Religion als Schlagwort für 145 Zitate
incl. Aberglaube, Altar, (Astrologie), Atheismus, (Gemeinde (≈ Kirchengemeinde)), Götter, Götze, Gottesdienst, Gottlosigkeit, Heide / Heidin, Judentum, Kanzel, Kirche (Gebäude), Kirche (Gemeinschaft), Kirchenaustritt, Kirchenfürst / Kirchenfürstin, Kirchengemeinde, Kirchenvorstand, Kirchgänger / Kirchgängerin, Kirchgang, Klausner / Klausnerin, Kloster, Koran, (Missionar / Missionarin), Pharisäer, Reformator / Reformatorin, Schriftgelehrte / Schriftgelehrter, Tempel, Theologe / Theologin, Theologie, Tierkreiszeichen, Unglaube, Vorhof
vgl auch → anbeten, angehören, Barmherzigkeit, bekennen, bessern, Bibel, Buße, Christentum, Christus, Erkenntnis, Erlösung, Evangelium, Ewigkeit, fromm, Gebet, Geheimnis, Geist, geistig, geistlich, Geistlichkeit, Gemeinschaft, Gläubige / Glaubender, glauben, Glaubwürdigkeit, glücklich, Gnade, göttlich, Gott, Gottesfurcht, Heiliger Geist, hoffen, Jünger / Jüngerin, Ketzer / Ketzerin, Klausner / Klausnerin, Konfession, lieben, moralisch, Nächstenliebe, Pfarrer / Pfarrerin, predigen, Priester / Priesterin, Prophet / Prophetin, Psalm, Seligkeit, taufen, Tugend, verbinden, wähnen, Wege, Weltanschauung, Ziel;
≠
___________________________________
Als gesonderte Bereiche dieser Unterseite werden nachstehend aufgeführt (in Klammern: Anzahl der jeweiligen Zitate):
#Aberglaube (1)
#Altar (1)
#Atheismus (6)
#Götter (2)
#Götze (2)
#Gottesdienst (3)
#Gottlosigkeit (6)
#Heide / Heidin (≈ Nichtchrist / Nichtchristin) (6)
#Judentum (18)
#Kanzel (1)
#Kirche (Gebäude) (12)
#Kirche (Gemeinschaft) (14)
#Kirchenaustritt (2)
#Kirchenfürst / Kirchenfürstin (1)
#Kirchengemeinde (11)
#Kirchenvorstand (1)
#Kirchgänger / Kirchgängerin (1)
#Kirchgang (1)
#Klausner / Klausnerin (1)
#Kloster (1)
#Koran (1)
#Pharisäer (1)
#Reformator / Reformatorin (2)
#Religion (31)
#Schriftgelehrte / Schriftgelehrter (2)
#Tempel (5)
#Theologe / Theologin (2)
#Theologie (3)
#Tierkreiszeichen (1)
#Unglaube (3)
#Vorhof (3)
Mit der Tastenkobination Strg + F können Sie ganz unten ein Suchfeld öffnen und dort das gesuchte Stichwort mit vorangestelltem # eingeben und dann mit den Pfeilen neben dem Suchfeld auf dieser Unterseite suchen.
_____Selbstverständlich können Sie das sogenannte Rautezeichen # auch fortlassen und eine Volltextsuche auf dieser Seite starten; dabei riskieren Sie es jedoch, daß Sie das gesuchte Zitat nicht finden, weil dort das Stichwort in einer gebeugten Form oder in einer älteren Schreibweise verwendet wird.
___________________________________
#Aberglaube
incl. abergläubisch
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Angst, fürchten, Gläubige / Glaubender, glauben, göttlich, Verantwortungsscheu, vergöttern, Vorbild, wähnen, zagen;
≠ Christentum
***
Aberglaube ist ein Kind
der Verantwortungsscheu.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 412)
***
___________________________________
#Altar
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anbeten, Christentum, danken, Geistlichkeit, heilig, Levit, opfern, Pfarrer / Pfarrerin, predigen, Priester / Priesterin, segnen;
≠
***
Denn der Vogel hat ein Haus gefunden
und die Schwalbe ihr Nest,
da sie Junge hecken:
deine Altäre,
HERR Zebaoth,
mein König und Gott.
(KINDER KORAH; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 84:4)
***
___________________________________
#Atheismus
incl. Atheist / Atheistin, atheistisch
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Seinung, zweifeln;
≠ Christentum, Gott
***
Denn Gott hat alle beschlossen unter den Unglauben,
auf daß er sich aller erbarme.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 11:32)
***
Für einen Atheisten hält sich oft ein Mensch,
der glaubt, daß er nicht(s) glaube.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 90)
***
Atheismus:
Opium für Elitasten?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 160)
***
Wer die Lutherbibel nicht
gelesen hat,
der sollte sich hierzulande weder Atheist
noch Schriftsteller nennen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 208)
***
Konsequente Theologie mündet
in den Atheismus;
denn sobald Menschen ihre Logik
über Gott stellen,
hört dieser auf, ein Gott zu sein.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 698)
***
Auch Atheismus
und Gleichgültigkeit
sind Religionen.
(KalenderQouz,
aus Glosse zu Jesaja 11:9-10,
den CLAUDIUS-Brief „An meinen Sohn Johannes“ nutzend,
*28.3.2024, zum Kalenderblatt für den 22.1.2025)
***
___________________________________
#Götter
incl. Göttin
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anbeten, göttlich, Leidenschaft, machen, Olymp, Priester / Priesterin, vergöttern, Vorbild;
≠ Christentum
***
Philosoph, deine Göttin
heißt Eitelkeit.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, 262)
***
Warum habt ihr diesen Dichter
auf den Olymp gehoben?
Dort dürfen einzig Götter bleiben;
für Menschen aber geht es von dort
nur bergab.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 666)
***
___________________________________
#Götze
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Abbild, anbeten, Atheismus, göttlich, Gott, Kreatur, Leidenschaft, machen, Tier, vergöttern, Vorbild;
≠ Christentum
***
Macht nicht jeder Mensch
sich aus Gott
einen eigenen Götzen?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 58)
***
Der Unterschied zwischen einem Gleichnis
und einem theologischen Bilderrätsel?
Ersteres ist voller Leben und entlarvt Heuchelei;
letzteres ist so tot wie ein Götze,
stärkt die Eitelkeit seines Konstrukteurs und
täuscht eine Harmonie vor,
die es in der Wirklichkeit gar nicht gibt;
und es verleitet dazu,
sich selbst zu betrügen,
weil sich der Gläubige in seiner Phantasierolle
als vollkommen wähnt –
unabhängig von seinem tatsächlichen Verhalten.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 976)
***
___________________________________
#Gottesdienst
incl. Messe
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Abendmahl, Altar, anbeten, danken, dienen, Evangelium, fromm, Gemeinschaft, Gläubige / Glaubender, Glaubwürdigkeit, Gnade, Gott, heucheln, Kirchengebäude, Kirchgang, Klingelbeutel, opfern, predigen, Priester / Priesterin, Schauspieler / Schauspielerin, Segen, spenden, versammeln, versöhnen, Wahrheit, zusammenkommen;
≠
***
Eins bitte ich vom HERRN,
das hätte ich gerne:
daß ich im Hause des HERRN bleiben möge
mein Leben lang,
zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN
und seinen Tempel zu betrachten.
Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit,
er verbirgt mich heimlich in seinem Gezelt
und erhöht mich auf einem Felsen.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 27:4-5)
***
Am Anfang galt als Gottesdienst,
wenn Gott den Menschen diente;
später galt als Gottesdienst,
wenn die Menschen Gott dienten;
heute gilt als Gottesdienst,
wenn die Menschen Gott
ihren eigenen Meinungen
dienstbar machen wollen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 692)
***
Wenn’s Selbstbetrug und Heuchelei fördert,
die Nächstenliebe dämpft
und das Herz nicht warm wird,
weil nur das Brotmuseum geöffnet ist,
nicht aber die Backstube,
dann ist’s kein Gottesdienst,
auch wenn’s am Eingang so angekündigt wird.
(KalenderQouz, *25.8.2023,
aus Glosse zu Jakobus 1:27,
zum Kalenderblatt für den 25.9.2024)
***
___________________________________
#Gottlosigkeit
incl. gottlos, Gottlose / Gottloser
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Böses, falsch, Finsternis, gewissenlos, Greuel, Hölle, lieblos, los, Rücksichtslosigkeit, schänden, Sünde, Sünder / Sünderin, Teufel, Übel, Unzucht, Verbrechen, vergöttern, verwerflich, Weltmensch;
≠ Christentum, fromm, Gott,
Gottesfurcht
***
Ich will lieber der Tür hüten in meines Gottes Hause
denn wohnen in der Gottlosen Hütten.
(KINDER KORAH; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 84:11)
***
Denn was die Gottlosen gerne wollten,
das ist verloren.
(Lutherbibel, 1912, aus Psalm 112:10)
***
{33:11} „{...} Ich{, der HERR,} habe keinen
Gefallen
am Tode des Gottlosen,
sondern daß sich der Gottlose bekehre
von seinem Wesen und lebe. {...}
{33:12} {...} Wenn ein Gottloser fromm
wird,
so soll's ihm nicht schaden,
daß er gottlos gewesen ist. {...}“
(GOTT der HERR zum Hause Israel,
wiedergegeben durch den Propheten HESEKIEL = EZECHIEL; in:
Lutherbibel, 1912, aus Hesekiel = Ezechiel 33:11-12)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 15.2.2024}
***
Sie
{, die Menschen,}
wußten,
daß ein Gott ist,
und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott
noch ihm gedankt,
sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden,
und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, aus Römer 1:21)
***
Sie
{, die Menschen,}
haben geehrt und gedient
dem Geschöpfe mehr
denn dem Schöpfer.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, aus Römer 1:25)
***
Christus ist für uns Gottlose gestorben,
da wir noch schwach waren.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 5:6)
***
Unsere Gottlosigkeit ist immer einseitig
und eigentlich unvollständig;
denn Gott bleibt
treu:
sich und uns.
(KalenderQouz, *1.5.2024,
aus Glosse zu 1. Korinther 10:12,
zum Kalenderblatt für den 1.5.2025)
***
___________________________________
#Heide / Heidin (≈ Nichtchrist / Nichtchristin)
incl. heidnisch
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anbeten, opfern;
≠ Christentum
***
{126:1} {...} Wenn der
HERR
die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden wir sein
wie die Träumenden.
{126:2} Dann wird unser Mund voll Lachens
und unsere Zunge voll Rühmens sein.
Da wird man sagen unter den Heiden:
„Der HERR hat Großes an ihnen getan!“
{126:3} Der HERR hat Großes an uns getan;
des sind wir fröhlich.
(Lutherbibel, 1912, aus Psalm 126:1-3)
vertont durch Christian PALMER,
EA-Datum 1837 zur Zeit nicht eindeutig belegbar;
Vortrag zB durch
Gemischter Chor der NAK Berlin-West
& Günter Missenhardt, Baß,
& Gerhard Schroth, Orgel,
& Kammerorchester des Verlages Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main,
& Hermann Ober, Dirigent,
1970c:
https://www.youtube.com/watch?v=-UGcQsKZb54
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 6.2.2023}
***
{11:9} Man wird nirgend Schaden tun
noch verderben
auf meinem ganzen heiligen Berge;
denn das Land ist
voll Erkenntnis des HERRN,
wie Wasser das Meer bedeckt.
{11:10} Und es wird geschehen zu der Zeit,
daß die Wurzel Isai,
die da steht zum Panier den Völkern,
nach der werden die Heiden fragen;
und seine Ruhe wird Ehre sein.
(Prophet JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 11:9-10)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 22.1.2025}
***
{49:4} Ich aber dachte,
ich arbeitete vergeblich
und brächte meine Kraft
umsonst und unnütz zu,
wiewohl meine Sache des HERRN
und mein Amt meines Gottes ist.
{49:6} {Aber der HERR} spricht:
„{...} Ich habe dich auch
zum Licht der Heiden gemacht,
daß du seist mein Heil
bis an der Welt Ende.“
(Der Prophet JESAJA über seine Ermutigung; in:
Lutherbibel, 1912, vgl aus Jesaja 49:4+6)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 21.1.2024}
***
{9:11} „{...} Zur selben Zeit
will ich die zerfallene Hütte Davids
wieder aufrichten
und ihre Lücken verzäunen
und, was abgebrochen ist,
wieder aufrichten
und will sie bauen,
wie sie vorzeiten gewesen ist,
{9:12} auf daß sie besitzen die übrigen zu Edom
und alle Heiden,
über welche mein Name genannt ist“,
spricht der HERR,
der solches tut.
(GOTT der HERR vom Altar über das Haus Israel,
wiedergegeben durch den Hirten und Propheten AMOS; in:
Lutherbibel, 1912, Amos 9:11-12)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 9.9.2023}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 28.2.2026}
***
So spricht der HERR Zebaoth:
„Zu der Zeit werden 10 Männer
aus allerlei Sprachen der Heiden
einen jüdischen Mann {...} ergreifen
und sagen:
»Wir wollen mit euch
gehen;
denn wir hören,
daß Gott mit euch ist.«“
(GOTT der HERR,
wiedergegeben durch den Propheten SACHARJA; in:
Lutherbibel, 1912, aus Sacharja 8:23)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum
3.2.2025}
***
Oder ist Gott allein der Juden Gott?
Ist er nicht auch der Heiden Gott?
Ja freilich, auch der Heiden Gott.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 3:29)
***
___________________________________
#Judentum
incl. Beschneidung, Israel, Israelit / Israelitin, Jüdin / Jude, jüdisch
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Aaron, Abraham / Abram, erwählen, Jericho, Jerusalem, Levit, Prophet / Prophetin, Psalm, Religion, segnen, verfolgen, Volk, Zion;
≠ Christentum
***
Israel hat dennoch
Gott zum Trost,
wer nur reines Herzens ist.
(ASAPH; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 73:1)
***
Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen
noch sein Erbe verlassen.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 94:14)
***
Er
{, Gott,}
sendet eine Erlösung seinem Volk.
(Lutherbibel, 1912, aus Psalm 111:9)
***
Er
{, der HERR,}
wird deinen Fuß nicht gleiten lassen;
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe,
der Hüter Israels schläft nicht
und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
daß dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 121:3-6)
***
Die auf den HERRN hoffen,
die werden nicht fallen,
sondern ewig bleiben
wie der Berg Zion.
Um Jerusalem her sind Berge,
und der HERR ist um sein Volk her
von nun an
bis in Ewigkeit.
(Lutherbibel, 1912, aus Psalm 125:1-2)
***
Die aber abweichen
auf ihre krummen Wege,
wird der HERR wegtreiben
mit den Übeltätern.
{objektiver: Menschen, die Übles tun}
{Glosse:
Doch dem Gott gnädig ist,
dem ist er gnädig
und will,
daß allen Menschen geholfen werde.}
Friede sei über Israel!
(Lutherbibel, 1912, Psalm 125:5)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 21.1.2023}
***
{126:1} {...} Wenn der
HERR
die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden wir sein
wie die Träumenden.
{126:2} Dann wird unser Mund voll Lachens
und unsere Zunge voll Rühmens sein.
Da wird man sagen unter den Heiden:
„Der HERR hat Großes an ihnen getan!“
{126:3} Der HERR hat Großes an uns getan;
des sind wir fröhlich.
(Lutherbibel, 1912, aus Psalm 126:1-3)
vertont durch Christian PALMER,
EA-Datum 1837 zur Zeit nicht eindeutig belegbar;
Vortrag zB durch
Gemischter Chor der NAK Berlin-West
& Günter Missenhardt, Baß,
& Gerhard Schroth, Orgel,
& Kammerorchester des Verlages Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main,
& Hermann Ober, Dirigent,
1970c:
https://www.youtube.com/watch?v=-UGcQsKZb54
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 6.2.2023}
***
Der HERR wird dich segnen aus Zion,
daß du sehest das Glück Jerusalems
dein Leben lang
und sehest deiner Kinder Kinder.
Friede über Israel!
(Lutherbibel, 1912, Psalm 128:5-6)
***
Ich harre des HERRN;
meine Seele harret,
und ich hoffe auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den HERRN
von einer Morgenwache bis zur andern.
Israel,
hoffe auf den HERRN!
Denn bei dem HERRN ist die Gnade
und viel Erlösung bei ihm,
und er wird Israel erlösen
aus allen seinen Sünden.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 130:5-8)
***
Israel,
hoffe auf den HERRN
von nun an bis in Ewigkeit!
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 131:3)
***
Und nun spricht der HERR,
der dich geschaffen hat,
Jakob,
und dich gemacht hat,
Israel:
„Fürchte dich nicht,
denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich
bei deinem Namen gerufen;
du bist mein!“
(GOTT der HERR zu Israel,
wiedergegeben durch den Propheten JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 43:1)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 7.7.2024}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 8.2.2026}
***
So spricht der HERR Zebaoth:
„Zu der Zeit werden 10 Männer
aus allerlei Sprachen der Heiden
einen jüdischen Mann {...} ergreifen
und sagen:
»Wir wollen mit euch
gehen;
denn wir hören,
daß Gott mit euch ist.«“
(GOTT der HERR,
wiedergegeben durch den Propheten SACHARJA; in:
Lutherbibel, 1912, aus Sacharja 8:23)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum
3.2.2025}
***
{50:24} Nun danket alle Gott,
der große Dinge tut
an allen Enden;
der uns von Mutterleib an
lebendig erhält
und tut uns alles Gute.
{50:25} Er gebe uns ein fröhlich’ Herz
und verleihe immerdar Frieden
zu unsrer Zeit in Israel
{50:26} und daß seine Gnade stets bei uns bleibe,
und erlöse uns,
daß wir leben.
(JESUS SIRACH d. Ä.; in:
Lutherbibel, 1912, vgl Sirach 50:24-26)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 1.2.2023}
***
{8:10} {...} „Wahrlich ich sage
euch:
Solchen Glauben habe ich
in Israel nicht gefunden!
{8:11} {...} Viele werden kommen vom
Morgen
und vom Abend
und mit Abraham und Isaak und Jakob
im Himmelreich sitzen; {...}.“
(JESUS in Kapernaum = Kafarnaum-Z/IL
zu denen, die ihm nachfolgten,
über einen römischen Hauptmann,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 8:10-11)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 11.3.2026}
***
Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht;
denn es ist eine Kraft Gottes,
die da selig macht alle,
die daran glauben,
die Juden vornehmlich
und auch die Griechen.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 1:16)
***
Denn das ist nicht ein Jude,
der auswendig ein Jude ist,
auch ist das nicht eine Beschneidung,
die auswendig am Fleisch geschieht;
sondern das ist ein Jude,
der's inwendig verborgen ist,
und die Beschneidung des Herzens
ist eine Beschneidung,
die im Geist
und nicht im Buchstaben geschieht.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, aus Römer 2:28-29)
***
Meines Herzens Wunsch ist,
und ich flehe auch zu Gott
für Israel,
daß sie selig werden.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, aus Römer 10:1)
***
Der Kollektivhaß mancher Christen
auf die Juden
bleibt unverständlich;
denn die Zahl der Christen,
welche Jesum noch immer kreuzigen,
ist wesentlich größer
als die Zahl aller Menschen
damals in Jerusalem.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 131)
***
___________________________________
#Kanzel
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Christentum, Geistlichkeit, Konfession, predigen, Pfarrer / Pfarrerin, Priester / Priesterin, zusammenkommen;
≠
***
Da ist mancher Bäcker klüger denn sein Pfarrer.
Dieser wettert von der Kanzel über die Pflicht des Kirchgangs
und vergrault damit sogar die bisherigen Kirchgängerinnen
oder fördert deren unchristlichen Dünkel;
jener öffnet einfach die Fenster seiner Backstube,
dann die Ladentüre,
und schon zieht ein Duft die Kundschaft herbei.
(aus: KalenderQouz:
Glosse zu Lukas 2:49,
*14.10.2022, zum Kalenderblatt für den 19.3.2023)
***
___________________________________
#Kirche (Gebäude)
incl. Gotteshaus, Haus des HERRN, Haus Gottes, Heiligtum, Kirchenbau, Kirchlein
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anbeten, Baukunst, Christentum, Geistlichkeit, Gott, Haus, Jerusalem, Konfession, Levit, predigen, Priester / Priesterin, Zion, zusammenkommen;
≠ Gezelt, Hütte
***
Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein Hirte;
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele;
er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.
{Glosse:
Ein Christ täte beten:
Der HERR ist unser Hirte;
uns wird nichts mangeln.
Er weidet uns auf einer grünen Aue
und führet uns zum frischen Wasser.
Er erquicket unsere Seele;
er führet uns auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob wir schon wanderten im finstern Tal,
brauchen wir kein Unglück zu fürchten;
denn du bist bei uns,
dein Stecken und Stab trösten uns.
Du bereitest vor uns einen Tisch
und wandelst mit dessen Gaben
zu Schwestern und Brüder unsere Feinde.
Du salbest unser Haupt mit Öl
und schenkest uns voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden uns folgen
unser Leben lang,
und wir werden bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.}
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 23:1-6)
***
Hebe auf deine Schritte zu dem,
was so lange wüst liegt.
Der Feind hat alles verderbt
im Heiligtum.
(ASAPH; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 74:3)
***
Deine Widersacher brüllen in deinen Häusern
und setzen ihre Götzen darein.
(ASAPH; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 74:4)
***
Sie zerstören dein Heiligtum;
sie entweihen und werfen zu Boden
die Wohnung deines Namens.
(vgl ASAPH; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 74:7)
***
Sie sprechen in ihrem Herzen:
„Laßt uns sie plündern!“
Sie zerstören alle Häuser Gottes im Lande.
(vgl ASAPH; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 74:8)
***
Meine Seele verlangt und sehnt sich
nach den Vorhöfen des HERRN.
(KINDER KORAH; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 84:3)
***
Denn ein Tag in deinen Vorhöfen
{des Hauses Gottes}
ist besser
denn sonst 1.000.
(KINDER KORAH; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 84:11)
***
Ich will lieber der Tür hüten in meines Gottes Hause
denn wohnen in der Gottlosen Hütten.
(KINDER KORAH; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 84:11)
***
Ich freute mich über die,
so mir sagten:
„Lasset uns ins Haus des HERRN gehen!“
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 122:1)
***
Wünschet Jerusalem Glück!
Es möge wohl gehen denen,
die dich lieben!
Es möge Friede sein in deinen Mauern
und Glück in deinen Palästen!
Um meiner Brüder und Freunde willen
will ich dir Frieden wünschen.
Um des Hauses willen des HERRN,
unsers Gottes,
will ich dein Bestes suchen.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 122:6-9)
***
Was macht ein Bauwerk zu einer Kirche?
Ein wahrer Kirchenbau hebt die Gedanken
des Betrachters und Besuchers
über die Vergänglichkeit hinaus
und weckt die Sehnsucht nach einer Heimat,
die auf dieser Erde nicht zu finden ist.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 37)
***
Komm in das tote Dorf,
dessen Stoppelfeld verbrannt,
auf der Straße, der Schritte fremd,
zu dem Platz, wo das Kirchlein stand:
Nur die Gräber grüßen noch.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 980)
***
___________________________________
#Kirche (Gemeinschaft)
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anbeten, angehören, beitreten, Brüderlichkeit, Christentum, Eintracht, Familie, gehören, Geistlichkeit, geloben, (Gelübde), Gemeinschaft, Gott, Himmel, Jerusalem, Konfession, Levit, miteinander, Mitglied, Mitläufer / Mitläuferin, Nest, Pfarrer / Pfarrerin, predigen, Priester / Priesterin, Schwester, Seelenhirte / Seelenhirtin, verbinden, Verein, versprechen, wir, Zion, zusammengehören;
≠
***
Und so ein Glied leidet,
so leiden alle Glieder mit;
und so ein Glied wird herrlich gehalten,
so freuen sich alle Glieder mit.
(PAULUS an die Christen zu Korinth = Korinthos-J/GR; in:
Lutherbibel, 1912, 1. Korinther 12:26)
***
Gut, daß wir einander haben
(Text und Vertonung vermutlich von Dr. phil. Manfred SIEBALD, EA 1990;
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2118c;
Angaben ohne Gewähr)
***
Nur wenige finden in ihrer Kirche
auch eine Gemeinde.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 60)
***
Einstens bestand eine christliche Kirche
aus lebendigen Gemeinden;
heute haben sich diese Gemeinden
zu Gruppen gewandelt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 117)
***
Wenn aus einer Kirche
eine politische Partei geworden ist,
sollte sie sich auch entsprechend
umbenennen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 118)
***
Erben können eigentlich nur
zwischen 2 Möglichkeiten wählen:
Entweder sie treten das Erbe an und
übernehmen auch die damit verbundenen Schulden,
oder sie verzichten auf das Erbe.
Wenn also ein Verein, ein Unternehmen,
eine Kirche oder ein Volk sich weigert,
die Schulden der Vergangenheit zu übernehmen,
dann ist solchen das Erbe
gänzlich abzuerkennen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 185)
***
Stell dir vor,
Jesus käme gegenwärtig
auf diese Erde zurück.
Fände er wenigstens eine Kirche,
in der er nicht bald
als Ketzer ausgegrenzt wäre?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 191)
***
Bis jetzt ist der liebe Gott
noch keiner Kirche beigetreten.
Welch ein Glück
für „unfehlbare“ Kirchenfürsten!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 283)
***
Was ist hierzulande in den letzten 40 Jahren
schöner geworden?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 582)
***
Eine Kirche, die ihren Gläubigen
nicht das Gefühl vermitteln kann,
auf einem Heimweg zu sein,
ist auf dem Holzweg.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 629)
***
Diese Kirche hat
viele Gläubiger.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 664)
***
Er ging hinab gen Jericho,
als er in Jerusalem hörte:
„Du wirst nur erlöst,
wenn du erlöst wirst;
fühlst du dich aber nicht erlöst,
dann kann dir auch die Kirche
nicht mehr helfen.“
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 914)
***
Sie nannten ihn einen Nestbeschmutzer;
doch dieses Nest
gab es schon lange nicht mehr.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 978)
***
Nachdem die Logik endlich
zum obersten Wertmaßstab
ernannt worden war,
gab es in der Lehre
kaum noch Widersprüche
und in den Gemeinden
keine Wärme mehr.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 995)
***
___________________________________
#Kirchenaustritt
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Christentum, gehen, Konfession, kündigen, scheiden, trennen, treten, verlassen (≈ fortgehen);
≠
***
Was ist an der Zahl der Kirchenaustritte
so verwunderlich?
Wenn die Krämer kein Öl mehr haben,
bleiben die Kunden aus.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 195)
***
Was bessert sich
durchs Weglaufen?
(Der Alte über die Kirchenaustritte
zu Don Flintenkorn; in:
artur, *5.2.2015,
aus MamM 814 Pilgerleben,
freigegeben am 4.7.2024)
***
___________________________________
#Kirchenfürst / Kirchenfürstin
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Christentum, Geistlichkeit, Hierarchie, hoch, Konfession, Pfarrer / Pfarrerin, Seelenhirte / Seelenhirtin, Würdenträger / Würdenträgerin;
≠
***
Bis jetzt ist der liebe Gott
noch keiner Kirche beigetreten.
Welch ein Glück
für „unfehlbare“ Kirchenfürsten!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 283)
***
___________________________________
#Kirchengemeinde
incl. Gemeinde (≈ Kirchengemeinde)
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anbeten, angehören, beitreten, Brüderlichkeit, Christentum, Eintracht, Familie, gehören, Geistlichkeit, Gemeinschaft, Gott, Himmel, Jerusalem, Konfession, Levit, miteinander, Mitglied, Mitläufer / Mitläuferin, Nest, Pfarrer / Pfarrerin, predigen, Priester / Priesterin, Schwester, Seelenhirte / Seelenhirtin, verbinden, Verein, wir, Zion, zusammengehören;
≠
***
Gedenke an deine Gemeinde,
die du vor alters erworben
und dir zum Erbteil erlöst hast,
an den Berg Zion, darauf du wohnest.
(ASAPH; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 74:2)
***
Und so ein Glied leidet,
so leiden alle Glieder mit;
und so ein Glied wird herrlich gehalten,
so freuen sich alle Glieder mit.
(PAULUS an die Christen zu Korinth = Korinthos-J/GR; in:
Lutherbibel, 1912, 1. Korinther 12:26)
***
Gut, daß wir einander haben
(Text und Vertonung vermutlich von Dr. phil. Manfred SIEBALD, EA 1990;
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2118c;
Angaben ohne Gewähr)
***
Nur wenige finden in ihrer Kirche
auch eine Gemeinde.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 60)
***
Es heißt, die erste Christengemeinde
sei ein Herz und eine Seele gewesen.
Dieses Geheimnis zu ergründen
bemühen sich seit vielen Jahrhunderten
die Schriftgelehrten –
und kommen weiter von dem Ziel.
Nur wenn Menschen
von ihrer Eitelkeit umkehren
und werden wie die Kinder,
wird es wieder
solch eine Gemeinde geben.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 77)
***
Einstens bestand eine christliche Kirche
aus lebendigen Gemeinden;
heute haben sich diese Gemeinden
zu Gruppen gewandelt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 117)
***
Gibt es selbstlose Christen?
Wie können sie selbstlos bleiben,
wenn ihnen gepredigt wird:
„Liebe Gemeinde, opfert uneigennützig,
denn nur solche Opfer
wird euch Gott belohnen!“
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 190)
***
Und der Schreiberteufel fragte
den obersten Teufel:
„Was soll ich schreiben,
damit die Menschen
mit ihren Augen nicht sehen
und mit ihren Ohren nicht hören?“
Und der oberste Teufel
antwortete und sprach:
„Der 1. Gemeinde schreibe:
Betet zu Menschen und nicht zu Gott!
Der 2. Gemeinde schreibe:
Kümmert Euch um das Diesseits,
und vergeßt, daß es ein Jenseits gibt!
Der 3. Gemeinde schreibe:
Wehrt den Kindlein, und prangert jeden an,
der sein täglich Brot
nicht bedenkenlos verdienen will!
Der 4. Gemeinde schreibe:
Achtet den Schein höher als das Sein,
eitle Erkenntnis höher als die Liebe,
und stellt keine Fragen!
Der 5. Gemeinde schreibe:
Strebt nach der Herrschaft,
dient keinem Menschen,
und weidet mit eisernem Stabe!
Der 6. Gemeinde schreibe:
Rächt jede Ungerechtigkeit,
ergreift das Schwert,
und rottet die Barmherzigkeit aus!
Der 7. Gemeinde schreibe:
Haltet Euren Glauben für Wissen;
haltet allein Euch für klug,
bewahrt Euch Eure Selbstsicherheit;
und denkt nicht nach über das,
was Ihr nicht sehen könnt!“
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 445)
***
Was ist hierzulande in den letzten 40 Jahren
schöner geworden?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 582)
***
Sie nannten ihn einen Nestbeschmutzer;
doch dieses Nest
gab es schon lange nicht mehr.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 978)
***
Nachdem die Logik endlich
zum obersten Wertmaßstab
ernannt worden war,
gab es in der Lehre
kaum noch Widersprüche
und in den Gemeinden
keine Wärme mehr.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 995)
***
___________________________________
#Kirchenvorstand
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Christentum, Konfession, leiten, Pfarrer / Pfarrerin, Verein;
≠
***
Jedesmal, wenn er über den Marktplatz ging,
gab er den dortigen Bettlern ein Almosen,
damit sie sich Drogen kaufen konnten.
Einst hatten einige dieser Männer
für ihn gearbeitet,
aber der „harte Wettbewerb“ hatte ihn
bedauerlicherweise damals dazu gezwungen,
das Werk zu schließen
und die Produktion zu „verlagern“;
der „Erfolg“ hatte ihm recht gegeben.
Inzwischen war er sogar
in den Kirchenvorstand gewählt worden
und konnte es sich leisten,
einen bedeutenden Betrag
für die neue Orgel zu spenden.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 861)
***
___________________________________
#Kirchgänger / Kirchgängerin
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Christentum, Gläubige / Glaubender, Konfession, predigen, Sonntag;
≠
***
Er war ein frommer Weltmensch. –
Fromm, weil er sich
zu den eifrigen Kirchgängern zählte;
Weltmensch, weil er gern
betrogen sein wollte.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 930)
***
___________________________________
#Kirchgang
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Christentum, Gläubige / Glaubender, Konfession, predigen, Sonntag;
≠
***
Als ihr der Klingelbeutel
aufdringlich unter die Nase gehalten wurde,
erkannte sie, daß hier jeder Kirchgang
mit einer Geldbuße belegt wurde;
es war ihr letzter Kirchgang.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 557)
***
___________________________________
#Klausner / Klausnerin
incl. Mönch, Nonne
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Christentum, Einsamkeit, Einsiedler / Einsiedlerin, geloben, (Gelübde), Junggeselle / Junggesellin, ledig, Verein, Zölibat;
≠ Familie, Gemeinschaft, miteinander
***
Aus großen Sündern
werden manchmal
fromme Klausner.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 917)
***
___________________________________
#Kloster
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Christentum, geloben, (Gelübde), Gemeinschaft, Junggeselle / Junggesellin, ledig, miteinander, Verein, Zölibat;
≠ allein
***
Läuft dir die Frau ins Kloster fort,
dann folg ihr nicht an diesen Ort;
und will sie gar Gelübde auf sich laden,
dann hüte dich, du weißt ja, wie die schaden.
(artur, *14.12.2013+16.1.2024,
als Bauernregel
zum Kalenderblatt für den
18.7.)
***
___________________________________
#Koran
incl. Islam, Mohammedaner / Mohammedanerin, Moslem / Moslime, Muslim / Muslima
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → offenbaren, Prophet / Prophetin;
≠ Christentum
***
Auch der Koran sagt:
Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 267)
***
___________________________________
#Pharisäer
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abfällig, anklagen, Arroganz, außen, dünkelhaft, Elitast / Elitastin, Fassade, fromm, heucheln, Ketzer / Ketzerin, Kritiker / Kritikerin, Moralist / Moralistin, selbstgefällig, Selbstgerechtigkeit, Strenge, verdammen, verstoßen, verurteilen, vorgeben;
≠ Samariter / Samariterin, Selbstkritik, Sünder / Sünderin, Zöllner /
Zöllnerin
***
Es gingen einige Männer in den Tempel,
um zu beten. Der 1. sprach:
„Gott, sei mir Sünder gnädig“;
der 2.: „Ich danke dir, Gott,
daß ich nicht so bin wie jener Zöllner“;
der 3.: „Ich danke dir, Gott,
daß ich nicht so bin wie jener Pharisäer“;
der 4.: ...
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 373)
***
___________________________________
#Reformator / Reformatorin
incl. Fortform, Reform, Reformation, reformieren
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → ändern, bessern, erneuern, fortschrittlich, Ketzer / Ketzerin, Konfession, Kritiker / Kritikerin, protestieren, umkehren, Unruhestifter / Unruhestifterin, verändern, verbessern, verwandeln, widersetzen, widersprechen;
≠ einverstanden, Faulheit, Gleichgültigkeit,
Trägheit
***
Einen Reformator wird es
im Christentum nie mehr geben;
denn was könnte er auf die Frage
„Für wen tust du das?“ antworten?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 739)
***
Die Fortform der deutschen Schreibe
sollte ein voller Verlagserfolg werden.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 972)
***
___________________________________
#Religion
incl. religiös, Missionar / Missionarin
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Aberglaube, angehören, Atheismus, Barmherzigkeit, bekennen, bessern, Bibel, Buße, Christentum, Christus, Erkenntnis, Erlösung, Evangelium, Ewigkeit, fromm, Gebet, Geheimnis, Geist, geistig, geistlich, Geistlichkeit, geloben, (Gelübde), Gemeinschaft, Gläubige / Glaubender, glauben, Glaubwürdigkeit, glücklich, Gnade, göttlich, Gott, Gottesfurcht, Heide / Heidin, Heiliger Geist, hoffen, Jünger / Jüngerin, Ketzer / Ketzerin, Kirchengemeinde, Klausner / Klausnerin, Konfession, lieben, moralisch, Nächstenliebe, Pfarrer / Pfarrerin, predigen, Priester / Priesterin, Prophet / Prophetin, Psalm, Seligkeit, taufen, Tugend, verbinden, wähnen, Wege, Weltanschauung, Ziel, zweifeln;
≠
***
Ihr pflegt ja Eure religiösen Ansichten
mehr in Taten als in Worten auszusprechen,
und das imponiert.
(Old Surehand zu Old Shatterhand; in:
Karl MAY: Old Surehand 1, 1894, Kapitel 3, S. 405)
***
Das Elend der Religionen:
den Menschen die Illusion zu nehmen,
gut zu sein,
ohne ihnen zu helfen,
gut zu werden.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 135)
***
Die Pforte eines jeden neuen Weges
heißt Zweifel.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 211)
***
Die Pforte zu einer neuen Sackgasse
heißt Zweifel.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 212)
***
Es ginge uns allen wesentlich besser,
wenn freiwillig getan werden dürfte,
was freiwillig getan werden kann.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 229)
***
Auch der Koran sagt:
Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 267)
***
Wo Hierarchien,
da schmeichelnde Heuchler.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 315)
***
Heimat ist dort,
wo ich Schätze finde,
die mir bleiben.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 341)
***
Lärm macht,
wer nichts zu sagen hat.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 347)
***
„Ist denn auch Gott unvollkommen?“
„Ja, auch Gott“, antwortete der Philosoph,
„denn die Maßstäbe,
an denen wir ihn messen,
haben wir Menschen gemacht.“
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 429)
***
Jedem Don Quixote
seine Windmühlen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 506)
***
Zeigt mir doch nicht alle falschen Wege!
Zeigt mir lieber den richtigen Weg!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 518)
***
Was ist hierzulande in den letzten 40 Jahren
schöner geworden?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 582)
***
Laß dich von niemandem „Bruder“ nennen,
der nicht das gleiche Elternhaus hat wie du.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 685)
***
Überall, wo Menschen
an einen Gott glauben,
neigen sie dazu, einen Gott zu schaffen;
ein Bild, das ihnen gleich sei.
Leider gibt das kaum jemand zu.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 688)
***
Konsequente Theologie mündet
in den Atheismus;
denn sobald Menschen ihre Logik
über Gott stellen,
hört dieser auf, ein Gott zu sein.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 698)
***
Je strenger die Religion,
desto ärmer die Musik?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 705)
***
Nur Erkenntnis,
die zur Güte führt,
macht glücklich.
Warum wollen aber so viele Heilsprediger
die Menschheit mit Erkenntnis beglücken,
die zum trostlosen Pessimismus führt?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 723)
***
Einerseits seltsam,
daß es noch immer Geistliche gibt,
die den Verstand für eine Prothese halten;
andererseits sind diese Geistlichen
ein treffendes Beispiel für ihre Theorie –
allerdings nicht
für deren Allgemeingültigkeit.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 735)
***
Mein Verstand sagt mir,
daß ein liebloser Mensch
nicht einen Fußtritt braucht,
sondern Liebe.
Warum teilen aber noch immer
„fromme“ Geistliche einerseits Fußtritte aus
und verbieten andererseits ihren Gläubigen,
den Verstand zu gebrauchen?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 741)
***
Sie nannten ihn
einen Besserwisser und Ketzer,
weil er nach der Wahrheit trachtete. –
Eine größere Ehre konnten sie ihm
kaum erweisen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 750)
***
Hätte die Geistlichkeit
immer nur die Wahrheit gepredigt
und das, woran sie selber glaubte,
so hätte dieses Land
nicht nur eine christliche Vergangenheit,
sondern auch eine christliche Gegenwart
und Zukunft.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 751)
***
Wer glaubt, der Mensch
könne durch Gesetze gebessert werden,
sollte einmal das Gleichnis
vom barmherzigen Samariter in der Bibel
(Lukas 10:30-35) nachlesen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 777)
***
Wer vor dem Hochmut
des Verstandes warnt,
mag es noch ehrlich meinen;
aber davor warnen,
den Verstand zu gebrauchen,
das muß, wer die Wahrheit
zu fürchten hat.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 829)
***
„Religion ist Opium für das Volk“,
zitiert ein Rauschgifthändler.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 838)
***
Diktatoren
– und die gibt es nicht nur in der Politik –
verhalten sich oft widersprüchlich:
Einerseits wollen sie
lauter Marionetten um sich haben,
andererseits beklagen sie sich,
daß es in ihrer Umgebung
gar keine Eigeninitiative gibt.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 889)
***
Aus einer Marionette wird niemals ein Gott,
selbst wenn es so scheint,
als könne aus ihr kein Teufel werden.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 916)
***
Wo viel Schaum geschlagen wird,
ist das Wasser weder sauber
noch gesund.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 938)
***
Auch ein Egoist
müßte die 10 Gebote anerkennen;
denn sie sind zu unserem langfristigen
Schutz und Nutzen gegeben.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 949)
***
Nachdem die Logik endlich
zum obersten Wertmaßstab
ernannt worden war,
gab es in der Lehre
kaum noch Widersprüche
und in den Gemeinden
keine Wärme mehr.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 995)
***
Auch Atheismus
und Gleichgültigkeit
sind Religionen.
(KalenderQouz,
aus Glosse zu Jesaja 11:9-10,
den CLAUDIUS-Brief „An meinen Sohn Johannes“ nutzend,
*28.3.2024, zum Kalenderblatt für den 22.1.2025)
***
___________________________________
#Schriftgelehrte / Schriftgelehrter
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Beruf, Eitelkeit, Elitast / Elitastin, Erkenntnis, Geistlichkeit, Historiker / Historikerin, Ketzer / Ketzerin, Philosoph / Philosophin, Wissenschaftler / Wissenschaftlerin, zweifeln;
≠ Dilettant / Dilettantin
***
Da sprach er{, Jesus}:
„Darum ein jeglicher Schriftgelehrter,
zum Himmelreich gelehrt,
ist gleich einem Hausvater,
der aus seinem Schatz
Neues und Altes hervorträgt.“
(JESUS daheim zu seinen Jüngern,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 13:52)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 24.9.2023}
***
Das ist es,
was einen Schriftgelehrten
zum Hausvater macht:
nicht ein hoher Lehrstuhl,
sondern Augenhöhe zu seinem „Haus“.
(KalenderQouz, *16.10.2022,
aus Glosse zu Matthäus 13:52,
zum Kalenderblatt für den 24.9.2023)
***
___________________________________
#Tempel
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → anbeten, Geistlichkeit, Gott, Haus, Jerusalem, Levit, Priester / Priesterin, Zion;
≠ Gezelt, Hütte
***
Eins bitte ich vom HERRN,
das hätte ich gerne:
daß ich im Hause des HERRN bleiben möge
mein Leben lang,
zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN
und seinen Tempel zu betrachten.
Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit,
er verbirgt mich heimlich in seinem Gezelt
und erhöht mich auf einem Felsen.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 27:4-5)
***
{2:36} Und es war eine Prophetin,
Hanna,
eine Tochter Phanuels,
vom Geschlecht Asser;
die war wohl betagt
und hatte gelebt 7 Jahre mit ihrem Manne
nach ihrer Jungfrauschaft
{2:37} und war nun eine Witwe bei 84
Jahren;
die kam nimmer vom Tempel,
diente Gott mit Fasten und
Beten
Tag und Nacht.
(Der Evangelist LUKAS
in seinem Bericht an Theophilus
über die Darstellung des Knäbleins Jesus
im Tempel zu Jerusalem-JM/IL; in:
Lutherbibel, 1912, Lukas 2:36-37)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 14.2.2024}
***
Und sie waren täglich
und stets beieinander
einmütig im Tempel
und brachen das Brot
hin und her in Häusern.
(Der Evangelist LUKAS
in seinem Bericht an Theophilus
über die 1. Christengemeinde in Jerusalem-JM/IL; in:
Lutherbibel, 1912, Apostelgeschichte
2:46)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 16.2.2023}
***
Ihr aber seid
der Tempel
des lebendigen Gottes.
(PAULUS an die Christen zu Korinth = Korinthos-J/GR und ganz Achaja/GR; in:
Lutherbibel, 1912, aus 2. Korinther 6:16)
***
Es gingen einige Männer in den Tempel,
um zu beten. Der 1. sprach:
„Gott, sei mir Sünder gnädig“;
der 2.: „Ich danke dir, Gott,
daß ich nicht so bin wie jener Zöllner“;
der 3.: „Ich danke dir, Gott,
daß ich nicht so bin wie jener Pharisäer“;
der 4.: ...
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 373)
***
___________________________________
#Theologe / Theologin
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Beruf, Eitelkeit, Elitast / Elitastin, Erkenntnis, Geistlichkeit, Historiker / Historikerin, Ketzer / Ketzerin, Philosoph / Philosophin, Wissenschaftler / Wissenschaftlerin, zweifeln;
≠ Dilettant / Dilettantin
***
„Moralisch verdächtig,
denn er ist ein Junggeselle“?
„Bestimmt ein Verbrecher
wie all diese angeblich Besitzlosen“?
„Arbeitsscheues Gesindel“?
„Ein Dilettant;
der hat ja noch nicht einmal Abitur“?
„Ein Ketzer;
der geht sogar den Emmausjüngern nach“?
„Ein Rotlicht-Heini;
der unterhält sich ja mit jedem Flittchen
und ergreift für so etwas
sogar noch öffentlich Partei“?
„Nicht vertrauenswürdig;
der verkehrt sogar mit gaunerischen
Steuereintreibern“?
„Aufsässig;
keine Hochachtung vor Rang und Titeln“?
„Ein Besserwisser;
der will sogar noch unsere herrschenden
Theologen belehren“?
„Ein Unruhestifter“?
„Ein Heuchler;
der hält sich selbst für sündlos“?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 718)
***
Merkwürdig, wenn das Gleichnis
vom barmherzigen Samariter
unter Pfarrern und Theologen
unbeliebt ist.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 733)
***
___________________________________
#Theologie
incl. theologisch
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Bibel, Christentum, deuten, Eitelkeit, Erkenntnis, Historiker / Historikerin, Ketzer / Ketzerin, wähnen, Wissenschaftler / Wissenschaftlerin, zweifeln;
≠
***
Konsequente Theologie mündet
in den Atheismus;
denn sobald Menschen ihre Logik
über Gott stellen,
hört dieser auf, ein Gott zu sein.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 698)
***
Die Gefahr der Theologie liegt darin,
daß Unwichtiges für wichtiger gilt
denn das Wesentliche.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 902)
***
Der Unterschied zwischen einem Gleichnis
und einem theologischen Bilderrätsel?
Ersteres ist voller Leben und entlarvt Heuchelei;
letzteres ist so tot wie ein Götze,
stärkt die Eitelkeit seines Konstrukteurs und
täuscht eine Harmonie vor,
die es in der Wirklichkeit gar nicht gibt;
und es verleitet dazu,
sich selbst zu betrügen,
weil sich der Gläubige in seiner Phantasierolle
als vollkommen wähnt –
unabhängig von seinem tatsächlichen Verhalten.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 976)
***
___________________________________
#Tierkreiszeichen
incl. Astrologie
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Angst, Astrologie, glauben, Stern, Tier, wähnen;
≠ Christentum
***
Der Glaube an ihr Tierkreiszeichen
dient vielen Menschen als Vorwand,
schlechte Eigenschaften angeblich
nicht ändern zu können.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 150)
***
___________________________________
#Unglaube
incl. ungläubig, Ungläubige / Ungläubiger, Unglauben
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → argwöhnen, Ketzer / Ketzerin, mißtrauen, nein, zweifeln;
≠ Christentum, Gläubige / Glaubender, glauben,
Leichtgläubigkeit, trauen, vergöttern, verlassen, vertrauen
***
Denn Gott hat alle beschlossen unter den Unglauben,
auf daß er sich aller erbarme.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 11:32)
***
Den Reinen ist alles rein;
{Alles?
Und doch blickt der Reine vermutlich wohlwollender
denn der sogenannte Unreine.}
den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein,
sondern unrein ist ihr Sinn sowohl als ihr Gewissen.
Sie sagen,
sie erkennen Gott;
aber mit den Werken verleugnen sie es,
sintemal sie es sind,
an welchen Gott Greuel hat,
und gehorchen nicht
und sind zu allem guten Werk untüchtig.
(PAULUS an Titus; in:
Lutherbibel, 1912, Titus 1:15-16)
***
Wer Unglauben sät,
wird schwerlich Glauben ernten,
Herr Pfarrer!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 625)
***
___________________________________
#Vorhof
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Burg, Haus;
≠ heilig
***
{84:2} Wie lieblich sind deine Wohnungen,
HERR Zebaoth!
{84:3} Meine Seele verlangt und sehnt sich
nach den Vorhöfen des HERRN;
mein Leib und {meine} Seele freuen
sich
in dem lebendigen Gott.
{84:5} Wohl denen,
die in deinem Hause wohnen;
die loben dich immerdar.
(KINDER KORAH zu Gott; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 84:2+3+5;
vertont durch Johannes BRAHMS
in: Ein deutsches Requiem, Opus 45, Satz IV,
Satz-UA 10.4.1868;
zB vorgetragen durch
Wiener Singverein
& Berliner Philharmoniker
& Herbert von Karajan, Dirigent,
Salzburg-S/A, Großes Festspielhaus,
x.3.1978
https://www.youtube.com/watch?v=jeCtv_2Zgu0
0:36:16 bis 0:41:40)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 23.1.2024}
***
Denn ein Tag in deinen Vorhöfen
{des Hauses Gottes}
ist besser
denn sonst 1.000; {...}.
(KINDER KORAH zu Gott; in:
Lutherbibel, 1912, aus Psalm 84:11a)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 2.3.2024}
***
Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum;
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.
Die gepflanzt sind in dem Hause des HERRN,
werden in den Vorhöfen unsers Gottes grünen.
Und wenn sie gleich alt werden,
werden sie dennoch blühen,
fruchtbar und frisch sein.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 92:13-15)
***
___________________________________
jüngstes Update:
15.6.2026
***
1.743 Besucher seit 1.7.2024
26.630 Seitenaufrufe seit 1.7.2024
danke
{In den obigen Zahlen sind meine täglichen Bearbeitungs-Aufrufe nicht enthalten, jedoch meine täglichen eigenen Revisionsaufrufe.}
