Landwirtschaft als Schlagwort für 41 Zitate
incl. Acker, Bäuerin / Bauer, düngen, ernten, Feld, Fruchtbarkeit, Garbe, Garten, Hirte / Hirtin, Kornfeld
vgl auch → bestellen, Chemie, Dorf, Ente, Esel, Gans, hüten, Land, Maus, pflanzen, Pflanzenschutz, Ratte, reifen, säen, Samen, Schädling, Schaf, Schutzmittel, Schwein, verzäunen, weiden, Wein, Wirtschaft;
≠ Meer
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Als gesonderte Bereiche dieser Unterseite werden nachstehend aufgeführt (in Klammern: Anzahl der jeweiligen Zitate):
#Acker (5)
#Bäuerin / Bauer (≈ Landwirtin / Landwirt) (3)
#düngen (1)
#ernten (7)
#Feld (div.) (5)
#Fruchtbarkeit (13)
#Garbe (1)
#Garten (2)
#Hirte / Hirtin (2)
#Kornfeld (1)
#Landwirtschaft (1)
Mit der Tastenkobination Strg + F können Sie ganz unten ein Suchfeld öffnen und dort das gesuchte Stichwort mit vorangestelltem # eingeben und dann mit den Pfeilen neben dem Suchfeld auf dieser Unterseite suchen.
_____Selbstverständlich können Sie das sogenannte Rautezeichen # auch fortlassen und eine Volltextsuche auf dieser Seite starten; dabei riskieren Sie es jedoch, daß Sie das gesuchte Zitat nicht finden, weil dort das Stichwort in einer gebeugten Form oder in einer älteren Schreibweise verwendet wird.
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#Acker
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → bestellen, Friedhof, Land, Landschaft, pflanzen, Pflanzenschutz, säen, Samen, Schädling;
≠ Wald, weiden
***
„{...} Dornen und Disteln soll
er {der Acker} dir tragen,
und sollst das Kraut auf dem Felde essen.
{...}“
{freie und folgernde Übersetzung:
Dornen und Disteln soll
der Acker dir tragen,
und sollst dennoch genügend
Kraut auf dem Felde finden,
es zu essen.}
(GOTT der HERR zu Adam nach dessen Sündenfall; in:
Lutherbibel, 1912, vgl 1. Mose 3:18)
***
„Da traten die Knechte zu dem Hausvater
und sprachen:
»Herr,
hast du nicht guten Samen
auf deinen Acker gesät?
Woher hat er denn
das Unkraut?«“
(JESUS am Meer
in seinem Gleichnis vom Unkraut im Weizen,
wiedergegeben durch den Evangelisten MATTHÄUS; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 13:27)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 23.10.2024}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 19.2.2026}
***
{10:29} Jesus antwortete und sprach:
„Wahrlich, ich sage euch:
Es ist niemand,
so er verläßt Haus
oder Brüder oder Schwestern,
oder Vater oder Mutter,
oder Weib oder Kinder,
oder Äcker
um meinetwillen
und um des Evangeliums willen,
{10:30} der nicht 100fältig empfange:
jetzt in dieser Zeit
Häuser
und Brüder und Schwestern
und Mütter und Kinder
und Äcker
mitten unter Verfolgungen;
und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.“
(JESUS zu seinen Jüngern
nach der Begegnung mit dem reichen Jüngling,
wiedergegeben durch den Evangelisten MARKUS; in:
Lutherbibel, 1912, Markus 10:29-30)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 10.2.2024}
***
Der Pfarrer hatte recht:
Unter den Menschen
kannst du ohne den Acker
keinen Schatz erwerben.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 650)
{vgl JESUS zu seinen Zuhörerinnen und Zuhörern; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 13:44}
***
Die Bibel aber ist gleich
einem Acker,
in dem ein Schatz verborgen ist,
den du ohne den Acker
nicht erwerben kannst.
(SprücheQouz, *11.10.2019;
mit einem Anklang von Jörg FROBEL, 1991)
{vgl JESUS zu seinen Zuhörerinnen und Zuhörern; in:
Lutherbibel, 1912, Matthäus 13:44}
***
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#Bäuerin / Bauer (≈ Landwirtin / Landwirt)
incl. Landwirt / Landwirtin
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Beruf, bestellen, Dorf, Hinterwäldler / Hinterwäldlerin, Land, pflanzen, Pflanzenschutz, Saat, Samen, weiden;
≠
***
Er sei ein Verbrecher?
Das sei eine schlimme Verleumdung!
Schließlich sei er als Bauer
ein Segen für die Menschheit
und dürfe seinen Müll verheizen,
wann es ihm passe.
Nennen wir ihn also „Zeitverkürzer“.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 886)
***
Eine Maus ward des Körnerraubes
von einem Falken angeklagt
und zum Tode verurteilt.
Da kam eine Krähe
und jagte den Falken
zum Lande hinaus.
Da kam der Bauer
und schoß die Krähe tot.
„Undank ist von Menschen Lohn!“
sprach die Maus
und ging in ihre Vorratskammer.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 990)
***
Strickt die Bäu’rin heut des Klagens Masche,
trinkt der Bauer Klaren aus der Flasche.
(artur, *14.12.2013,
als Bauernregel
zum Kalenderblatt für den
23.7.)
***
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#düngen
incl. Dünger
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → bestärken, Chemie, fördern, nähren, pflanzen, pflegen, stärken;
≠ Pflanzenschutz
***
Die Nächstenliebe dieses Pfarrers
äußerte sich bereits in kleinen Dingen;
so ließ er seinen Hund mit Vorliebe
auf den Nachbargrundstücken düngen –
unentgeltlich und ohne dazu
aufgefordert worden zu sein.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 830)
***
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#ernten
incl. Ernte, Erntedank
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abwerfen, danken, einträglich, erhalten, erwerben, gewinnen, Herbst, lesen, lohnen, nachlesen, pflanzen, reifen, sammeln, Sommer, tragen, verdienen, vergelten, zurückgeben;
≠ säen
***
„{...} Solange die Erde steht,
soll nicht aufhören
Saat und Ernte,
Frost und Hitze,
Sommer und Winter,
Tag und Nacht.“
(GOTT der HERR spricht in seinem Herzen nach Noahs Dankopfer; in:
Lutherbibel, 1912, 1. Mose 8:22)
***
Die mit Tränen säen,
werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen
und tragen edlen Samen
und kommen mit Freuden
und bringen ihre Garben.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 126:5-6)
***
Wer da kärglich sät,
der wird auch kärglich ernten;
und wer da sät im Segen,
der wird auch ernten im Segen.
(PAULUS an die Christen zu Korinth = Korinthos-J/GR und ganz Achaja/GR; in:
Lutherbibel, 1912, 2. Korinther 9:6)
***
Er war ein sehr hilfsbereiter Polizist
und nahm im Herbst gerne
und unaufgefordert die Mühe auf sich,
für andere das Obst zu ernten und zu essen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 319)
***
Wer Unglauben sät,
wird schwerlich Glauben ernten,
Herr Pfarrer!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 625)
***
Wer Gutes sät,
wird Mißtrauen ernten.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 709)
***
Seele, vergiß nicht
Die Mutter hat gesät,
der Sohn geerntet.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 752)
***
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#Feld (div.)
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → bestellen, Kampf, kriegerisch, Landschaft, pflanzen, Pflanzenschutz, reifen, Saat, Samen, Schädling, spielen, Sport;
≠ Wald, weiden, Wüste
***
„{...} Dornen und Disteln soll
er{, der Acker,} dir tragen,
und sollst das Kraut auf dem Felde essen.
{...}“
{freie und folgernde Übersetzung:
Dornen und Disteln soll
der Acker dir tragen,
und sollst dennoch genügend
Kraut auf dem Felde finden,
es zu essen.}
(GOTT der HERR zu Adam nach dessen Sündenfall; in:
Lutherbibel, 1912, vgl 1. Mose 3:18)
***
{103:15} Ein Mensch ist in seinem Leben
wie Gras,
er blühet wie eine Blume
auf dem Felde;
{103:16} wenn der Wind darüber geht,
so ist sie nimmer da,
und ihre Stätte
kennet sie nicht mehr.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 103:15-16)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 21.6.2024}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 26.1.2026}
***
Abend
Der schnelle Tag ist hin, die Nacht schwingt ihre Fahn’
und führt die Sterne auf. Der Menschen müde Scharen
verlassen Feld und Werk; wo Tier und Vögel waren,
trau’rt jetzt die Einsamkeit. Wie ist die Zeit vertan!
Der Port naht mehr und mehr sich zu der Glieder Kahn.
Gleich wie dies’ Licht verfiel, so wird in wenig’ Jahren
ich, du und was man hat und was man sieht, hinfahren.
Dies Leben kommt mir vor als eine Renne-Bahn.
Laß, höchster Gott, mich doch nicht auf dem Laufplatz gleiten,
laß mich nicht Ach, nicht Pracht, nicht Lust, nicht Angst verleiten!
Dein ewig heller Glanz sei vor und neben mir!
Laß, wenn der müde Leib entschläft, die Seele wachen.
Und wenn der letzte Tag wird mit mir Abend machen,
so reiß mich aus dem Tal der Finsternis zu dir.
(Andreas GRYPHIUS: Freuden vnd Trauer-Spiele auch Oden vnd Sonnette sampt Herr Peter Squentz Schimpff-Spiel.
Sonnette. Das Ander Buch, 1658, S. 30)
***
Abendlied
1
Abend wird es wieder,
über Wald und Feld
säuselt Frieden nieder,
und es ruht die Welt.
2
Nur der Bach ergießet
sich am Felsen dort,
und er braust und fließet
immer, immer fort.
3
Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh’,
keine Glocke klinget
ihm ein Rastlied zu. [55||56]
4
So in deinem Streben
bist, mein Herz, auch du:
Gott nur kann dir geben
wahre Abendruh’.
D: August Heinrich HOFFMANN von Fallersleben
(*2.4.1798 Wolfsburg-Fallersleben-WOB;
†19.1.1874 Höxter-Corvey-HX)
*16.6.1837
EA 1838 in: Gedenke mein! 8. Jahrgang (Taschenbuch für 1839),
(Verlag von Friedrich Wilhelm Pfautsch) Wien/A und Leipzig-L vermutlich noch 1838, S. 55-56:
Seite 55: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11044777?page=110,111
Seite 56: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11044777?page=112,113
K zB: Johann Christian Heinrich RINCK
(*18.2.1770 Elgersburg-IK;
†7.8 1846 Darmstadt-DA)
*1827 {im Manuskript noch mit Punktierungen}
EA vermutlich 1841 in:
Liederkranz. Auswahl heiterer und ernster Gesänge für Schule, Haus und Leben, 2. Heft,
herausgegeben von Ludwig Erk und Wilhelm Greef,
(G. D. Bädeker Verlag) Essen (Ruhr) 1841,
Nummer 12, Seite 12
https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11161059?page=18
vorgetragen zB durch
Rundfunk-Jugendchor Wernigerode-HZ, 2007a:
https://www.youtube.com/watch?v=YjSzz2OWurk
***
Sie hatte den Strauß Kornblumen
vom Felde gestohlen,
den Schmetterlingen Nahrung
und mir eine kleine Freude.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 641)
***
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#Fruchtbarkeit
incl. Frucht, fruchtbar, fruchten, Früchte
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → abwerfen, Aue, ausrichten, einträglich, erfolgreich, gelingen, gewinnen, häufig, hervorbringen, leben, lebendig, lohnen, Nutzen, Obst, Paradiesgärtlein, Reichtum, reifen, Segen, tragen, verwirklichen, vollbringen, wachsen, Wertmaßstab, wirken, Wirkung;
≠ dürr, Wüste
***
Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum;
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.
Die gepflanzt sind in dem Hause des HERRN,
werden in den Vorhöfen unsers Gottes grünen.
Und wenn sie gleich alt werden,
werden sie dennoch blühen,
fruchtbar und frisch sein.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 92:13-15)
***
An ihren Früchten
sollt ihr sie erkennen.
(JESUS während seiner Bergpredigt zu seinen Jüngern; in:
Lutherbibel, 1912, aus Matthäus 7:16+20)
***
„Ich{, Jesus,} bin der
Weinstock,
ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt
und ich in ihm,
der bringt viele Frucht,
denn ohne mich
könnt ihr nichts tun.“
(JESUS nach dem letzten Abendmahl
vermutlich zu seinen 11 Jüngern,
wiedergegeben durch den Evangelisten JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, Johannes 15:5)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 16.10.2023}
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 11.2.2026}
***
Also seid auch ihr getötet dem Gesetz
durch den Leib Christi,
daß ihr eines andern seid,
nämlich des,
der von den Toten auferweckt ist,
auf daß wir Gott Frucht bringen.
(PAULUS an die Christen zu Rom = Roma-RM/I; in:
Lutherbibel, 1912, aus Römer 7:4)
***
Denn mir ist eine große Tür aufgetan,
die viel Frucht wirkt,
und sind viele Widersacher da.
(PAULUS über Ephesus = Ephesos = Selçuk-35/TR
an die Christen zu Korinth = Korinthos-J/GR; in:
Lutherbibel, 1912, 1. Korinther 16:9)
***
Die Frucht aber des Geistes ist
Liebe, Freude, Friede,
Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit,
Glaube, Sanftmut, Keuschheit.
(PAULUS an die christlichen Gemeinden zu Galatien/TR; in:
Lutherbibel, 1912, Galater 5:22)
***
{5:9} Wandelt wie die Kinder des Lichts, –
die Frucht des Geistes ist allerlei
Gütigkeit
und Gerechtigkeit
und Wahrheit –,
{5:10} und prüfet,
was da sei wohlgefällig dem HErrn.
(PAULUS, ein Apostel Jesu Christi, in seinem Brief
an die Christen zu Ephesus = Ephesos-35/TR; in:
Lutherbibel, 1912, Epheser 5:9-10)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 21.2.2023}
***
Wörter sind wie Blätter;
Worte sind wie Blütenknospen,
die, wenn wir sie pflegen,
nach und nach aufbrechen
und Blüten
und schließlich auch Früchte hervorbringen
und wieder neuen Samen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 178)
***
Jeder Tag ist ein Baum
mit Blüten,
Blättern
und Früchten – mit neuem Samen.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 213)
***
Unbefangenheit – du viel zu hoher Preis
für die Früchte vom Baume der Erkenntnis!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 235)
***
Manchem ist die Ehe eine Frucht
vom Baume der Erkenntnis.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 268)
***
Im Herbst
1
Es tät’ ein Bäumchen stehen
in schönster Frühlingszier,
und zarte Düfte wehen
zu Menschen, Pflanz’ und Tier.
Doch niemand mocht’ es achten
denn nur ein Wespenschwarm;
die Menschen es belachten,
die Blüte welkt vor Harm.
2
Und viele Tage gehen
dahin im Jahresstreif,
stolz kann das Bäumchen sehen
auf Früchte, die jetzt reif.
Die wollt’ es gern verschenken
und wirft sie alle ab;
doch niemand will’s bedenken
und beuget sich herab.
3
Dem Bäumchen hilft kein Flehen,
schon spät ist Herbsteszeit,
und seine Blätter wehen
rings in die Lande weit.
Und mancher tät’ sie wenden,
und mancher tritt sie klein;
da müssen sie verenden
und wohl vergebens sein.
4
Bald Winterstürme wehen,
die Axt, sie nahet schon,
das tät’ das Bäumchen sehen
und raunt mit leisem Ton:
„Ihr mögt den Stamm nur fällen,
doch baut ein Boot daraus;
tragt’s an des Stromes Wellen
und fahrt zum Quell nach Haus.“
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 1000)
***
Die Früchte vom
Baum der Erkenntnnis
heilen und bessern nicht.
(KalenderQouz, *24.9.2025,
aus Glosse zu Lukas 23:34,
zum Kalenderblatt für den 25.9.2026)
***
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#Garbe
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → binden;
≠ Wald, weiden, Wüste
***
Die mit Tränen säen,
werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen
und tragen edlen Samen
und kommen mit Freuden
und bringen ihre Garben.
(Lutherbibel, 1912, Psalm 126:5-6)
***
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#Garten
incl. Gärtner / Gärtnerin, Gartenarbeit
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → blühen, Blütenknospe, Blume, Kultur, Obst, pflanzen, pflegen;
≠ Wald, weiden, Wüste
***
{58:11} „Und der HERR wird dich immerdar
führen
und deine Seele sättigen in der Dürre
und deine Gebeine stärken;
und du wirst sein wie ein gewässerter Garten
und wie eine Wasserquelle,
welcher es nimmer an Wasser fehlt;
{58:12} und soll durch dich gebaut werden,
was lange wüst gelegen ist;
und wirst Grund legen,
der für und für bleibe;
und sollst heißen:
Der die Lücken verzäunt
und die Wege bessert,
daß man da wohnen möge.“
(GOTT der HERR zu seinem Volk,
wiedergegeben durch den Propheten JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, aus Jesaja 58:11-12)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 29.2.2024}
***
Christ, ein Gärtner
Nach einem alten Bilde.
*1814
1
Ein Gärtner geht im Garten,
wo tausend Blumen blüh‘n,
und alle treu zu warten,
ist einzig sein Bemüh‘n.
2
Der gönnt er sanften Regen
und jener Sonnenschein:
Das nenn' ich treues Pflegen,
da müssen sie gedeih‘n.
3
In liebenden Gedanken
sieht man sie fröhlich blüh‘n,
sie möchten mit den Ranken
den Gärtner all‘ umzieh‘n.
4
Und wann ihr Tag gekommen,
legt er sie an sein Herz,
und zu den Sel'gen, Frommen
trägt er sie himmelwärts;
5
zu seinem Paradiese,
zu seiner schönen Welt,
die nimmermehr, wie diese,
in Staub und Asche fällt.
6
Hier muß das Herz verglühen,
das Weizenkorn verdirbt;
dort oben gilt ein Blühen,
das nimmermehr erstirbt.
7
Du Gärtner, treu und milde,
o, laß uns fromm und fein
zum himmlischen Gefilde,
zum ew'gen Lenz gedeih‘n!
(Max von SCHENKENDORF; *1814; EA 1814/32;
hier zitiert nach:
„Max von Schenkendorf’s poetischer Nachlaß“, (Verlag Gustav Eichler) Berlin-B 1832, S. 165-166)
***
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#Hirte / Hirtin
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → behüten, Beruf, Christus, Gott, hegen, helfen, hüten, nachgehen, pflegen, Schutz, Seelenhirte / Seelenhirtin, sorgen, verzäunen, weiden;
≠ Jäger / Jägerin, Mietling, Schaf, sorgenfrei, Wolf
***
{23:1} Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein
Hirte;
mir wird nichts mangeln.
{23:2} Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
{23:3} Er erquicket meine Seele;
er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
{23:4} Und ob ich schon wanderte im finstern
Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
{23:5} Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
{23:6} Gutes und Barmherzigkeit werden mir
folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.
(König DAVID; in:
Lutherbibel, 1912, Psalm 23:1-6)
{Glosse:
Ein Christ täte beten:
Ein Psalm für uns.
Der HERR ist unser Hirte;
uns wird nichts mangeln.
Er weidet uns auf einer grünen Aue
und führet uns zum frischen Wasser.
Er erquicket unsere Seele;
er führet uns auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob wir schon wanderten im finstern
Tal,
brauchen wir kein Unglück zu fürchten;
denn du bist bei uns,
dein Stecken und Stab trösten uns.
Du bereitest vor uns einen Tisch
und wandelst mit dessen Gaben
zu Schwestern und Brüder unsere Feinde.
Du salbest unser Haupt mit Öl
und schenkest uns voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden uns folgen
unser Leben lang,
und wir werden bleiben
im Hause des HERRN
immerdar.}
{Glosse zu Psalm 23:1-3: vgl → KalenderQouz zum 1.2.2024}
{Glosse zu Psalm 23:4-5: vgl → KalenderQouz zum 26.9.2024}
{Glosse zu Psalm 23:4-5: vgl → KalenderQouz zum 21.10.2024}
***
Er {der HERR}
wird seine Herde weiden
wie ein Hirte;
er wird die Lämmer
in seine Arme sammeln
und in seinem Busen tragen
und die Schafmütter führen.
(Prophet JESAJA; in:
Lutherbibel, 1912, Jesaja 40:11)
{Glosse: vgl → KalenderQouz zum 13.2.2023}
***
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#Kornfeld
incl. Korn
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → Gold, Landschaft, Pflanzenschutz, Reichtum, reifen, tragen;
≠ Wald, weiden, Wüste
***
Wie reich wirkt eine Landschaft,
wenn überall reife Kornfelder wogen!
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers 1, 1997, Nr 818)
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#Landwirtschaft
incl.
vgl (neben den tags auf dieser Seite) auch → bestellen, Chemie, Dorf, Ente, Esel, Gans, hüten, Land, Maus, pflanzen, Pflanzenschutz, Ratte, reifen, säen, Samen, Schädling, Schaf, Schutzmittel, Schwein, verzäunen, weiden, Wein, Wirtschaft;
≠ Meer
***
Er sei ein Verbrecher?
Das sei eine schlimme Verleumdung!
Schließlich sei er als Bauer
ein Segen für die Menschheit
und dürfe seinen Müll verheizen,
wann es ihm passe.
Nennen wir ihn also „Zeitverkürzer“.
(artur: Aphorismen eines Einsiedlers
1, 1997, Nr 886)
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jüngstes Update:
15.6.2026
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