9. April (9.4.)
2023: Ostersonntag
2024: Dienstag – ☻
2025: Mittwoch
2026: Donnerstag – bei Sonnenuntergang endet das jüd. Pessachfest
2027: Freitag
2028: 6. Sonntag in der Passionszeit: Palmsonntag
2029: Montag
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2026:
Ende des jüd. Pessachfestes
Gedenken des Auszuges des Volkes Israels aus Ägypten
Beginn: 1.4.2026 nach Sonnenuntergang
Ende: 9.4.2026 bei Sonnenuntergang
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Qouz-Sonnenaufgang 7.03 Uhr
Qouz-Sonnenuntergang 19.11 Uhr
Wenn SIe's exakter haben möchten und für Ihren individuellen Standort,
dann versuchen Sie's mal – ohne Gewähr – zum Beispiel bei:
https://sonnenaufgang-sonnenuntergang.de
Wollen Sie aber das Stockwerk Ihrer Wohnung und das Relief Ihrer Umgebung dabei berücksichtigen,
kommen Sie um mehrjährige eigene Aufzeichnungen nicht herum.
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Rufen an Waltraud nur die Raben,
muß der Kuckuck verschlafen haben.
(artur, *25.3.2009)
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In meinem privaten Kalender steht hier
ein Aphorismus von Lev KOPELEV,
zum Guten ermunternd;
urheberrechtlich geschützt bis zum 31.12.2067
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2023
{11:25} Jesus spricht zu ihr{, Martha}:
„Ich
bin die Auferstehung
und das Leben.
Wer an mich glaubet,
der wird leben,
ob er gleich stürbe;
{11:26} und wer da lebet
und glaubet an mich,
der wird nimmermehr sterben. {...}“
(JESUS in Bethanien-JEM/PS zu Martha,
die um ihren verstorbenen Bruder Lazarus trauert,
wiedergegeben durch den Evangelisten JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, aus Johannes
11:25-26)
{Das kann ich jetzt noch nicht ganz erleben,
sondern muß es vorab glauben.
Muß?
Nein, darf,
weil's doch Hoffnung ist
und kräftigt.
Danke.
ADieu!
KalenderQouz, *3./8.10.2022,
zum Ostersonntag, 9.4.2023}
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2024
Gott gebe euch
viel Barmherzigkeit
und Frieden
und Liebe!
(JUDAS, Bruder des Jakobus, vermutlich des HErrn Bruder,
in seinem Brief an Christen; in:
Lutherbibel, 1912, Judas 2)
{Liebes Jakobienchen,
welch ein Wunsch
am Anfang eines Briefes!
Und ich gebe diesen Wunsch
geschwind hiermit an Dich weiter;
jedoch – Du kennst ja meine egoistische Krämerseele,
also, ich bitte Dich,
dabei das „euch“ durch „uns“ zu ersetzen.
Bereits der Frieden;
und dann von Gott,
nicht von Menschen!
Kein Krieg
zwischen Völkern,
unter Nachbarn,
in der Familie!
Was könnten wir da alle Gutes aufbauen!
Barmherzigkeit;
von Gott,
nicht von Menschen.
Keine Vergeltung
von Unrecht
durch neues Unrecht!
Was wären wir da frei!
Und dann die Liebe;
von Gott,
über alle Grenzen der menschlichen Liebe hinaus!
Ist diese göttliche Liebe in uns
und sind wir in dieser Liebe,
dann haben wir alles!
Wo das Wünschen noch geholfen hat,
lebte –
Und weil es noch immer hilft
wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sowie Gottes Frieden
und Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *27.9.2023,
zum 9.4.2024}
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2025
{11:34} Denn wer hat des HERRN Sinn erkannt,
oder wer ist sein Ratgeber gewesen?
{11:35} Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben,
daß ihm werde wiedervergolten?
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi,
in seinem Brief an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 11:34-35)
{Liebes Jakobienchen,
lauter verneinende Fragen,
täte artur jetzt sagen.
Doch – wie sehen unsere Gebete aus?
Wie unsere Opfer?
Wie das,
was wir uns selber
als „Nächstenliebe“ bescheinigen?
Gott bedarf nicht unserer Ratschläge;
jedoch – wenn uns etwas bedrückt,
dürfen wir es bei ihm abladen –
wie Kinder bei ihren Eltern.
Gott bedarf nicht unserer Opfer,
um uns zu segnen;
denn könnten wir ihm etwa
irgend etwas Gutes schenken,
was nicht sein ist?
Wenn wir aber seinen Segen
mit unseren Nächsten teilen
von Herzen,
teilt er mit uns
seine Freude.
Wir können uns das Himmelreich
nicht durch gute Werke verdienen;
wenn wir aber in unseren Nächsten
Gottes Wesen suchen,
läßt er es uns finden
und baut Brücken,
auf daß es durch Austausch
in uns fruchte.
Eine von diesen Brücken
ist das Vaterunser.
Stell Dir mal vor:
Durch diese Brücke
wären alle Menschen miteinander verbunden!
Gott kann aus diesem „wären“
ein „sind“ machen,
er will es auch,
also wird er es auch vollbringen,
auf daß er ist und bleibt
alles in allen.
Dazu wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sowie Gottes Frieden
und Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *9.4.2024,
zum 9.4.2025}
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2026
{2:5} Denn mein Bund war mit ihm
zum Leben
und Frieden,
und ich gab ihm die Furcht,
daß er mich fürchtete
und meinen Namen scheute.
{2:6} Das Gesetz der Wahrheit
war in seinem Munde,
und ward kein Böses
in seinen Lippen gefunden.
Er wandelte vor mir
friedsam
und aufrichtig
und bekehrte viele von Sünden.
(GOTT der HERR über seinen Bund mit dem Stamme Levi,
wiedergegeben durch den Propheten MALEACHI; in:
Lutherbibel, 1912, Maleachi 2:5-6)
{Liebes Jakobienchen,
wenn ich versuchte,
unser heutiges Tageswort auszulegen,
so wäre die Wahrheit gewiß
nicht in meiner Schrift,
auch kein Leben.
So will ich mich mal wieder
damit bescheiden,
was mir die beiden Verse geben,
und das ist so einiges:
Gottes Bundestreue
bewirkt
Leben
und Frieden;
Gottesfurcht ist keine
zu erbringende menschliche Leistung,
sondern ein Geschenk;
Gott sind
Wahrheit
und Aufrichtigkeit
sehr wichtig.
Nun ja,
mein Spiegel täte mich jetzt
vor einer pauschalen Kirchenkritik
eindringlich warnen,
und da hat er recht:
Sie bewirkte weder Veränderung
noch Leben.
Also?
Ändern kann ich mich nur selber:
keine Angst zu haben,
Gott zu wenig zu ehrfürchten;
mich zur Aufrichtigkeit
ermutigen zu lassen;
Gott zu vertrauen,
daß er sein Leben in uns
bewahren will
und bewahren kann
und deshalb auch bewahren wird,
bis er ist und bleibt
alles in allen.
Zu diesen Lebenswirkungen
wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sowie Gottes Frieden
und Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *8.4.2025,
zum 9.4.2026}
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2027
{26:6} Ich {...} halte mich,
HERR,
zu deinem Altar,
{26:7} da man hört
die Stimme des Dankens
und da man predigt
alle deine Wunder.
{26:8} HERR,
ich habe lieb
die Stätte deines Hauses
und den Ort,
da deine Ehre wohnt.
(König DAVID zu Gott; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 26:6-8)
{Liebe Herzensschwester,
Selbstbeweihräucherung
oder kindliche Naivität?
Ich weiß es nicht,
sondern ich muß mich mal wieder damit begnügen,
was unser heutiges Tageswort mir heute gibt:
einen Anlaß,
nachzusinnen.
Setze ich Altar mit Kirche gleich,
so kann ich für keine Kirche
einen Blankoscheck ausstellen;
aber muß ich das überhaupt?
Einerseits hat Jesus seine zentrale Predigt
weder räumlich noch organisatorisch
in einer Kirche gehalten,
sondern auf einem Berg
oder auf einem Platz im Felde,
und nach Jesu Scheiden
zerriß der Vorhang im Tempel;
andererseits hat Gott uns nicht zu Einsiedlern geschaffen,
sondern zu Nächsten,
die ihre Gaben miteinander teilen
auf Augenhöhe.
Also?
Also glaube ich,
daß die Begegnung mit Gott
seit der Zeit Jesu
nicht mehr an einen Ort gebunden ist
oder an eine bestimmte Zeit,
sondern an Gottes Liebe
und deren Auswirkungen.
Diese können auch in einer Kirche spürbar werden;
und spüre ich dort nicht Gottes Liebe,
habe sie aber selber,
so ist es meine Aufgabe,
diese Liebe mit Nächsten zu teilen –
auf Augenhöhe.
Ein Weg dazu
ist bereits das Vaterunser,
und auch das auf Augenhöhe.
Zu solch einem Miteinander
mit Gott und unseren Nächsten
wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sowie Gottes Frieden
und herzliche Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *8.4.2026,
zum 9.4.2027}
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2028
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Wir denken heute an:
Heilige Waltraud von Mons
*619a Cousolre-59/F als Tochter der Waudru von
Bertila und des Grafen Waldebertus I.
†9.4.688 (>69)
Bergen = Mons-WHT/B
Grafentochter und Frau des Grafen Vinzenz Madelgarius von Hennegau
656c (>37) Benediktinerinnen-Äbtissin
*****
Johann Crüger
*9.4.1598 (greg.: 19.4.1598) Guben-Groß
Breesen-SPN als Sohn einer Pfarrerstochter
_____und eines Gastwirts
†23.3.1662 (greg.: 5.3.1662)
(63) Berlin-B
ev.-luth. Kantor, Komponist, dessen nachstehende bibliographischen Angaben leider nicht gesichert
sind,
da mir die Original-Erstausgaben in der Regel nicht vorliegen
1617 (19c) †Mutter Ulrike Crüger, geb. Kohlheim (45c)
1620 bis 1622 (22c-24c)
Wittenberg-WB, Theologiestudium
1622 bis 1662 (24c-63)
Berlin-B, Kantor an der ev.-luth. Nikolaikirche und Lehrer
_____am Gymnasium Zum grauen Kloster
1628 (30c) Hochzeit mit Witwe Maria
Aschenbrenner, geb. Beling, mit ihr
_____angeblich 5 Kinder
1637 22.1. (38) Hochzeit mit Gastwirtstochter Elisabeth Schmidt, mit ihr
_____angeblich 14 Kinder
1640 (42c) Hrsg. von Newes
vollkömliches Gesangbuch
_____(= Praxis Pietatis Melica, 1. Auflage), incl.
_____Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen (Nr. 39; K1: Guillaume FRANC, Genf = Genève-GE/CH 1543)
_____Nun jauchzet, all ihr Frommen (Nr.
3)
_____Nun laßt uns Gott dem HERREN (ob nach
K1: Nikolaus SELNECKER, EA 1587, ist mir nicht bekannt)
1647 (49c) EA Praxis Pietatis Melica,
das ist: Übung der Gottseligkeit in christlichen
_____und trostreichen Gesängen, 2. Auflage, hrsg. von Johann Crüger,
incl.
_____Nun danket alle Gott
1648 (50) Westfälischer Frieden beendet den 30jährigen Krieg
1649 (51c) EA Geistlichen
Kirchen-Melodien, incl.
_____Nun laßt uns geh’n und treten (K1:
Nikolaus SELNECKER, EA 1587)
_____Nun laßt uns Gott dem HERREN (K1:
Nikolaus SELNECKER, EA 1587)
_____Schmücke dich, o liebe Seele (Nr.
103)
_____Wach auf, mein Herz, und singe (K1:
Nikolaus SELNECKER, EA 1587)
1653 (55c) EA Praxis Pietatis Melica,
das ist: Übung der Gottseligkeit in christlichen
_____und trostreichen Gesängen, 5. Auflage, hrsg. von Johann Crüger,
incl.
_____Fröhlich soll mein Herze springen (Nr.
104)
_____Ich singe dir mit Herz und Mund
(Nr. 234; hier aber noch nicht nach der Melodie:
__________Nun danket all’
und bringet Ehr’, sondern nach Nr. 95 Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich)
_____Jesu, meine Freude (Nr.
377)
_____Jesus, meine Zuversicht (Nr.
175)
_____Lobet den HERREN, alle, die ihn fürchten {Nr. 14; später: ehren}
_____Nun danket all’ und bringet Ehr’ (Nr.
222; KH1 Genf = Genève-GE/CH 1652)
_____Schwing dich auch zu deinem Gott (Nr.
369)
_____Wie soll ich dich empfangen (Nr. 81)
_____Zeuch ein zu deinen Toren (Nr. 190;
später auch: Zieh ein zu deinen Toren)
1656 (58c) EA Praxis Pietatis Melica,
das ist: Übung der Gottseligkeit in christlichen
_____und trostreichen Gesängen, 6. Auflage, hrsg. von Johann Crüger
1661 (63c) EA Praxis Pietatis Melica,
das ist: Übung der Gottseligkeit in christlichen
_____und trostreichen Gesängen, 10. Auflage, hrsg. von Johann Crüger, incl.
_____Ach, wie flüchtig, ach, wie nichtig (Nr. 530; D+K1: Michael FRANCK, EA 1562)
{Ihr wart zur rechten Zeit am rechten Ort. Welch ein Segen ist daraus geworden! Trotz aller Schmierfinken, die Eure Tonsätze meinten „bearbeiten“ zu müssen!}
***
Charles Baudelaire
*9.4.1821 Paris/F
†31.8.1867 (46) Paris/F nach Schlaganfall
Dichter, Symbolismus-Wegbereiter
1857 25.6. (36) EA Les Fleurs du
mal (Erstfassung; dt. Die Blumen des Bösen)
1861 9.2. (39) EA Les Fleurs du
mal (2. Ausgabe; dt. Die Blumen des Bösen)
***
Lev Kopelev
*9.4.1912 Kiew-30/UA
†18.6.1997 (85) Köln-K
Humanist
1945 bis 1954 (33c-42c) im
Straflager wegen Mitleid mit dem Feind
{Wenn Ihr Euch bereits derart geübt habt, dann werdet Ihr auch Mitleid mit den Schwachsinnigen empfinden, die Euch ins Straflager geschickt haben. Respekt! ADieu!
KalenderQouz,
Nachtrag:
Ihr habt recht: Wir können unsere Mitmenschen nicht ändern, aber wir können ihnen Mut machen zum Guten. Eine Weisheit, die auf jedem Rednerpult zu lesen sein müßte. Laßt uns sie immer beherzigen! Danke. ADieu!
KalenderQuoz, 9.4.2025}
***
Jean-Paul Belmondo
*9.4.1933 Neuilly-sur-Seine-92/F
†6.9.2021 (88) Paris/F
Nikotin-Schauspieler
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jüngstes Update:
4.6.2026
***
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danke
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