13. September (13.9.)
2023: Mittwoch
2024: Freitag
2025: Samstag
2026: 15. Sonntag nach Trinitatis – bei Sonnenuntergang endet das jüd. Neujahrsfest
2027: Montag
2028: Mittwoch
2029: Donnerstag
2026:
jüd. Neujahrsfest
Beginn: 11.9.2026 nach Sonnenuntergang
Ende: 13.9.2026 bei Sonnenuntergang
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Qouz-Sonnenaufgang 7.17 Uhr
Qouz-Sonnenuntergang 18.44 Uhr
Wenn SIe's exakter haben möchten und für Ihren individuellen Standort,
dann versuchen Sie's mal – ohne Gewähr – zum Beispiel bei:
https://sonnenaufgang-sonnenuntergang.de
Wollen Sie aber das Stockwerk Ihrer Wohnung und das Relief Ihrer Umgebung dabei berücksichtigen,
kommen Sie um mehrjährige eigene Aufzeichnungen nicht herum.
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Warum nach einem ird’schen Throne streben,
wenn’s sich als Pilger läßt viel besser leben?
(artur, *18.12.2010)
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Arme Leute
schenken gern.
(Marie von EBNER-ESCHENBACH,
EA vermutlich bereits in der 1. Aulfage der Aphorismen, 1880,
auf jeden Fall in:
Marie von EBNER-ESCHENBACH:
Aphorismen,
3. und um ein 5. Hundert vermehrte Auflage,
(Verlag von Gebrüder Paetel), Berlin-B 1890,
Seite 50, Nummer 35
https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11641826?page=60,61
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2023
Denn Gott hat alle beschlossen
unter den Unglauben,
auf daß er sich aller erbarme.
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi,
in seinem Brief an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, Römer 11:32)
{Waren aber alle unter den Unglauben beschlossen,
so ist der lebendige Glaube eines Christen keine Leistung,
sondern ein Geschenk des barmherzigen Gottes.
Wenn Gott sich aber aller Menschen erbarmen will,
wie kann ich Mensch da andere Menschen resignierend abschreiben,
wenn sie diesen Glauben zur Zeit noch nicht haben?
Danke, Paulus,
was habt Ihr für einen Glauben gehabt!
Und da Ihr glaubwürdig wart,
konnte er sich derart ausbreiten.
Guter Gott,
bewahre uns immer davor,
diesen Glauben durch Schwert oder Gebote verbreiten zu wollen
oder durch lockende Masken
oder durch aufdringliche oder täuschende Vertreterkünste,
sondern laß deine Liebe anziehen,
was du als dein Wesen
in einen jeden Menschen
hineingelegt hast.
KalenderQouz, unmissionarisch am *16.10.2022,
zum 13.9.2023}
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2024
{100:1} Ein Dankpsalm.
Jauchzet dem HERRN,
alle Welt!
{100:2} Dienet dem HERRN
mit Freuden;
kommt vor sein Angesicht
mit Frohlocken!
{100:3} Erkennet,
daß der HERR Gott ist.
Er hat uns gemacht
– und nicht wir selbst –
zu seinem Volk
und zu Schafen seiner Weide.
{100:5} Denn der HERR ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 100:1+2+3+5)
{Der Psalmist hat gut reden!
Was aber,
wenn mir gar nicht nach Jauchzen zumute ist?
Wenn mir Ungerechtigkeit widerfahren ist?
Wenn mich mein Leib plagt?
Wenn mich Sorgen niederdrücken?
Dann brauch’ ich mich jedoch nicht zu verstellen,
sondern darf dennoch vor Gottes Angesicht kommen,
ja, innewerden,
daß ich immer vor seinem Angesicht bin.
Und ich kann an Gottes Wahrheit appellieren
und ihn daran erinnern,
daß schon Jesus zugesagt hat:
„Kommet her zu mir alle,
die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.“
Und bin ich gerade in einem dunklen Tunnel,
so kann Gott mich das Ende ahnen lassen;
und bin ich in einer Kummerhöhle,
kann Gott mich wieder hinausführen.
Gott hat doch auch mich gemacht,
und das nicht,
um an mir sein Scheitern zu erleben,
sondern um mich zu vollenden.
Und daraus wird dann Freude,
und das Vertrauen wächst:
Ich habe einen freundlichen Vater,
dessen Gnade währet ewig
für alle Menschen.
Tscha, das ist eine andere Weide
als die der Bußpredigten,
die den Menschen wähnen einreden zu müssen,
diese täten sich selber machen.
Nein, überlassen wir doch alles dem lieben Gott,
dann wird daraus kein Stückwerk,
sondern Vollkommenheit,
und der wird auch immer Wege finden,
da unser Fuß gehen kann.
Danke, Evangelist Gerhardt.
ADieu!
KalenderQouz, *25.8.2023,
zum 13.9.2024}
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2025
„Ich will selbst meine Schafe weiden,
und ich will sie lagern“,
spricht der Herr HERR.
(GOTT der HERR,
wiedergegeben durch den Propheten Ezechiel = HESEKIEL;
in:
Lutherbibel, 1912, Ezechiel = Hesekiel 34:15)
{Liebes Jakobienchen,
wer lange Mitglied
einer christlichen Gemeinde ist,
wird leider auch Hirten begegnen,
bei denen er den Eindruck hat,
ihre Herde sei ihnen nicht besonders wichtig.
Vergleichbares gibt es auch
bei Vereinen
oder Unternehmen
oder sogar Familien:
Eigennutz
gehe vor
Nächstenliebe
oder Gemeinnutz.
Wenn wir jedoch an einen lebendigen Gott glauben,
dann folgt daraus auch das Vertrauen:
Gott wird dennoch für uns sorgen
und uns nicht umkommen lassen.
Und wer an keinen lebendigen Gott glaubt?
Da ergänze ich ein unscheinbares Wort:
noch.
Und schon bin ich wieder bei meinem
ceterum censeo:
Gott will allen Menschen helfen,
und Gott kann allen Menschen helfen,
also wird Gott allen Menschen helfen,
auf daß er ist und bleibt
alles in allen.
Auf diesem Weideweg
wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen
Geistes
sowie Gottes Frieden
und Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *16.8.2024,
zum 13.9.2025}
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2026
Johannes {der Täufer} antwortete
und sprach:
„Ein Mensch kann
nichts nehmen,
es werde ihm denn
gegeben
vom Himmel.“
(JOHANNES der Täufer zu seinen Jüngern
in der Gegend von Enon-Z/IL,
wiedergegeben durch den Evangelisten JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, Johannes 3:27)
{Liebes Jakobienchen,
stimmt das,
zumal es keine Worte Jesu sind?
Wenden wir unser heutiges Tageswort
zunächst mal auf das Gute an:
Alles Gute,
was wir empfangen,
kommt von Gott.
Damit treten wir jedoch sogleich
weitere Gedanken los:
Ist alles andere,
was wir empfangen,
somit nichts,
also wertlos
und vergänglich?
Was ist mit dem Guten,
das Menschen
ihren Nächsten geben:
Ist das letztendlich
auch von Gott?
Ist es etwa sogar der Zweck
der Gaben Gottes,
daß wir diese
mit Nächsten teilen?
Freilich – wenn ich da meinen Spiegel frage,
so wird er zu bedenken geben:
„Was du an Gutem
mit Nächsten teilst,
ist nie ganz rein;
denk nur an deine Irrtümer,
an deine Versprecher,
an deine Eitelkeit.“
Ist das nicht dennoch ein Trost:
Der Schatz
ist ohne den Acker
nicht zu haben?
Und eine Aufgabe:
Schätze
nicht wegen des Ackers
zu verachten,
sondern zu heben
und vom eigenen Acker aus
mit Nächsten wieder zu teilen.
Zu dieser Schatzsuche
und Schatzverwendung
wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sowie Gottes Frieden
und Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *12.-13.9.2025,
zum 13.9.2026}
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2027
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Ein kleines Lied
1
Ein kleines Lied, wie geht's nur an,
daß man so lieb es haben kann,
was liegt darin? Erzähle!
2
Es liegt darin ein wenig Klang,
ein wenig Wohllaut und Gesang
und eine ganze Seele.
Dr. h. c. Marie Freifrau Ebner von Eschenbach
(Marie von Ebner-Eschenbach)
(*13.9.1830 Kremsier = Kroměříž-Z/CZ, Schloß Zdislawitz als
Marie Dubský von Třebomyslice;
†12.3.1916 Wien I-Innere
Stadt/A, Spiegelgasse 1)
Zur Originalschreibweise vgl EA in:
Marie von EBNER-ESCHENBACH: Gesammelte Schriften, Band 1:
Aphorismen, Parabeln, Märchen und Gedichte,
(Verlag von Gebrüder Paetel), Berlin-B 1893,
Seite 185
https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015006999638&seq=199
{Tscha, der KalenderQouz hätte das „man“ in Vers 2 wohl durch ein „ich“ ersetzt, aber das Reimpaar „Erzähle“ und „Seele“ zähneknirschend als menschlich-deutsches Optimum akzeptiert und nur den Dichterinnen als Anmerkung ein „Empfehle“ angeregt. Auf jeden Fall ist der Ausklang mit „Seele“ einfach meisterhaft und nicht zu übertreffen sowie als Lebensgut zu bewahren. Ew. Gnaden, lieben Dank für dieses kleine Lied. ADieu!
KalenderQouz, *13.9.2025,
und schon scheint wieder die Sonne, als wär’s ein Gruß von meiner Muse, es den Dichterinnen faßbarer zu machen. Also gut, so jung kommen wir nicht mehr zusammen:
An die Dichterinnen,
empfohlen von einer Dichterin
sowie qouzig nachempfunden
1
Ein kleines Lied, wie geht's nur an,
daß ich so lieb es haben kann,
was liegt darin? Empfehle!
2
Es liegt darin ein wenig Klang,
ein wenig Wohllaut und Gesang
und eine ganze Seele.}
***
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Märchenvorschlag zum Tage:
MamM 444 Prinzip Butterblume (*13.+17.9.2007; 15c min Lebenszeit; Qouz-Note: 2-)
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Wir denken heute an:
Sankt Jodokus
*605c Gaël-35/F
†669 (64c) Theix-Runiac-56/F
Fürstensohn
640 (35c) Einsiedler
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Clara Schumann, geborene Wieck
*13.9.1819 Leipzig-L
†20.5.1896 (76) Frankfurt am Main
Pianistin
den Deutschen 80 Pfennige wert, 1.10.1990 bis 31.12.2001 sogar 100 DM
{Begabungen sind keine notwendige Voraussetzung, um glücklich zu werden; geliebt zu werden, das
macht auch nicht glücklich, wenn damit ein Leib-und-Seel-Besitz begründet wird. Allein – wie lange hat Glück auf dieser Erde
Bestand? So kann es also dennoch ein Glück sein, sich mit den Schwingen der Musik in Himmel tragen zu lassen. Da muß der KalenderQouz einfach an ein ewiges Leben glauben, um Euch spielen, improvisieren und
komponieren zu hören. ADieu!
KalenderQouz, *1.1./3.3.2019}
***
Dr. h. c. Marie Freifrau Ebner von Eschenbach
(Maria von Ebner-Eschenbach)
*13.9.1830 Kremsier = Kroměříž-Z/CZ,
Schloß Zdislawitz als
_____Marie Dubský von Třebomyslice
†12.3.1916 (85) Wien I-Innere Stadt/A, Spiegelgasse 1
Schriftstellerin
1880 (49c) EA Aphorismen
1883 (52c) EA Dorf- und
Schloßgeschichten; incl.
_____Krambambuli
1887 (56c) EA Das
Gemeindekind
1893 (62c) EA Ein kleines Lied
_____{in: Marie von EBNER-ESCHENBACH: Gesammelte Schriften, Band 1: Aphorismen, Parabeln,
_____Märchen und Gedichte, (Verlag von Gebrüder Paetel) Berlin-B 1893, Seite 185}
1909 (78c) EA Altweibersommer
{Mancher Schriftsteller meinte wohl, er müsse der Welt ein großes Werk hinterlassen. Doch oft liegt in der Größe eines Senfkorns die größte Kraft und das stärkste Leben. Ein kleines Lied – und eine ganze Seele. Danke für diesen Samen. Wie Ihr seht: Er lebt noch immer. ADieu!
KalenderQouz, *1.1./3.3.2019}
***
jüngstes Update:
15.6.2026
***
1.745 Besucher seit 1.7.2024
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danke
{In den obigen Zahlen sind meine täglichen Bearbeitungs-Aufrufe nicht enthalten, jedoch meine täglichen eigenen Revisionsaufrufe.}
