Farben als Schlagwort für 20 Zitate
incl. blond, bunt, färben, farbig, grau, grün, Hautfarbe, rot, schwarz, tönen (≈ färben), weiß
vgl auch → Gold, Herbst, Klang, klingen, lebendig, Malerei, Pfau, Silber, unterhalten;
≠
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Als gesonderte Bereiche dieser Unterseite werden nachstehend aufgeführt (in Klammern: Anzahl der jeweiligen Zitate):
#blond (1)
#bunt (1)
#färben (1)
#farbig (1)
#grau (2)
#grün (div.) (2)
#Hautfarbe (1)
#rot (2)
#schwarz (div.) (3)
#tönen (≈ färben) (1)
#weiß (5)
Mit der Tastenkobination Strg + F können Sie ganz unten ein Suchfeld öffnen und dort das gesuchte Stichwort mit vorangestelltem # eingeben und dann mit den Pfeilen neben dem Suchfeld auf dieser Unterseite suchen.
_____Selbstverständlich können Sie das sogenannte Rautezeichen # auch fortlassen und eine Volltextsuche auf dieser Seite starten; dabei riskieren Sie es jedoch, daß Sie das gesuchte Zitat nicht finden, weil dort das Stichwort in einer gebeugten Form oder in einer älteren Schreibweise verwendet wird.
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#blond
incl. Blondine
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Haar;
≠
***
17 Jahr’, blondes Haar, so stand sie vor mir
{Schlager, interpretiert von Udo Jürgens}
(Text vermutlich von Thomas HÖRBIGER, EA 1965;
vertont vermutlich von Udo JÜRGENS;
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2081c;
Angaben ohne Gewähr)
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#bunt
incl. buntbewegt
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → chaotisch, Herbst, lebendig, Pfau, unterhalten, verschieden;
≠
***
Behördlich grau der Vorstand blickt
auf das, was seine Post verschickt,
und stöhnt: „Wie werden wir doch bloß
die Arbeit und die Kunden los!“
und jubelt voller Eigennutz
ob Preiszuwachs und Umweltschmutz,
nennt Folgen eigner Bummelei
kurz „Schicksalsschlag“ ganz sorgenfrei,
schweigt sich zu Zahlen gerne aus,
liebt bunte Bilder überaus,
lehnt selbstgefällig sich zurück:
Die Deutsche Post – ein Sammlerstück?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, EA 1997, Nr 963)
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#färben
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → ansteckend, einfließen, hinterlassen, lügen, Malerei, niederschlagen, prägen, schminken, täuschen, wirken;
≠
***
Ich sah den Wald sich färben
1
Ich sah den Wald sich färben,
die Luft war grau und stumm;
mir war betrübt zum Sterben,
und wußt’ es kaum, warum.
2
Durchs Feld vom Herbstgestäude
hertrieb das dürre Laub;
da dacht’ ich: Deine Freude
ward so des Windes Raub.
3
Dein Lenz, der blütenvolle,
dein reicher Sommer schwand;
an die gefror’ne Scholle
bist du nun festgebannt.
4
Da plötzlich floß ein klares
Getön in Lüften hoch: {Original: ;}
Ein Wandervogel war es,
der nach dem Süden zog.
5
Ach, wie der Schlag der Schwingen,
das Lied ins Ohr mir kam,
fühlt’ ich’s wie Trost mir dringen
zum Herzen wundersam.
6
Es mahnt’ aus heller Kehle
mich ja der flücht’ge Gast:
Vergiß, o Menschenseele,
nicht, daß du Flügel hast!
(Emanuel GEIBEL
(*17.10.1815 Lübeck-HL;
†6.4.1884 Lübeck-HL):
Juniuslieder,
(J. G. Cotta’scher Verlag) Stuttgart-S 1848,
***
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#farbig
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Gold, Herbst, Klang, klingen, lebendig, Malerei, Pfau, Silber, unterhalten;
≠
***
Wenn ich lese, höre und sehe,
welche Gebote und Verbote
bereits von „Christen“ erlassen wurden,
könnte es mich nicht mehr überraschen,
wenn der eine oder andere „Christ“ sogar
versucht hätte, einen farbigen Menschen
weiß zu schrubben, – nur weil Jesus
ein Weißer gewesen sei.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 791)
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#grau
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → altern, dunkel, Esel, grauen, Haar, Maus, Soldat / Soldatin, trostlos, Trübsal;
≠
***
Ach, grau ist alle Theorie,
bevor Gelehrte schminken sie.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 282)
***
Behördlich grau der Vorstand blickt
auf das, was seine Post verschickt,
und stöhnt: „Wie werden wir doch bloß
die Arbeit und die Kunden los!“
und jubelt voller Eigennutz
ob Preiszuwachs und Umweltschmutz,
nennt Folgen eigner Bummelei
kurz „Schicksalsschlag“ ganz sorgenfrei,
schweigt sich zu Zahlen gerne aus,
liebt bunte Bilder überaus,
lehnt selbstgefällig sich zurück:
Die Deutsche Post – ein Sammlerstück?
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, EA 1997, Nr 963)
***
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#grün (div.)
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Aue, Blatt, erlauben, frisch, Frühling, gestatten, Gras, grünen, hoffen, ja, leben, lebendig, unwissend, Zeder;
≠ dürr, leblos, nein, Tod, Verbot, welken, Wüste
***
{23:1} Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein Hirte;
mir wird nichts mangeln.
{23:2} Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
{23:3} Er erquicket meine Seele;
er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
{23:4} Und ob ich schon wanderte im finstern
Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
{23:5} Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
{23:6} Gutes und Barmherzigkeit werden mir
folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 23:1-6)
{Glosse:
Ein Christ täte beten:
Der HERR ist unser Hirte;
uns wird nichts mangeln.
Er weidet uns auf einer grünen Aue
und führet uns zum frischen Wasser.
Er erquicket unsere Seele;
er führet uns auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob wir schon wanderten im finstern Tal,
brauchen wir kein Unglück zu fürchten;
denn du bist bei uns,
dein Stecken und Stab trösten uns.
Du bereitest vor uns einen Tisch
und wandelst mit dessen Gaben
zu Schwestern und Brüder unsere Feinde.
Du salbest unser Haupt mit Öl
und schenkest uns voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden uns folgen
unser Leben lang,
und wir werden bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.}
{Glosse zu Psalm 23:1-3: vgl → KalenderQouz zum 1.2.2024}
{Glosse zu Psalm 23:4-5: vgl → KalenderQouz zum 26.9.2024}
{Glosse zu Psalm 23:4-5: vgl → KalenderQouz zum 21.10.2024}
***
Zu Hause war er verheiratet,
bei der Arbeit ein grüner Witwer.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 330)
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#Hautfarbe
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Ausgrenzung, Rassismus, stigmatisieren, verfolgen, Vorurteil, wegtreiben;
≠
***
Uniformismus nenne ich ein Verhalten,
andere Menschen nach einem einzigen
Merkmal zu klassifizieren,
z. B. nach deren Hautfarbe
oder Weltanschauung.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 836)
***
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#rot
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Haar, lieben, Morgenröte, nein, Rotlicht, schämen, Verbot;
≠ erlauben, gestatten, ja
***
Für mich soll’s rote Rosen regnen
{Schlager, interpretiert von Hildegard Knef}
(Text vermutlich von Hildegard KNEF, EA 1968,
vertont vermutlich von Hans HAMMERSCHMID;
urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2072;
Angaben ohne Gewähr)
***
Jeder Leser darf es rot
im Kalender anstreichen,
wenn er bei der Lektüre eines Buches
aus der Feder eines deutschen Schriftstellers gelacht hat.
Ich achte, niemand wird sich davon
einen Schreibkrampf
oder gar ein Hühnerauge holen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 724)
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#schwarz (div.)
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → befürchten, Böses, dunkel, Finsternis, Haar, Krähe, Kummerhöhle, Pessimismus, Schatten, schlechter, Schlechtes, schmutzig, Teufel, trauern, trostlos, Unreinheit, Witwe / Witwer;
≠ getrost, Helligkeit, leuchten, Licht, Zuversichtlichkeit
***
Am weißesten strahlt eine Weste vor einem
schmutzig-schwarzen Hintergrund.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 711)
***
Schwarze Schafe genießen gegenüber
weißen einen bedeutenden Vorzug:
Bei ersteren fallen die weißen,
bei letzteren fallen die dunklen Flecken auf.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 713)
***
Der Unterschied zwischen
einem Seelenhirten und einem Mietling?
Ersterer weidet auch die schwarzen Schafe;
letzterer drängt sie hinaus,
denn an ihnen wird
sein eigenes Unvermögen sichtbar.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 931)
***
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#tönen (≈ färben)
incl. getönt
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → dunkel, einfließen, hinterlassen, Malerei, täuschen;
≠
***
Wie eine getönte Brille,
welche die Farben des blühenden Blumengartens
in ein trostloses Grau zerstört.
(Der Alte von der Halbinsel
über das Richten; aus:
artur: MamM 1.076 Entlasten,
*17.7.2020, freigegeben am 1.5.2024)
***
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#weiß
incl. schneeweiß
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → altern, Haar, Helligkeit, Hermon, Reinheit, Sauberkeit, scheinen, Schnee, Schwan, strahlen;
≠ dunkel, Finsternis
***
3 weiße Birken in meiner Heimat steh’n
Schlager
D: Peter KAEGBEIN (*1925?)
K: Paul LEMBERG (*4.2.1926 Leipzig-L; †23.9.1976 Bad Nauheim-FB als Rolf HEMPEL)
I: Das Rosner-Duo (angeblich Solosängerin als künstliches
Tonstudio-Duo):
Petra Kühn (Antonia Elisabeth Kühn; *14.12.1937 Ötigheim-RA)
provisionsfreie Empfehlung bei youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=-5jvUwLtDz0
0:00 bis 1:27
Dauer: 1:30 min, incl. je 2 sec Pregap und Postgap
18.3.61<17.9.61>17.3.62 D 56w8
I: Monika & Peter:
Nana Gualdi (Adriana
Menke; *29.4.1932 Basel-BS/CH als Adriana Gualdi;
†11.7. 2007 St. Ulrich am Pillersee-KB/A)
Kurt Stephan (*21.12.1919 XY/CZ; †10.10.1984)
provisionsfreie Empfehlung bei youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=ED7kOXwK3ns
Dauer: 2:37 min, incl. je 2 sec Pregap und Postgap
18.3.61<17.9.61>17.3.62 D 56w8
I: Das Hellberg-Duo:
Anna Leibersberger (*10.8.1922 Weingarten-KA; †4.9.2006)
Kurt Eugen Leibersberger (*11.2.1922 Weingarten-KA; †29.12.2015 Bonn-BN)
provisionsfreie Empfehlung bei youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=kIsKq2PdVsQ
Dauer: 2:32 min, incl. je 2 sec Pregap und Postgap
15.4.61<17.9.61>17.3.62 D 52w8
(Text urheberrechtlich geschützt vermutlich bis 31.12.2111c;
Angaben ohne Gewähr)
***
Er trug stets eine weiße Weste,
auf der allenfalls noch Kavaliersdelikte
– als Ordenssterne –
prangen durften.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 674)
***
Am weißesten strahlt eine Weste vor einem
schmutzig-schwarzen Hintergrund.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 711)
***
Schwarze Schafe genießen gegenüber
weißen einen bedeutenden Vorzug:
Bei ersteren fallen die weißen,
bei letzteren fallen die dunklen Flecken auf.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 713)
***
Wenn ich lese, höre und sehe,
welche Gebote und Verbote
bereits von „Christen“ erlassen wurden,
könnte es mich nicht mehr überraschen,
wenn der eine oder andere „Christ“ sogar
versucht hätte, einen farbigen Menschen
weiß zu schrubben, – nur weil Jesus
ein Weißer gewesen sei.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 791)
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danke
{In den obigen Zahlen sind meine täglichen Bearbeitungs-Aufrufe nicht enthalten, jedoch meine täglichen eigenen Revisionsaufrufe.}
