andere / anderer / anderes / anders
_____als Schlagwort für 64 Zitate
incl. ändern, außerordentlich, bekehren, Buße (div.), fremd, Fremde / Fremder, Gegenteil, umkehren, (unbeständig), Unbestand, Unterschied, verändern, verschieden (≈ unterschiedlich), verwandeln (div.), verzaubern, wandeln (≈ ändern), wenden (div.), zaubern
vgl auch → abweichen, asozial, enttäuschen, Fehltritt, Fehlverhalten, Krankheit, reuen, überraschen, vergleichen;
≠ decken, gewöhnlich, gleichen, normal, selber / selbst, traut, typisch
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Als gesonderte Bereiche dieser Unterseite werden nachstehend aufgeführt (in Klammern: Anzahl der jeweiligen Zitate):
#ändern (4)
#andere / anderer / anderes / anders (26)
#außerordentlich (1)
#bekehren (2)
#Buße (div.) (4)
#fremd (2)
#Fremde / Fremder (2)
#Gegenteil (1)
#umkehren (3)
#Unbestand (1)
#Unterschied (3)
#verändern (2)
#verschieden (≈ unterschiedlich) (1)
#verwandeln (div.) (4)
#verzaubern (1)
#wandeln (≈ ändern) (1)
#wenden (div.) (2)
#zaubern (5)
Mit der Tastenkobination Strg + F können Sie ganz unten ein Suchfeld öffnen und dort das gesuchte Stichwort mit vorangestelltem # eingeben und dann mit den Pfeilen neben dem Suchfeld auf dieser Unterseite suchen.
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#ändern
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → abwärts, anfangen,
Aufwärtstrend, aufwerten, beginnen, bergab, besser, bessern, blühen, erhöhen, erneuern, grünen, läutern, Neubeginn,
Reformator / Reformatorin, schlechter, steigen, steigern, verbessern, Verbesserungsvorschlag, verkehren, verkleinern, verkürzen,
vermindern, versetzen, wachsen, werden;
≠ bleiben, Zustand
***
Hat Gott vergessen,
gnädig zu sein,
und seine Barmherzigkeit
vor Zorn verschlossen?
Aber doch sprach ich:
„Ich muß das leiden;
die rechte Hand des Höchsten
kann alles ändern.“
Du bist der Gott,
der Wunder tut.
(ASAPH; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 77:10+11+15)
***
Der Glaube an ihr Tierkreiszeichen
dient vielen Menschen als Vorwand,
schlechte Eigenschaften angeblich
nicht ändern zu können.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 150)
***
Bäume standen ihm oft im Weg.
Welch ein Glück!
Doch statt seinen Weg zu ändern,
ermordete er die Bäume.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 695)
***
Er sage stets die Wahrheit! –
Das war wohl die einzige Meinung,
die er in seinem Dasein
noch nicht geändert hatte.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 888)
***
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#andere / anderer / anderes / anders
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → abweichen, asozial,
enttäuschen, Fehltritt, Fehlverhalten, Krankheit, reuen, überraschen, vergleichen;
≠ decken, gewöhnlich,
gleichen, normal, selber / selbst, traut, typisch
***
{9:3 bzw 4} „{...} Ein jeglicher hüte sich vor seinem Freunde
und traue auch seinem Bruder nicht;
denn ein Bruder unterdrückt den andern,
und ein Freund verrät den andern.
{9:4 bzw 5} Ein Freund täuscht den andern{,}
und {sie} reden kein wahres Wort;
sie fleißigen sich darauf,
wie einer den andern betrüge,
und {es} ist ihnen leid,
daß sie es nicht ärger machen können.
{9:5 bzw 6} Es ist allenthalben eitel Trügerei unter ihnen,
und vor Trügerei wollen sie mich nicht kennen“,
spricht der HERR.
(GOTT der HERR über sein Volk,
wiedergegeben durch den Propheten JEREMIA; in:
Lutherbibel, 1912, Jeremia 9:3-5 (bzw 9:4-6))
***
{31:33} {...} „Ich will mein
Gesetz
in ihr Herz geben
und in ihren Sinn schreiben;
und sie sollen mein Volk sein,
so will ich ihr Gott sein;
{31:34} und wird keiner den andern
noch ein Bruder den andern lehren
und sagen: »Erkenne den HERRN«,
sondern sie sollen mich alle kennen,
beide, klein und groß“,
spricht der HERR.
„Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben
und ihrer Sünden nimmermehr gedenken.“
(GOTT der HERR über sein Volk,
wiedergegeben durch den Propheten JEREMIA; in:
Lutherbibel, 1912, aus Jeremia 31:33-34)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 11.3.2023}
***
Haben wir nicht alle ein{ und denselb}en Vater?
Hat uns nicht ein {und derselbe} Gott geschaffen?
Warum verachten wir denn einer den andern
und entheiligen den Bund,
mit unsern Vätern gemacht?
(MALEACHI; in:
Lutherbibel, 1912, Maleachi 2:10)
***
„Kein Knecht kann 2 Herren dienen:
Entweder er wird den einen hassen
und den andern lieben,
oder er wird dem einen anhangen
und den andern verachten.
Ihr könnt nicht Gott
samt dem Mammon dienen.“
(JESUS zu seinen Jüngern,
wiedergegeben durch den Evangelisten LUKAS
in dessen Bericht an Theophilus; in:
Lutherbibel, 1912, Lukas 16:13)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 23.2.2024}
***
Einer trage
des andern Last,
so werdet ihr
das Gesetz Christi
erfüllen.
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi, in seinem Brief
an die christlichen Gemeinden zu Galatien/TR; in:
Lutherbibel, 1912, Galater 6:2)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 3.3.2025}
***
Seid aber untereinander
freundlich,
herzlich
und vergebet einer dem andern,
gleichwie Gott euch
vergeben hat in Christo.
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi, in seinem Brief
an die Christen zu Ephesus = Ephesos-35/TR; in:
Lutherbibel, 1912, Epheser 4:32)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 23.2.2023}
***
{2:10} Fürchte dich vor der keinem,
das du leiden wirst. {...}
{2:11} {...} Wer
überwindet,
dem soll kein Leid geschehen
von dem andern Tode.
(JESUS an die christliche Gemeinde zu Smyrna = Izmir-35/TR,
niedergeschrieben durch JOHANNES, vermutlich den Apostel;
in:
Lutherbibel, 1912, aus Offenbarung 2:10+11)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 29.1.2024}
***
Selig ist der und heilig,
der teilhat an der 1. Auferstehung.
Über solche hat der andere Tod
keine Macht;
sondern sie werden
Priester Gottes und Christi sein
und mit ihm regieren 1.000 Jahre.
(JOHANNES, vermutlich der Apostel,
an 7 christliche Gemeinden in Kleinasien/TR; in:
Lutherbibel, 1912, Offenbarung 20:6)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 4.3.2023}
***
Niemand ist nutzlos in dieser Welt,
welcher deren schwere Bürde
irgendeinem andern leichter macht.
(No one is useless in this world
who lightens the burden of it
for any one else.)
(John Harmon als Sekretär John Rokesmith
zu seiner noch ahnungslosen Braut Bella Wilfer in:
DICKENS, Charles (EA x.5.1865): Our Mutual Friend,
dt. Unser gemeinsamer Freund,
nach der Übersetzung aus dem Englischen von L. Dubois (1866),
Buch 3, Kapitel 9,
in: BOZs sämtliche Werke, Band 25,
Stuttgart: Hoffmannsche Verlags-Buchhandlung, Seite 25.116)
***
Gibt es einen größeren Toren als den,
der alle anderen Menschen verachtet?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 5)
***
Wer andere mit Schmutz bewirft,
hat selber schmutzige Hände.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 6)
***
Wer andere verurteilt,
dem fehlen Zeit und Kraft,
es selber besser zu machen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 8)
***
Er war ein Sonntagsredner
nach dem Geschmack des Pöbels;
denn wenn es galt, sich zu loben,
sagte er „wir“ und meinte „ich“;
und wenn es galt, Schuld einzugestehen,
sagte er wiederum „wir“
und meinte „die andern“.
Und so dachte auch der Pöbel.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 104)
***
Mehr, als andere uns ärgern,
ärgern wir uns selber.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 111)
***
Pöbel – das sind
immer die andern.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 120)
***
Der Mensch pflegt die Illusion:
Wahrheit sei das,
was er sagt und denkt;
Unwahrheit sei das,
was andere Menschen sagen;
und so hält er sich für einen Gott.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 151)
***
Er war stolz darauf,
daß er an Demut
alle anderen übertraf.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 271)
***
Die Flasche, auf die einst von einem Dichter
ein wohlwollendes Etikett
geklebt worden war,
hatte schon bald einen ganz anderen Inhalt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 380)
***
Welcher Mensch hat das Recht,
einen anderen zum Tode zu verurteilen? –
Ich kenne keinen!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 492)
***
Über Ludwig
Thoma:
Er hielt seinen Lesern den Spiegel vor,
doch diese sahen darin nur die andern;
und bald verstaubte der Spiegel und –
wurde vergessen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 599)
***
Trauer zu tragen, das bedeutet nicht,
sich von dieser gefangennehmen zu lassen.
Sondern wir wollen nach Kräften versuchen,
durch neue Eindrücke und Aufgaben
die Trauer in die Vergangenheit zu drängen;
Eindrücke und Aufgaben,
die unsere Sinne und unser Denken ganz ergreifen.
Und durch den gewonnenen Abstand
wird das Leid kleiner,
und wir können die nötigen
neuen Kräfte sammeln.
Und wir erleben auch
die Wahrheit in dem Satz:
Selig sind, die da Leid tragen, –
weil eine Hand da ist,
die uns hält
und anrührt,
auch andrer Leid mitzutragen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 675)
***
Den Spiegel braucht der Mensch,
um sich zu gefallen.
Seine Fehler aber sieht er erst
an den anderen Menschen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 697)
***
Die Dankbarkeit ist die Kunst,
das Wertvolle und das Lebendige
zu erhalten,
selbst wenn es andern
als verloren oder verstorben gilt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 754)
***
Uniformismus nenne ich ein Verhalten,
andere Menschen nach einem einzigen
Merkmal zu klassifizieren,
z. B. nach deren Hautfarbe
oder Weltanschauung.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 836)
***
Wenn dich andere nicht erfreuen,
freu dich wenigstens selber.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 875)
***
Die Nachtkerze
Sie blüht erst im Dunkeln,
doch andern zum Segen,
aber gerade so
auch um ihretwegen.
(artur, *20.10.2020)
***
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#außerordentlich
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → absolut, abweichen,
äußerst, auffallen, auszeichnen, Begabung, besser, Beste / Bester / Bestes, einzig, Genialität, gewaltig, Große / Großer / Großes,
heilig, Held / Heldin, hochbegabt, Köstlichkeit, Kostbarkeit, Meisterwerk, merkwürdig, Naturtalent, Pracht, schätzen, Schatz,
Seltenheit, Überlegenheit, überragen, übertreffen, unaussprechlich, unsäglich, Verdienstkreuz, Vorbild, Wunder, wunderbar,
wundern;
≠ gewöhnlich, normal
***
Glückliche Ehen werden
nicht von außerordentlichen,
sondern von gewöhnlichen
Menschen geführt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 16)
***
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#bekehren
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → bessern, einsehen,
Emmaus, erneuern, Heimweg, Kopf, Neubeginn, Reformator / Reformatorin, reuen, Sackgasse, spiegeln, tauschen, verbessern,
verkehren, verlassen;
≠ bleiben, fortschrittlich,
weiter
***
{33:11} „{...} Ich{, der HERR,} habe
keinen Gefallen
am Tode des Gottlosen,
sondern daß sich der Gottlose bekehre
von seinem Wesen und lebe. {...}
{33:12} {...} Wenn ein Gottloser fromm
wird,
so soll's ihm nicht schaden,
daß er gottlos gewesen ist. {...}“
(GOTT der HERR zum Hause Israel,
wiedergegeben durch den Propheten HESEKIEL = EZECHIEL; in:
Lutherbibel, 1912, aus Hesekiel = Ezechiel 33:11-12)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 15.2.2024}
***
O, wie ist die Barmherzigkeit
des HERRN so groß
und läßt sich gnädig finden
denen,
so sich zu ihm bekehren!
(JESUS SIRACH d. Ä.; in:
Lutherbibel, 1912, Sirach 17:28)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 24.2.2025}
***
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#Buße (div.)
incl. büßen, Büßer / Büßerin
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → bedenken, bessern,
bestrafen, einsehen, Entschuldigung, erneuern, ersetzen, Geldbuße, Leidenschaft, Neubeginn, Religion, reuen, schulden,
Selbstkritik, strafen, Sünder / Sünderin, überwinden, verbessern;
≠ bedenkenlos, bleiben,
Sünde, weiter
{21:31} {...} Jesus sprach zu
ihnen:
„Wahrlich ich sage euch:
Die Zöllner und Huren mögen
wohl eher ins Himmelreich kommen
denn ihr.
{21:32} Johannes {der Täufer} kam zu
euch
und lehrte euch den rechten Weg,
und ihr glaubtet ihm nicht;
aber die Zöllner und Huren
glaubten ihm.
Und ob ihr's wohl sahet,
tatet ihr dennoch nicht Buße,
daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.“
(JESUS im Tempel von Jerusalem-JM/IL
zu den Hohenpriestern und Ältesten der Juden,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 21:31-32)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 31.1.2023}
***
Weißt du nicht,
daß dich Gottes Güte
zur Buße leitet?
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, aus Römer 2:4)
***
Selbsttötung ist keine Buße,
sondern neue Schuld;
wer das verschweigt,
macht sich mitschuldig;
wer dagegen vorher warnt
und seine Hilfe anbietet,
wird hinterher nicht verdammen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 850)
***
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#fremd
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → Abstand, enttäuschen,
Ferne, Flüchtling, Gast, Josef / Joseph, pilgern, reisen;
≠ Heimat, hierzulande,
Mitbürger / Mitbürgerin, Nachbar / Nachbarin, Nächste / Nächster, traut, Volk, Zuhause
***
Weshalb gibt es hierzulande
zwar Wilhelm-Busch-Schulen,
aber keine Max-und-Moritz-Schule? –
Weil Humor hier ein fremdes Wort ist.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 501)
***
Bücher mögen kein fremdes Licht,
sondern wollen selber erleuchten.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 857)
***
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#Fremde / Fremder
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → Abstand, enttäuschen,
Ferne, Flüchtling, Gast, Josef / Joseph, pilgern, reisen;
≠ Heimat, hierzulande,
Mitbürger / Mitbürgerin, Nachbar / Nachbarin, Nächste / Nächster, traut, Volk, Zuhause
***
{56:6} „{...} Und die Fremden,
die sich zum HERR getan haben,
daß sie ihm dienen und
seinen Namen lieben,
auf daß sie seine Knechte seien,
ein jeglicher,
der den Sabbat hält,
daß er ihn nicht entweihe,
und meinen Bund festhält,
{56:7} die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und
will sie erfreuen in meinem Bethause,
und ihre Opfer und Brandopfer sollen mir angenehm sein
auf meinem Altar;
denn mein Haus wird heißen
ein Bethaus allen Völkern.“
(Gott der HERR,
wiedergegeben durch den Propheten Jesaja; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 56:6-7;
vgl auch Matthäus 21:13; Markus 11:17; Lukas 19:46)
***
Hierzulande gilt ein Mensch als erwachsen,
sobald er für schwachsinnig gehalten wird,
wenn er Fremde anlacht.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 87)
***
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#Gegenteil
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → Gegner / Gegnerin, umkehren,
verkehren, wider;
≠ gleichen
***
Wenn ich das Lächeln in den Gesichtern
von Kindern und sogenannten „Schwachsinnigen“
sehe
und sie mit den Gesichtern
der großen und angesehenen Persönlichkeiten
vergleiche,
zweifele ich daran,
der Mensch könne durch die Vernunft
gebessert werden,
und argwöhne das Gegenteil.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 500)
***
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#umkehren
incl. umgekehrt
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → bessern, einsehen,
Emmaus, erneuern, Heimweg, Kopf, Reformator / Reformatorin, Sackgasse, spiegeln, tauschen, verbessern, verkehren,
verlassen;
≠ bleiben, fortschrittlich, weiter
***
Es sei denn,
daß ihr euch umkehrt
und werdet wie die Kinder,
so{nst} werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
(JESUS zu seinen Jüngern; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 18:3)
***
Wer echte Hausmärchen schreibt,
glaubt noch daran,
Menschen könnten umkehren
und werden wie die Kinder.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 876)
***
Manche Frau verleitet einen Mann
nur deshalb zu Verfehlungen,
damit ihre eigenen als harmlos erscheinen.
Und umgekehrt?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 927)
***
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#Unbestand
incl. unbeständig
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → abwärts, bergab,
besser, bessern, bewegen, schlechter, steigen, steigern, verbessern, vermindern, versetzen;
≠ bleiben, stehen,
Trägheit, Zustand
***
Kannitverstan
Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit,
in Emmendingen und Gundelfingen
so gut als in Amsterdam
Betrachtungen
über den Unbestand aller irdischen Dinge
anzustellen,
wenn er will,
und zufrieden zu werden
mit seinem Schicksal,
wenn auch nicht viel gebratene Tauben
für ihn in der Luft herumfliegen. {...}
Johann Peter HEBEL
(*10.5.1760 Basel-BS/CH;
†22.9.1826 Schwetzingen-HD angeblich
durch Darmkrebs)
aus EA ohne Absätze in:
Der Rheinländische Hausfreund
oder Neuer Calender auf das Jahr 1809
mit lehrreichen Nachrichten und lustigen Erzählungen,
(Verlag des Großherzoglichen Lyceums) Karlsruhe-KA
o. J. {1808},
nachgedruckt in:
Johann Peter HEBEL:
Der Rheinländische Hausfreund,
Faksimiledruck der Jahrgänge 1808-1815 und 1819,
herausgegeben durch Ludwig Rohner,
(Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion) Wiesbaden-WI 1981,
Nachdruck-Seiten 58-59, hier: 58
https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=coo.31924007209335&seq=78
angeblich nach der Vorlage der übersetzten Geschichte
Fragment vom Nationalstolze in Sprachen, in:
Luzernisches Wochenblatt. 3. Jahrgang (1783),
Nummer 16 (22.4.1783), Seiten 66–67,
einer durch Claude-Charles de PEYSSONNEL
(*x.7.1727 Marseille-13/F; †x.5.1790 Paris/F)
in seinen Les Numéros, Teil 1, Nummer 9, 1782
{in der 3. Auflage von 1784: Seiten 107-119, genauer: 110-114}
überlieferten Anekdote über den späteren französischen Generalmajor
Adam-Philippe, comte de Custine
(*4.2.1740 Metz-57/F; †28.8.1793 Paris/F hingerichtet)
und dessen Aufenthalt 1757 in Amsterdam-NH/NL
und Irrtum über Herrn Kaniferstan;
zur kompletten Kalendergeschichte
vgl KalenderQouz-Prosa zum 22.4.
***
___________________________________
#Unterschied
incl. unterscheiden
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → Abstand, bevor, früher,
hinterher, Konfession, Maßstab, messen, nachgehen, prüfen, Rang, scheiden, Toleranz, trennen, vergleichen, vorher,
vorziehen, zuvor, zuwenig;
≠ decken, gleichen,
Gleichgültigkeit, gleichstellen, Gleichzeitigkeit, zusammengehören
***
{3:22} Ich sage aber
von solcher Gerechtigkeit vor Gott,
die da kommt durch den Glauben
an Jesum Christum
zu allen und auf alle,
die da glauben.
{3:23} Denn es ist hier kein Unterschied:
Sie sind allzumal Sünder
und mangeln des Ruhmes,
den sie bei Gott haben sollten,
{3:24} und werden ohne Verdienst gerecht
aus seiner Gnade
durch die Erlösung,
so durch Christum Jesum geschehen ist.
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi,
in seinem Brief an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 3:22-24)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 22.1.2023}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 28.2.2023}
***
Der Unterschied zwischen
einem Seelenhirten und einem Mietling?
Ersterer weidet auch die schwarzen Schafe;
letzterer drängt sie hinaus,
denn an ihnen wird
sein eigenes Unvermögen sichtbar.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 931)
***
Der Unterschied zwischen einem Gleichnis
und einem theologischen Bilderrätsel?
Ersteres ist voller Leben und entlarvt Heuchelei;
letzteres ist so tot wie ein Götze,
stärkt die Eitelkeit seines Konstrukteurs und
täuscht eine Harmonie vor,
die es in der Wirklichkeit gar nicht gibt;
und es verleitet dazu,
sich selbst zu betrügen,
weil sich der Gläubige in seiner Phantasierolle
als vollkommen wähnt –
unabhängig von seinem tatsächlichen Verhalten.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 976)
***
___________________________________
#verändern
incl. veränderlich, Veränderung
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → abwärts, abweichen,
anfangen, Aufwärtstrend, aufwerten, beginnen, bergab, besser, bessern, bewegen, blühen, erhöhen, erneuern, fahren,
gehen, grünen, läutern, laufen, lenken, Reformator / Reformatorin, reisen, schlechter, steigen, steigern, umbenennen,
verbessern, Verbesserungsvorschlag, vergleichen, verkehren, verkleinern, verkürzen, vermindern, versetzen, wachsen, werden,
wirken, Wirkung, zähmen;
≠ bleiben, lassen,
stehen, Trägheit, Zustand
***
Und stellet euch nicht dieser Welt gleich,
sondern verändert euch
durch Erneuerung eures Sinnes,
auf daß ihr prüfen möget,
welches da sei der gute,
wohlgefällige
und vollkommene Gotteswille.
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi,
in seinem Brief an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 12:2)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 7.3.2024}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 19.9.2026}
***
Niemand bleibt
auf dieser Erde,
wo
und wie
er ist.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 803)
***
___________________________________
#verschieden (≈ unterschiedlich)
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → Abstand, abweichen,
asozial, bunt, entschlafen, Konfession, scheiden, sterben, Toleranz, trennen, vergleichen, verschieden (≈
gestorben), vorziehen;
≠ decken, gleichen,
normal, typisch
***
Die einzelnen Konfessionen seien wie die
verschiedenen Glieder am Leibe Christi,
behauptet ein Geistlicher.
Welch verblüffende Selbstkritik!
Hoffen wir, daß es irgendwo
noch lebendige Glieder gibt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 581)
***
___________________________________
#verwandeln (div.)
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → ausschöpfen, bannen,
bessern, blühen, erneuern, grünen, irdisch, läutern, machen, Neubeginn, Neues, Nutzen, Reformator / Reformatorin, schaffen,
Schmetterling, verbessern, verkehren, versetzen, vollkommen, werden;
≠ behalten, bleiben
***
{102:26} Du
{, HERR,}
hast vormals die Erde gegründet,
und die Himmel
sind deiner Hände Werk.
{102:27} Sie werden vergehen,
aber du bleibest.
Sie werden veralten
wie ein Gewand;
sie werden verwandelt
wie ein Kleid,
wenn du sie verwandeln wirst.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 102:26-27)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 1.2.2025}
***
„Wahrlich, wahrlich ich{, Jesus,} sage euch:
Ihr werdet weinen und heulen,
aber die Welt wird sich freuen;
ihr aber werdet traurig sein;
doch eure Traurigkeit
soll in Freude verwandelt werden.“
(JESUS nach dem letzten Abendmahl
vermutlich zu seinen 11 Jüngern,
wiedergegeben durch den Evangelisten JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, vgl Johannes 16:20)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 29.1.2023}
***
Durch Geduld kann Leidenschaft
sich in Liebe verwandeln.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 354)
***
Der Tod beendet nicht das Leben,
sondern er verwandelt es.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 923)
***
___________________________________
#verzaubern
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → anziehen, bannen,
beherrschen, binden, blühen, ergreifen, Frühling, Gefangenschaft, grünen, halten, Kraft, lenken, machen, Macht,
Märchen, regieren, schaffen, Schmetterling, staunen, überraschen, verblüffen, verfallen, versetzen, Wunder, wunderbar, wundern,
zwingen;
≠
***
Er strahlte Ruhe aus;
denn er hatte es gelernt,
Ärger in Mitleid zu verzaubern.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 230)
***
___________________________________
#wandeln (≈ ändern)
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → bessern, tauschen,
ziehen;
≠ bleiben
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Einstens bestand eine christliche Kirche
aus lebendigen Gemeinden;
heute haben sich diese Gemeinden
zu Gruppen gewandelt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 117)
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#wenden (div.)
incl.
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → anwenden, entrinnen,
halten, meinen, richten, Sackgasse, verhindern;
≠ bleiben, weiter
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Gib dem,
der dich bittet,
und wende dich nicht von dem,
der dir abborgen will.
(JESUS während seiner Bergpredigt zu seinen Jüngerinnen und Jüngern; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 5:42)
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Im Herbst
1
Es tät’ ein Bäumchen stehen
in schönster Frühlingszier,
und zarte Düfte wehen
zu Menschen, Pflanz’ und Tier.
Doch niemand mocht’ es achten
denn nur ein Mückenschwarm;
die Menschen es belachten,
die Blüte welkt vor Harm.
2
Und viele Tage gehen
dahin im Jahresstreif,
stolz kann das Bäumchen sehen
auf Früchte, die jetzt reif.
Die wollt’ es gern verschenken
und wirft sie alle ab;
doch niemand will’s bedenken
und beuget sich herab.
3
Dem Bäumchen hilft kein Flehen,
schon spät ist Herbsteszeit,
und seine Blätter wehen
rings in die Lande weit.
Und mancher tät’ sie wenden,
und mancher tritt sie klein;
da müssen sie verenden
und wohl vergebens sein.
4
Bald Winterstürme wehen,
die Axt, sie nahet schon,
das tät’ das Bäumchen sehen
und raunt mit leisem Ton:
„Ihr mögt den Stamm nur fällen,
doch baut ein Boot daraus;
tragt’s an des Stromes Wellen
und fahrt zum Quell nach Haus.“
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 1000)
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#zaubern
incl. Zauber, Zauberer / Zauberin, zauberhaft
vgl (neben den
tags auf dieser Seite) auch → anziehen, bannen,
beherrschen, Frühling, Kraft, machen, Macht, Märchen, schaffen, staunen, überraschen, verblüffen, Wunder, wunderbar,
wundern;
≠
***
Wer nicht an Zauberer glaubt,
hat noch vor keinem Standesbeamten
einen Ehebund geschlossen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 40)
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Ein armer Mensch,
für den der gute Mond
allen Zauber verloren hat!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 399)
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Zauberhaft,
wie Clemens Brentano erzählt!
Der Verstand wird müde
und schlummert ein;
doch nur so wird im Leser
der Zugang zu den verborgenen Schätzen
des Unterbewußten frei.
Was wollen wir von einem Dichter
noch anderes verlangen!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 426)
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Könnte ich Klänge herbeizaubern
wie Clemens Brentano,
könnten meine Worte wärmen
wie die des Wandsbecker
Bothen,
wären sie nicht zu Ende zu deuten
wie die von Novalis oder Friedrich Hölderlin, –
im Vergleich mit Johannes
Brahms
wäre ich noch immer arm.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 925)
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Mit welcher Liebe, Achtung und Genialität
Charles Dickens die
verachteten
„kleinen Leute“ zeichnet!
Wie ein guter Zauberer,
der die wahren Werte sichtbar macht.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 948)
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jüngstes Update:
15.6.2026
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danke
{In den obigen Zahlen sind meine täglichen Bearbeitungs-Aufrufe nicht enthalten, jedoch meine täglichen eigenen Revisionsaufrufe.}
