Toleranz, Träne, unterlassen;
≠ eifern, Fleiß, laufen, Leidenschaft, Lust, neugierig, Schnelligkeit, verändern, Wettbewerb
***
{12:11} Seid nicht träge in dem,
was ihr tun sollt.
Seid brünstig im Geiste.
Schicket euch in die Zeit.
{12:12} Seid fröhlich in Hoffnung,
geduldig in Trübsal,
haltet an am Gebet.
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi,
in seinem Brief an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 12:11-12)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 21.1.2025}
***
Steigert ein gutes Essen
meine Umgänglichkeit und Friedfertigkeit
oder nur meine Gleichgültigkeit
und Trägheit?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 767)
***
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#wecken
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anregen, auferwecken, aufhelfen, aufrichten, auftauen, enttäuschen, ermuntern, ermutigen, erquicken, Frühling, Kraft, Lebensfreude, Morgen, Vitamin, wachen;
≠ Tod
***
Durch seine Predigt
wurde die Scheinheiligkeit geweckt –
und keine Liebe.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 763)
***
Es scheint mein Fluch zu sein,
daß ich meinen Mitmenschen
das Gefühl gebe, sie zu durchschauen,
und so die schlechten Eigenschaften
in ihnen wecke und fördere;
anstatt nach der TOLSTOI-Weisheit
zu handeln:
Mach die Menschen glücklich,
dann machst du sie gut.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 822)
***
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jüngstes Update:
15.6.2026
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