Namen als Schlagwort für 56 Zitate
incl. Aaron, Abraham / Abram, Asser, Daniel, David, Elia, Firma, Gabi / Gabriele / Gaby, Hanna, heißen, Jakob, Johannes, Josef / Joseph, Laban, Lucille, Maria / Marie / Marita / Maruschka / Mary, Ferdinand Mickefett, Name, Penelope, Petrus, Pseudonym, Titel, Vorname, Wildegard, Wildewolf, Xanthippe
vgl auch → abstempeln, bezeichnen, Christus, Etikett, euphemistisch, Fachausdruck, kennzeichnen, nennen, Ruf, sogenannt, stigmatisieren, taufen, umbenennen, unterschreiben;
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Da bei jimdo zur Zeit angeblich aus technischen Gründen die Zahl der Unterseiten auf maximal 2.999 begrenzt sei, müssen einige Stichwortseiten zusammengefaßt werden (was für Sie sogar von Vorteil sein kann). Dazu gehören auch die Unterseiten der Seite Namen (in Klammern: Anzahl der jeweiligen Zitate):
#Aaron (1)
#Abraham / Abram (2)
#Asser (1)
#Daniel (1)
#David (1)
#Elia (1)
#Firma (1)
#Gabi / Gabriele / Gaby (1)
#Hanna (1)
#heißen (3)
#Isai (1)
#Isaak (1)
#Jakob (2)
#Johannes (3)
#Josef / Joseph (1)
#Kain (1)
#Laban (1)
#Lucille (1)
#Maria / Marie / Marita / Maruschka / Mary (2)
#Mickefett (1)
#Name (19)
#Penelope (1)
#Petrus (2)
#Pseudonym (1)
#Titel (2)
#Vorname (1)
#Wildegard (1)
#Wildewolf (1)
#Xanthippe (1)
Mit der Tastenkobination Strg + F können Sie ganz unten ein Suchfeld öffnen und dort das gesuchte Stichwort mit vorangestelltem # eingeben und dann mit den Pfeilen neben dem Suchfeld auf dieser Unterseite suchen.
_____Selbstverständlich können Sie das sogenannte Rautezeichen # auch fortlassen und eine Volltextsuche auf dieser Seite starten; dabei riskieren Sie es jedoch, daß Sie das gesuchte Zitat nicht finden, weil dort das Stichwort in einer gebeugten Form oder in einer älteren Schreibweise verwendet wird.
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#Aaron
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Judentum, Levit, Priester / Priesterin;
≠
***
Siehe,
wie fein und lieblich ist's,
daß Brüder einträchtig beieinander wohnen!
wie der köstliche Balsam ist,
der vom Haupt Aarons herabfließt
in seinen ganzen Bart,
der herabfließt in sein Kleid,
wie der Tau,
der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions.
Denn daselbst verheißt der HERR
Segen und Leben
immer und ewiglich.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 133:1-3)
***
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#Abraham / Abram
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Gerechtigkeit, glauben, Judentum, Segen, Vater;
≠
***
{14:22} {...} „Ich hebe mein Hände auf
zu dem HERRN,
dem höchsten Gott,
der Himmel und Erde geschaffen hat,
{14:23} daß ich von allem,
was dein ist,
nicht einen Faden
noch einen Schuhriemen
nehmen will,
daß du nicht sagest,
du habest Abram reich gemacht; {...}“
(ABRAM nach dem Krieg der Könige zum König von Sodom; in:
Lutherbibel, 1912, vgl 1. Mose 14:22-23)
***
{8:10} {...} „Wahrlich ich sage
euch:
Solchen Glauben habe ich
in Israel nicht gefunden!
{8:11} {...} Viele werden kommen vom
Morgen
und vom Abend
und mit Abraham und Isaak und Jakob
im Himmelreich sitzen; {...}.“
(JESUS in Kapernaum = Kafarnaum-Z/IL
zu denen, die ihm nachfolgten,
über einen römischen Hauptmann,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 8:10-11)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 11.3.2026}
***
___________________________________
#Asser
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → ;
≠
***
{2:36} Und es war eine Prophetin,
Hanna,
eine Tochter Phanuels,
vom Geschlecht Asser;
die war wohl betagt
und hatte gelebt 7 Jahre mit ihrem Manne
nach ihrer Jungfrauschaft
{2:37} und war nun eine Witwe bei 84
Jahren;
die kam nimmer vom Tempel,
diente Gott mit Fasten und
Beten
Tag und Nacht.
(Der Evangelist LUKAS
in seinem Bericht an Theophilus
über die Darstellung des Knäbleins Jesus
im Tempel zu Jerusalem-JM/IL; in:
Lutherbibel, 1912, Lukas 2:36-37)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 14.2.2024}
***
___________________________________
#Daniel
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → ;
≠
***
{...} Daniel {...} hatte aber an seinem Söller
offene Fenster gegen Jerusalem;
und er fiel des Tages 3mal
auf seine Knie,
betete,
lobte
und dankte seinem Gott, {...}.
(Über den Propheten Daniel
während der Regentschaft des Mederkönigs Darius;
Lutherbibel, 1912, aus Daniel 6:11 [bzw 10])
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 11.2.2024}
***
___________________________________
#David
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Literatur, Psalm;
≠
***
{23:1} Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein
Hirte;
mir wird nichts mangeln.
{23:2} Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
{23:3} Er erquicket meine Seele;
er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
{23:4} Und ob ich schon wanderte im finstern
Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
{23:5} Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
{23:6} Gutes und Barmherzigkeit werden mir
folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 23:1-6)
{Glosse:
Ein Christ täte beten:
Der HERR ist unser Hirte;
uns wird nichts mangeln.
Er weidet uns auf einer grünen Aue
und führet uns zum frischen Wasser.
Er erquicket unsere Seele;
er führet uns auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob wir schon wanderten im finstern Tal,
brauchen wir kein Unglück zu fürchten;
denn du bist bei uns,
dein Stecken und Stab trösten uns.
Du bereitest vor uns einen Tisch
und wandelst mit dessen Gaben
zu Schwestern und Brüder unsere Feinde.
Du salbest unser Haupt mit Öl
und schenkest uns voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden uns folgen
unser Leben lang,
und wir werden bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.}
{Glosse zu Psalm 23:1-3: vgl → KalenderQouz zum 1.2.2024}
{Glosse zu Psalm 23:4-5: vgl → KalenderQouz zum 26.9.2024}
{Glosse zu Psalm 23:4-5: vgl → KalenderQouz zum 21.10.2024}
***
{9:11} „{...} Zur selben Zeit
will ich die zerfallene Hütte Davids
wieder aufrichten
und ihre Lücken verzäunen
und, was abgebrochen ist,
wieder aufrichten
und will sie bauen,
wie sie vorzeiten gewesen ist,
{9:12} auf daß sie besitzen die übrigen zu Edom
und alle Heiden,
über welche mein Name genannt ist“,
spricht der HERR,
der solches tut.
(GOTT der HERR vom Altar über das Haus Israel,
wiedergegeben durch den Hirten und Propheten AMOS; in:
Lutherbibel, 1912, Amos 9:11-12)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 9.9.2023}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 28.2.2026}
***
___________________________________
#Elia
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → glauben, Gottvertrauen;
≠
***
Ich bin nicht Elia,
und das ist auch gut so!
(Der Alte von der Halbinsel,
sich rechtfertigend vor Donna Recktenwalt; aus:
artur: MamM 1.055 Wildegard und Wildewolf,
*21.2.2020,
© Stiftung Stückwerken, freigegeben am 11.3.2024,
Qouz-Note: 3)
***
___________________________________
#Firma
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → bezeichnen, Geschäft, Kaufleute, Unternehmen, unterschreiben;
≠
***
Die Firma eines Kaufmanns
ist der Name,
unter dem er seine Geschäfte betreibt
und die Unterschrift abgibt.
(§ 17 I HGB-D)
***
___________________________________
#Gabi / Gabriele / Gaby
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → ;
≠
***
Gaby wartet im
Park
{Schlager, interpretiert von Udo Jürgens}
D: Michael KUNZE (*9.11.1943 Prag = Praha/CZ); EA
1981;
K+I: Udo JÜRGENS
(*30.9.1934 Klagenfurt am Wörthersee-K/A als Jürgen Udo Bockelmann;
†21.12.2014 Münsterlingen-TG/CH durch Herzversagen bei Spaziergang in Gottlieben-TG/CH);
(EA 30.3.1981; 11.4.81<13.6.81>18.7.81 D 15w37)
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2113c;
Angaben ohne Gewähr)
***
___________________________________
#Hanna
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → ;
≠
***
{2:36} Und es war eine Prophetin,
Hanna,
eine Tochter Phanuels,
vom Geschlecht Asser;
die war wohl betagt
und hatte gelebt 7 Jahre mit ihrem Manne
nach ihrer Jungfrauschaft
{2:37} und war nun eine Witwe bei 84
Jahren;
die kam nimmer vom Tempel,
diente Gott mit Fasten und
Beten
Tag und Nacht.
(Der Evangelist LUKAS
in seinem Bericht an Theophilus
über die Darstellung des Knäbleins Jesus
im Tempel zu Jerusalem-JM/IL; in:
Lutherbibel, 1912, Lukas 2:36-37)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 14.2.2024}
***
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#heißen
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abstempeln, bezeichnen, deuten, Etikett, euphemistisch, Fachausdruck, kennzeichnen, nachsagen, nennen, Ruf, sogenannt, stigmatisieren, taufen, umbenennen, unterschreiben;
≠
***
So spricht der HERR:
»Ich kehre mich wieder zu Zion
und will zu Jerusalem wohnen,
daß Jerusalem soll
eine Stadt der Wahrheit heißen
und der Berg des HERRN Zebaoth
ein Berg der Heiligkeit.«
(GOTT der HERR,
wiedergegeben durch den Propheten SACHARJA; in:
Lutherbibel, 1912, Sacharja 8:3)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 7.2.2024}
***
„Selig sind die Friedfertigen;
denn sie werden
Gottes Kinder heißen.“
(JESUS
während seiner Bergpredigt
zu seinen Jüngerinnen und Jüngern und viel Volks,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 5:9)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 17.2.2023}
***
Die Straße heißt Kastanienallee,
weil seit vielen Jahren ein Amtsdiener
hofft,
daß dort jemand
Kastanienbäume pflanzen werde.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 378)
***
___________________________________
#Isaak
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → ;
≠
***
{8:10} {...} „Wahrlich ich sage
euch:
Solchen Glauben habe ich
in Israel nicht gefunden!
{8:11} {...} Viele werden kommen vom
Morgen
und vom Abend
und mit Abraham und Isaak und Jakob
im Himmelreich sitzen; {...}.“
(JESUS in Kapernaum = Kafarnaum-Z/IL
zu denen, die ihm nachfolgten,
über einen römischen Hauptmann,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 8:10-11)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 11.3.2026}
***
___________________________________
#Isai
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Literatur, Psalm;
≠
***
{11:9} Man wird nirgend Schaden tun
noch verderben
auf meinem ganzen heiligen Berge;
denn das Land ist
voll Erkenntnis des HERRN,
wie Wasser das Meer bedeckt.
{11:10} Und es wird geschehen zu der Zeit,
daß die Wurzel Isai,
die da steht zum Panier den Völkern,
nach der werden die Heiden fragen;
und seine Ruhe wird Ehre sein.
(Prophet JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 11:9-10)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 22.1.2025}
***
#Jakob
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → listig;
≠
***
{30:27} Laban sprach zu ihm{, Jakob}:
„Laß mich Gnade
vor deinen Augen finden.
Ich spüre,
daß mich der HERR segnet
um deinetwillen;
{30:28} bestimme den Lohn,
den ich dir geben soll.“
(LABAN in Haran-63/TR zu seinem Neffen Jakob; in:
Lutherbibel, 1912, Genesis = 1. Mose 30:27-28)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 27.1.2024}
***
{8:10} {...} „Wahrlich ich sage
euch:
Solchen Glauben habe ich
in Israel nicht gefunden!
{8:11} {...} Viele werden kommen vom
Morgen
und vom Abend
und mit Abraham und Isaak und Jakob
im Himmelreich sitzen; {...}.“
(JESUS in Kapernaum = Kafarnaum-Z/IL
zu denen, die ihm nachfolgten,
über einen römischen Hauptmann,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 8:10-11)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 11.3.2026}
***
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#Johannes
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Buße;
≠
***
Johannes {der Täufer} antwortete
und sprach:
„Ein Mensch kann
nichts nehmen,
es werde ihm denn
gegeben
vom Himmel.“
(JOHANNES der Täufer zu seinen Jüngern
in der Gegend von Enon-Z/IL,
wiedergegeben durch den Evangelisten JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, Johannes 3:27)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 24.2.2023}
***
{21:31} {...} Jesus sprach zu
ihnen:
„Wahrlich ich sage euch:
Die Zöllner und Huren mögen
wohl eher ins Himmelreich kommen
denn ihr.
{21:32} Johannes {der Täufer} kam zu
euch
und lehrte euch den rechten Weg,
und ihr glaubtet ihm nicht;
aber die Zöllner und Huren
glaubten ihm.
Und ob ihr's wohl sahet,
tatet ihr dennoch nicht Buße,
daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.“
(JESUS im Tempel von Jerusalem-JM/IL
zu den Hohenpriestern und Ältesten der Juden,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 21:31-32)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 31.1.2023}
***
An meinen Sohn Johannes 1799
____________
Gold und Silber habe ich nicht;
was ich aber habe, gebe ich dir.
____________
Lieber Johannes!
Die Zeit kommt allgemach heran, daß ich den Weg gehen muß, den man nicht wiederkömmt. Ich kann Dich nicht
mitnehmen; und lasse Dich in einer Welt zurück, wo guter Rat nicht überflüssig ist.
Niemand ist weise von Mutterleibe an; Zeit und Erfahrung lehren hier und fegen die
Tenne.
Ich habe die Welt länger gesehen als Du. {7.78||7.79}
Es ist nicht alles Gold, lieber Sohn, was glänzet, und ich habe manchen Stern vom Himmel
fallen und manchen Stab, auf den man sich verließ, brechen sehen.
Darum will ich Dir einigen Rat geben und Dir sagen, was ich funden habe und was die Zeit mich gelehret
hat.
____________
Es ist nichts groß, was nicht gut ist; und ist nichts wahr, was nicht
bestehet.
Der Mensch ist hier nicht zu Hause, und er geht hier nicht von ungefähr in dem schlechten Rock
umher. Denn siehe nur, alle andren Dinge hier, mit und neben ihm, sind und gehen dahin, ohne es zu wissen; der Mensch ist sich bewußt und wie eine
hohe bleibende Wand, an der die Schatten vorübergehen. Alle Dinge mit und neben ihm gehen dahin, einer fremden Willkür und Macht unterworfen; er ist
sich selbst anvertraut und trägt sein Leben in seiner Hand.
Und es ist nicht für ihn gleichgültig, ob er rechts oder links gehe.
Laß Dir nicht weismachen, daß er sich raten könne und selbst seinen Weg wisse.
Diese Welt ist für ihn zu wenig, und die unsichtbare siehet er nicht und kennet sie
nicht.
Spare Dir denn vergebliche Mühe, und tue Dir kein Leid, und besinne Dich
Dein. {7.79||7.80}
Halte Dich zu gut, Böses zu tun.
Hänge Dein Herz an kein vergänglich’ Ding.
Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, lieber Sohn, sondern wir müssen uns nach ihr
richten.
Was Du sehen kannst, das siehe, und brauche Deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte Dich an
Gottes Wort.
Bleibe der Religion Deiner Väter getreu, und hasse die theologischen
Kannengießer.
Scheue niemand so viel als Dich selbst. Inwendig in uns wohnet der Richter, der
nicht trügt und an dessen Stimme uns mehr gelegen ist als an dem Beifall der ganzen Welt und der Weisheit der Griechen und Ägypter. Nimm es Dir vor, Sohn, nicht wider seine
Stimme zu tun; und was Du sinnest und vorhast, schlage zuvor an Deine Stirne und frage ihn um Rat. Er spricht anfangs nur leise und stammelt wie ein
unschuldiges Kind; doch, wenn Du seine Unschuld ehrst, löset er gemach seine Zunge und wird Dir vernehmlicher sprechen.
Lerne gerne von andern, und wo von Weisheit, Menschenglück, Licht, Freiheit, Tugend etc. geredet
wird; da höre fleißig zu. Doch traue nicht flugs und allerdings, denn die Wolken haben nicht alle Wasser, und es gibt mancherlei
Weise. Sie meinen auch, daß sie die Sache hätten, wenn sie davon reden können und davon reden. Das ist aber nicht, Sohn. Man
hat darum die Sache nicht, daß man davon reden kann und davon redet. Worte sind nur Worte, und wo sie so gar leicht und behende {7.80||7.81} dahinfahren, da sei auf Deiner Hut, denn die Pferde, die den Wagen mit Gütern hinter sich haben,
gehen langsameren Schrittes.
Erwarte nichts vom Treiben und den Treibern; und wo Geräusch auf der Gassen ist,
da gehe fürbaß.
Wenn Dich jemand will Weisheit lehren, so siehe in sein Angesicht. Dünket er sich
noch – und sei er noch so gelehrt und noch so berühmt –, laß ihn und gehe seiner Kundschaft müßig. Was einer nicht hat, das kann er auch nicht geben.
Und der ist nicht frei, der da will tun können, was er will, sondern der ist frei, der da wollen kann, was er tun soll. Und der ist nicht weise, der sich dünket, daß er
wisse; sondern der ist weise, der seiner Unwissenheit innegeworden und durch die Sache des Dünkels genesen ist.
Was im Hirn ist, das ist im Hirn; und Existenz ist die erste aller
Eigenschaften.
Wenn es Dir um Weisheit zu tun ist; so suche sie und nicht das Deine, und brich
Deinen Willen und erwarte geduldig die Folgen.
Denke oft an heilige Dinge, und sei gewiß, daß es nicht ohne Vorteil für Dich abgehe und der Sauerteig
den ganzen Teig durchsäuere.
Verachte keine Religion, denn sie ist dem Geist gemeint, und Du weißt nicht, was unter unansehnlichen
Bildern verborgen sein könne.
Es ist leicht zu verachten, Sohn; und verstehen ist viel
besser.
Lehre nicht andre, bis Du selbst gelehrt bist.
Nimm Dich der Wahrheit an, wenn Du kannst, {7.81||7.82} und laß Dich gerne ihretwegen hassen; doch wisse, daß Deine
Sache nicht die Sache der Wahrheit ist, und hüte, daß sie nicht ineinanderfließen, sonst hast Du Deinen Lohn dahin.
Tue das Gute vor Dich hin, und bekümmre Dich nicht, was daraus werden
wird.
Wolle nur einerlei, und das wolle von Herzen.
____________
Sorge für Deinen Leib, doch nicht so, als wenn er Deine Seele
wäre.
Gehorche der Obrigkeit, und laß die andern über sie streiten.
Sei rechtschaffen gegen jedermann, doch vertraue Dich
schwerlich.
Mische Dich nicht in fremde Dinge, aber die Deinigen tue mit
Fleiß.
Schmeichle niemand, und laß Dir nicht schmeicheln.
Ehre einen jeden nach seinem Stande, und laß ihn sich schämen, wenn er's nicht
verdient.
Werde niemand nichts schuldig; doch sei zuvorkommend, als ob sie alle Deine
Gläubiger wären.
Wolle nicht immer großmütig sein, aber gerecht sei immer.
Mache niemandem graue Haare, doch wenn Du recht tust, hast Du um die Haare nicht zu
sorgen.
Mißtraue der Gestikulation, und gebärde Dich schlecht und
recht.
Hilf und gib gerne, wenn Du hast, und dünke Dir darum nicht mehr; und wenn Du
nicht hast, so {7.82||7.83} habe den Trunk kalten Wassers zur Hand, und dünke
Dir darum nicht weniger.
Tue keinem Mädchen Leides, und denke, daß Deine Mutter auch ein Mädchen gewesen
ist.
Sage nicht alles, was Du weißt, aber wisse immer, was Du
sagest.
Hänge Dich an keinen Großen.
Sitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendesten unter allen
Kreaturen.
Nicht die frömmelnden, aber die frommen Menschen achte, und gehe ihnen nach. Ein
Mensch, der wahre Gottesfurcht im Herzen hat, ist wie die Sonne, die da scheinet und wärmt, wenn sie auch nicht redet.
Tue was des Lohnes wert ist, und begehre keinen.
Wenn Du Not hast, so klage sie Dir und keinem andern.
Habe immer etwas Gutes im Sinn.
____________
Wenn ich gestorben bin, so drücke mir die Augen zu, und beweine mich
nicht.
Stehe Deiner Mutter bei, und ehre sie, solange sie lebt, und begrabe sie neben
mir.
Und sinne täglich nach über Tod und Leben, ob Du es finden möchtest, und habe einen freudigen
Mut; und gehe nicht aus der Welt, ohne Deine Liebe und Ehrfurcht für den Stifter des Christentums durch irgend etwas öffentlich bezeuget zu
haben.
Dein treuer Vater.
Matthias CLAUDIUS
(*15.8.1740 Reinfeld-OD;
†21.1.1815 Hamburg-HH)
*24.3.1799c, da Johannes Claudius Ostern 1799 das Elternhaus verließ;
EA: Einzeldruck 1799c;
hier nach der 2. Ausgabe in:
Matthias CLAUDIUS: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 7. Teil,
(Selbstverlag) Wandsbek 1802 [recte Sommer 1803],
Seiten 7.78-7.83, an die undeformierte deutsche Rechtschreibung angepaßt
Zur Originalschreibweise:
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:De_AOSSP_7#/media/File:De_AOSSP_VII_092.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:De_AOSSP_7#/media/File:De_AOSSP_VII_093.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:De_AOSSP_7#/media/File:De_AOSSP_VII_094.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:De_AOSSP_7#/media/File:De_AOSSP_VII_095.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:De_AOSSP_7#/media/File:De_AOSSP_VII_096.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:De_AOSSP_7#/media/File:De_AOSSP_VII_097.jpg
{Lieber Bothe,
was ist Euch da gelungen! Mir ist’s eines der wertvollsten Prosa-Stücke deutschsprachiger
Dichtung. Und so muß Dichtung sein: wie eine Quelle, die den Wanderer bei jedem Besuch mit frischem Wasser erquickt. Wer kann heute noch solche Briefe schreiben? Und dann Eure Sprache! Da scheppert nichts, sondern es klingt – wie bedächtige Schritte. Und irgendwie
bleiben wohl Samenkörner am Schuhwerk des Wanderers hängen, und etliche von ihnen gehen auf, doch der Wanderer hat längst vergessen, woher sie kamen. Verzeiht mir, lieber Bothe, hier und da versuch’ ich ja, zu kennzeichnen, daß etwas nicht auf
meinem Mist gewachsen ist; aber Eure Worte sind mir zu Sprichworten geworden, als wär’s ein Schatz aus der Zeit der Alten, deren
oberster Wunsch war: die ewige Herrlichkeit. Dieser Wunsch klingt auch in Eurem Brief an; und was könnte ein Vater Besseres für seine Kinder wünschen! Allein – wenn’s schon
die Menschen so handhaben, wieviel mehr wird’s unser Himmlischer Vater tun! Der liebe Gott
behüte – uns, unsere Nächsten, alle Menschen! Er wird’s auch tun; denn Gott ist die
Liebe! Und die ist allmächtig! Danke. Und der liebe Gott
vergelt’s Euch mit Freude und – Weitermachen. ADJes! KalenderQouz, *22.11.2023}
***
___________________________________
#Josef / Joseph
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Bruder, deuten, Fremde / Fremder, Gefangenschaft, großmütig, Jüngling, Keuschheit, Segen, Sklave, überwinden, Vater, vergeben, verkaufen, versöhnen, versuchen, verzeihen, Zimmermann;
≠
***
Er
{, Gott,}
sandte einen Mann vor ihnen hin;
Joseph ward zum Knecht verkauft.
Sie zwangen seine Füße in den Stock,
sein Leib mußte in Eisen liegen,
bis daß sein{, Gottes,} Wort kam
und die Rede des HERRN ihn durchläuterte.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 105:17-19)
***
___________________________________
#Kain
incl. kainster
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Bruder, Eifersucht, Gleichgültigkeit, lieblos, Neid, töten, verantwortungslos, Zorn;
≠ Nächstenliebe
***
Er hatte in kainster Weise
nach diesem Posten getrachtet.
{Glosse:
Wer noch nie eifersüchtig war,
der werfe den 1. Stein auf Kain?
(vgl Matthäus 7:1; Johannes 8:3-11)}
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 879)
***
___________________________________
#Laban
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → listig;
≠
***
{30:27} Laban sprach zu ihm{, Jakob}:
„Laß mich Gnade
vor deinen Augen finden.
Ich spüre,
daß mich der HERR segnet
um deinetwillen;
{30:28} bestimme den Lohn,
den ich dir geben soll.“
(LABAN in Haran-63/TR zu seinem Neffen Jakob; in:
Lutherbibel, 1912, Genesis = 1. Mose 30:27-28)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 27.1.2024}
***
___________________________________
#Lucille
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → ;
≠
***
Mußt du jetzt grade gehen, Lucille
{Schlager, interpretiert von Michael Holm,
im USA-Original von Kenny Rogers}
(Text und Vertonung vermutlich von Roger BOWLING & Hal BYNUM;
EA 1977;
deutsche physiotherapeutische Eil-Version vermutlich von Michael HOLM; EA 1977;
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2113c;
Angaben ohne Gewähr)
***
___________________________________
#Maria / Marie / Marita / Maruschka / Mary
vgl auch tags auf dieser Seite → Josef / Joseph, Vorname;
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Mutter;
≠
***
Oh, Lady Mary
{Schlager, interpretiert von Peter Alexander}
(Text vermutlich von Rudolf-Günter LOOSE & Kurt FELTZ, EA 1969/70;
vertont vermutlich von Metin BÜKEY, 1969;
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2083c;
Angaben ohne Gewähr)
***
Ich trink’ auf dein Wohl, Marie°°°
{Schlager;
D: Gunter GABRIEL (*11.6.1942 Bünde-HF als Günter Caspelherr; †22.6.2017 Hannover-H durch
_____Folgen eines Treppensturzes am 11.6.2017 in Herford-HF),
_____nach der Vorlage I drink to your Memory, EA 1966,
__________D+K: Mitch MURRAY, CBE (*30.1.1940 Hove-BNH/UK als Lionel Michael Stitcher)
__________& Peter CALLANDAR (*10.10.1939 Lyndhurst-HAM/UK; †25.2.2014 London-Harefield-HIL/UK);
_____urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2087c
K: Frank ZANDER (*4.2.1942 Berlin-B);
I: Frank Zander (*4.2.1942 Berlin-B), EA 1974
Charts:
_____11.1.75<29.3.75>12.7.75 D 27w4; Doppel-A-Seite-Single, die anscheinend 11.-18.1.75 unter
__________der Frankenstein-Seite in den Charts notiert wurde
Angaben ohne Gewähr
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#Mickefett
Provisor Ferdinand Mickefett ist ein unglücklicher Liebhaber im 3. Band der Knopp-Trilogie Julchen von Wilhelm BUSCH, EA 1877
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Apotheker / Apothekerin, falsch, Freundschaft, Intrige, Unglück, vergiften;
≠
***
Mickefett! Das gibt Malör,
denn die Tante liebt nicht mehr!
(Wilhelm BUSCH
(*15.4.1832 Wiedensahl-SHG;
†9.1.1908 Seesen-Mechtshausen-GS)
als Erzähler warnend an den Provisor Ferdinand Mickefett,
als dieser nachts in Julchen Knopps Elternhaus einsteigt
und dort irrtümlich eine alte Tante mit Liebeshast umfaßt;
in: Wilhelm BUSCH: Julchen, 11. Auflage,
(Verlag von Friedrich Bassermann) München-M 1887
(EA gleicher Verlag, aber Heidelberg-HD 1877),
Kapitel 8 Die Tante auf Besuch,
Verse 8:45-8:46,
Seite 51
{Versanfänge großgeschrieben}:
https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=coo.31924027219231&seq=55
***
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#Name
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abstempeln, bezeichnen, Christus, Etikett, euphemistisch, Fachausdruck, kennzeichnen, nennen, Ruf, sogenannt, stigmatisieren, taufen, umbenennen, unterschreiben;
≠
***
{23:1} Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein Hirte;
mir wird nichts mangeln.
{23:2} Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
{23:3} Er erquicket meine Seele;
er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
{23:4} Und ob ich schon wanderte im finstern
Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
{23:5} Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
{23:6} Gutes und Barmherzigkeit werden mir
folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 23:1-6)
{Glosse:
Ein Christ täte beten:
Der HERR ist unser Hirte;
uns wird nichts mangeln.
Er weidet uns auf einer grünen Aue
und führet uns zum frischen Wasser.
Er erquicket unsere Seele;
er führet uns auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob wir schon wanderten im finstern Tal,
brauchen wir kein Unglück zu fürchten;
denn du bist bei uns,
dein Stecken und Stab trösten uns.
Du bereitest vor uns einen Tisch
und wandelst mit dessen Gaben
zu Schwestern und Brüder unsere Feinde.
Du salbest unser Haupt mit Öl
und schenkest uns voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden uns folgen
unser Leben lang,
und wir werden bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.}
{Glosse zu Psalm 23:1-3: vgl → KalenderQouz zum 1.2.2024}
{Glosse zu Psalm 23:4-5: vgl → KalenderQouz zum 26.9.2024}
{Glosse zu Psalm 23:4-5: vgl → KalenderQouz zum 21.10.2024}
***
Das ist ein köstlich Ding,
dem HERRN danken
und lobsingen deinem Namen,
du Höchster.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 92:2)
***
Ein Psalm Davids.
Lobe den HERRN,
meine Seele,
und was in mir ist,
seinen heiligen Namen!
Lobe den HERRN,
meine Seele,
und vergiß nicht,
was er dir Gutes getan hat:
Der dir alle deine Sünden vergibt
und heilet alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöst,
der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,
der deinen Mund fröhlich macht,
und du wieder jung wirst wie ein Adler.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 103:1-5)
***
Gelobt sei,
der da kommt im Namen des HERRN!
Wir segnen euch,
die ihr vom Hause des HERRN seid.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 118:26)
***
Unsre Seele ist entronnen
wie ein Vogel dem Stricke des Voglers;
der Strick ist zerrissen,
wir sind los.
Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 124:7-8)
***
Er
{, der HERR,}
zählt die Sterne
und nennt sie alle mit Namen.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 147:4)
***
{12:3} Ihr werdet mit Freuden
Wasser schöpfen
aus den Heilsbrunnen
{12:4} und werdet sagen
zu derselben Zeit:
»Danket dem HERRN,
prediget seinen Namen,
machet kund unter den Völkern sein Tun;
verkündiget,
wie sein Name so hoch ist.
{12:5} Lobsinget dem HERRN,
denn er hat sich herrlich bewiesen;
solches sei kund in allen Landen.«
(Prophet JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 12:3-5)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 3.2.2024}
***
Und nun spricht der HERR,
der dich geschaffen hat,
Jakob,
und dich gemacht hat,
Israel:
„Fürchte dich nicht,
denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich
bei deinem Namen gerufen;
du bist mein!“
(GOTT der HERR zu Israel,
wiedergegeben durch den Propheten JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 43:1)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 7.7.2024}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 8.2.2026}
***
{56:6} „{...} Und die Fremden,
die sich zum HERR getan haben,
daß sie ihm dienen und
seinen Namen lieben,
auf daß sie seine Knechte seien,
ein jeglicher,
der den Sabbat hält,
daß er ihn nicht entweihe,
und meinen Bund festhält,
{56:7} die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und
will sie erfreuen in meinem Bethause,
und ihre Opfer und Brandopfer sollen mir angenehm sein
auf meinem Altar;
denn mein Haus wird heißen
ein Bethaus allen Völkern.“
(GOTT der HERR,
wiedergegeben durch den Propheten JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 56:6-7;
vgl auch Matthäus 21:13; Markus 11:17; Lukas 19:46)
***
{9:11} „{...} Zur selben Zeit
will ich die zerfallene Hütte Davids
wieder aufrichten
und ihre Lücken verzäunen
und, was abgebrochen ist,
wieder aufrichten
und will sie bauen,
wie sie vorzeiten gewesen ist,
{9:12} auf daß sie besitzen die übrigen zu Edom
und alle Heiden,
über welche mein Name genannt ist“,
spricht der HERR,
der solches tut.
(GOTT der HERR vom Altar über das Haus Israel,
wiedergegeben durch den Hirten und Propheten AMOS; in:
Lutherbibel, 1912, Amos 9:11-12)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 9.9.2023}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 28.2.2026}
***
Darum sollt {und dürft} ihr also
beten:
Unser Vater in dem Himmel!
Dein Name
werde geheiligt.
(JESUS lehrt während seiner Bergpredigt
seine Jüngerinnen und Jünger und viel Volks
das Vaterunser,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 6:9)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 24.1.2026}
***
Es werden nicht alle,
die zu mir sagen:
»HErr, HErr!«
ins Himmelreich kommen,
sondern die den Willen tun
meines Vaters im Himmel.
Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage:
»HErr, HErr!
Haben wir nicht in deinem Namen geweissagt,
haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben,
und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?«
{≠ Matthäus 7:18}
Dann werde ich ihnen bekennen:
»Ich habe euch noch nie erkannt;
weichet alle von mir, ihr Übeltäter!«
(JESUS während seiner Bergpredigt zu seinen Jüngern; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 7:21-23)
***
Denn wo 2 oder 3 versammelt sind
in meinem Namen,
da bin ich mitten unter ihnen.
(JESUS daheim in Kapernaum = Kafarnaum-Z/IL
zu seinen Jüngern,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 18:20)
***
Wie kommt ein Zupfinstrument
zu dem Namen „Harfe“?
Als Kind habe ich mir darunter
ein Streichinstrument vorgestellt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 475)
***
Es gebe heute
keine Gladiatorenkämpfe mehr? –
Der Name ist freilich
aus der Mode gekommen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 567)
***
Diese Schriftentstellerinnen nannten sich
ebenso treffend Dichterin,
wie ein Scherbenhaufen
den Namen Spiegel verdient.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 712)
***
Noch immer verdammen und verurteilen
hierzulande Politiker und Diplomaten
im Namen ihres Volkes ein anderes Volk,
nur weil es unter diesem einen Politiker gibt,
der nicht so ist, wie sie selber es sein sollten.
Ich schäme mich
meiner Staatsangehörigkeit.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 729)
***
Erkenntnis ist allgemein
der Name für eine Brille,
die ihren Träger eitel und dünkelhaft macht,
dessen Blick abwärts richtet
und das Betrachtete verkleinert.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 734)
***
Der Name ... ist eine Biothek:
eine Sammlung von Leben und Erinnerungen.
(artur: MamM 1.040, vorab 2019)
***
Wenn Menschen sich einen Namen machen wollen,
kommt kein Schatz dabei heraus;
jedenfalls kein nutzbarer.
(KalenderQouz, *16.10.2022,
aus Glosse zu Matthäus 13:52,
zum Kalenderblatt für den 24.9.2023)
***
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#Penelope
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Ehefrau;
≠
***
Woran erkennst du den Charakter
einer Ehefrau? – An deren Ehemann!
Ist ER ein Philosoph und schreibfaul,
so ist SIE wahrscheinlich eine sogenannte Xanthippe;
reist ER viel, ist SIE wohl eine Penelope.
{Glosse:
Wer weiß schon,
wie die historische Xanthippe wirklich
war?
Deshalb: vgl Matthäus 7:1-2}
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 700)
***
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#Petrus
incl. Kephas
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Felsen;
≠
***
Da sie aber das hörten,
ging's ihnen durchs Herz,
und sie sprachen zu Petrus
und zu den andern Aposteln:
„Ihr Männer, liebe Brüder,
was sollen wir tun?“
(Die Zuhörerinnen und Zuhörer
der Pfingstpredigt des Simon Petrus
im Tempel von Jerusalem-JM/IL,
wiedergegeben durch den Evangelisten LUKAS
in dessen Bericht an Theophilus; in:
Lutherbibel, 1912, vgl Apostelgeschichte 2:37)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 12.2.2025}
***
Haben wir nicht auch Macht,
eine Schwester zum Weibe mit umherzuführen
wie die andern Apostel
und des HErrn Brüder und Kephas?
(PAULUS an die Christen zu Korinth = Korinthos-J/GR; in:
Lutherbibel, 1912, 1. Korinther 9:12)
***
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#Pseudonym
incl. Deckname
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → bezeichnen, decken, falsch, Etikett, Künstler / Künstlerin, Künstlichkeit, nennen, Ruf, umbenennen, unterschreiben, verbergen;
≠
***
Eigentlich müßte jeder Autor jedes Werk
unter einem neuen Pseudonym schreiben,
denn dann könnte sich
die Literaturwissenschaft mehr
den Originaltexten widmen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 219)
***
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#Titel (div.)
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Adel, Anspruch, Buch, ehren, Ruhm, Forderung, Gläubiger / Gläubigerin, Rang, Ruhm, sichern, standesgemäß;
≠
***
Pazifist – das ist kein Titel,
sondern eine lebenslange Aufgabe.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 606)
***
„Moralisch verdächtig,
denn er ist ein Junggeselle“?
„Bestimmt ein Verbrecher
wie all diese angeblich Besitzlosen“?
„Arbeitsscheues Gesindel“?
„Ein Dilettant;
der hat ja noch nicht einmal Abitur“?
„Ein Ketzer;
der geht sogar den Emmausjüngern nach“?
„Ein Rotlicht-Heini;
der unterhält sich ja mit jedem Flittchen
und ergreift für so etwas
sogar noch öffentlich Partei“?
„Nicht vertrauenswürdig;
der verkehrt sogar mit gaunerischen
Steuereintreibern“?
„Aufsässig;
keine Hochachtung vor Rang und Titeln“?
„Ein Besserwisser;
der will sogar noch unsere herrschenden
Theologen belehren“?
„Ein Unruhestifter“?
„Ein Heuchler;
der hält sich selbst für sündlos“?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 718)
***
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#Vorname
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abstempeln, bezeichnen, Etikett, euphemistisch, Fachausdruck, kennzeichnen, nennen, Ruf, sogenannt, stigmatisieren, taufen, umbenennen, unterschreiben;
≠
***
Gebt euren Kindern
keine Vornamen,
die ihr nicht selber gerne tragen tätet.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 2, *4.4.2020)
***
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#Wildegard
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → wild, zähmen;
≠
***
Wildegard und Wildewolf
Titel des MamM 1.055,
von artur,
*21.2.2020,
© Stiftung Stückwerken, freigegeben am 11.3.2024,
Qouz-Note: 3
***
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#Wildewolf
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → wild, zähmen;
≠
***
Wildegard und Wildewolf
Titel des MamM 1.055,
von artur,
*21.2.2020,
© Stiftung Stückwerken, freigegeben am 11.3.2024,
Qouz-Note: 3
***
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#Xanthippe
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Ehefrau, Hausdrachen, nachsagen, Ruf, Sokrates, verleumden, zänkisch;
≠ Eintracht, Friedfertigkeit, gütig
***
Woran erkennst du den Charakter
einer Ehefrau? – An deren Ehemann!
Ist ER ein Philosoph und schreibfaul,
so ist SIE wahrscheinlich eine sogenannte Xanthippe;
reist ER viel, ist SIE wohl eine Penelope.
{Glosse:
Wer weiß schon,
wie die historische Xanthippe wirklich
war?
Deshalb: vgl Matthäus 7:1-2}
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 700)
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jüngstes Update:
15.6.2026
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