21. November (21.11.)
Mariä Tempelgang
2023: Dienstag
2024: Donnerstag
2025: Freitag
2026: Samstag
2027: Ev. Totensonntag = Ewigkeitssonntag – 26. Sonntag nach Trinitatis
2028: Dienstag
2029: Mittwoch – Ev. Buß- und Bettag (gesetzlicher Feiertag in Sachsen)
Mariä Tempelgang
-20 angebliche Darbringung Mariä im Tempel
durch ihre angeblichen Eltern Anna und Joachim;
kein gesetzlicher Feiertag,
aber Gedenken der Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit,
wenn Märchen
per Dogma
zu Tatsachen erklärt
und auf diese reduziert werden.
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Qouz-Sonnenaufgang 8.23 Uhr
Qouz-Sonnenuntergang 15.20 Uhr
Wenn SIe's exakter haben möchten und für Ihren individuellen Standort,
dann versuchen Sie's mal – ohne Gewähr – zum Beispiel bei:
https://sonnenaufgang-sonnenuntergang.de
Wollen Sie aber das Stockwerk Ihrer Wohnung und das Relief Ihrer Umgebung dabei berücksichtigen,
kommen Sie um mehrjährige eigene Aufzeichnungen nicht herum.
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Kommt Maria sonnig im Tempel an,
gibt’s bestimmt einen strengen Winter dann.
(artur, *15.12.2009)
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Du kannst nicht jeden Tag
etwas Großes tun,
aber etwas Gutes.
(Friedrich Daniel Ernst SCHLEIERMACHER;
*21.11.1768; †12.2.1834)
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2023
Jesus antwortete:
„Mein Reich
ist nicht
von dieser Welt. {...}“
(JESUS im Richthaus von Jerusalem-JM/IL
am Tag seiner Kreuzigung zu Pontius Pilatus,
wiedergegeben durch den Evangelisten JOHANNES; in:
Lutherbibel, 1912, aus Johannes 18:36)
{Vergiß es nicht,
meine Seele!
Bau nicht so feste auf dieser Erde,
sondern begnüge dich mit einem Zelt,
und sammle,
was du mit hinübernehmen kannst
und dir bleibt.
Und laß dich nicht aufhalten durch Ehren,
denn sie lenken obendrein noch ab.
Binde dich an keinen Menschen,
aber wenn Gottes Liebe bindet,
dann trenne das nie,
so wanderst du sicher
und hast mehr Freude.
KalenderQouz,
keine VIP,
sondern ein Pilger
wie jener Tannhäuser,
am *12.10.2022,
zum 21.11.2023}
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2024
„Das weiß ich aber fürwahr:
Wer Gott dient,
der wird
nach der Anfechtung getröstet
und aus der Trübsal erlöst
und nach der Züchtigung
findet Gnade.“
(SARA betet in Ekbatana-24/IR zu Gott; in:
Lutherbibel, 1912, Tobit = Tobias 3:22)
{Liebes Jakobienchen,
was gibt uns unser heutiges Tageswort?
Berechnung?
Nur wer Gott bewußt dient,
werde erlöst?
Nee, denn das „nur“ wäre bereits
eine Hinein-
und Hinzudichtung.
Mit dem Wissen ist es so eine Sache!
Es ist wohl meist abgrenzend:
Es ist so
und kann nicht anders sein.
Und schon wartet die Enttäuschung
auf ihre Gelegenheit.
Deshalb möchte ich vorsichtiger sein,
aber dennoch eine Anregung jener Sara aufgreifen:
mich der Vergangenheit zuwenden
und meinen Erfahrungen.
Ja, auch wer Gott dient,
bleibt nicht von Leid und Sorgen verschont
und muß diese Erde irgendwann verlassen.
Hat er an sein Dienen Erwartungen geknüpft,
dann könnte er schwer enttäuscht werden
und sogar verbittern.
Hat er aber durch sein Dienen
eine Verbindung zu Gott aufgebaut,
so hab’ ich’s an mancher Lazarina
und manchem Lazarus erlebt,
dann konnten sie und er
sich dennoch eine freudige Grundstimmung bewahren,
und sie sind uns heute ein Trost
und eine Ermutigung:
Wenn du nicht mehr tragen kannst,
dann trägt dich Gott –
samt deiner Last.
Auch Du kennst bestimmt solche Sonnen,
die noch immer wärmen,
obwohl sie längst ins Jenseits gezogen sind.
Machen wir aus unserem Tageswort heute
eine Oase des Innehaltens
und des Sonnens
in der Erinnerung:
Alles wird gut!
Dazu wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen
Geistes
sowie Gottes Frieden
und Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *29.9.2023,
zum 21.11.2024}
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2025
„Und seine{, Gottes,} Barmherzigkeit
währet immer für und für
bei denen,
die ihn {ehr}fürchten.“
(MARIA, die Braut des Josephs, lobt den HERRN
im Hause der Elisabeth und des Zacharias
in deren Haus in der Stadt Judas;
wiedergegeben durch den Evangelisten LUKAS
in dessen Bericht an Theophilus; in:
Lutherbibel, 1912, Lukas 1:50)
{Liebes Jakobienchen,
und diese Ehrfurcht äußere sich darin,
vor geistigen Würdenträgern
als Gottes Reichsverwesern
im Staube zu kriechen?
Nö, schon artur
verwendet das Wört Reichsverweser
nicht ehrerbietend
und hat damit unseren Sprachschatz
beeinflußt.
Nö, die göttliche Gesetzmäßigkeit
geht sogar anders,
als sich das damals
Maria gedacht hat:
Unsere Ehrfurcht vor Gott
ist keine Vorleistung,
die Gottes Barmherzigkeit
nach sich ziehe,
sondern Gottes Barmherzigkeit
ist sein Same
für – unsere Dankbarkeit
und damit auch für unsere Freude
sowie für unsere Barmherzigkeit.
Ist das nicht eine Freude,
einen Vater zu haben,
der uns nicht dressieren will,
sondern der seinen Kindern
etwas zutraut
und hinzulegt,
wo wir stückwerken,
und heilt,
wo wir verletzten?
Kein zaghafter Bedenkenträger,
kein Bürokrat
mit engem Dienstweg
und strengen Vorschriften,
kein eisiger tötender Winter,
sondern ein ansteckendes Leben,
das begeistert
zu allem Guten,
und ein heiterer Frühling.
Euer Gott ist noch Winter?
Dann versucht’s doch mal mit meinem Gott.
Dazu wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen
Geistes
sowie Gottes Frieden
und Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *25.6.2024,
zum 21.11.2025}
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2026
Wo nicht Ochsen sind,
da ist die Krippe rein;
aber wo der Ochse geschäftig ist,
da ist viel Einkommen.
(König SALOMO; in:
Lutherbibel, 1912, Sprüche 14:4)
{Liebes Jakobienchen,
nee, einen Ochsen
zeigt mir mein Spiegel nicht;
dennoch liefert
unser heutiges Tageswort
Trost und Rechtfertigung dafür,
wenn’s bei uns
und mit uns
mal nicht so ordentlich aussieht.
Also, liebe Schwäbinnen:
Reinlichkeit
ist kein notwendiges Anzeichen
für wirksame Tüchtigkeit.
Das gilt auch für die Seelsorge,
und nicht nur für die durch Geistliche:
Fruchtbarkeit
ist wichtiger denn
vorgetäuschte Unfehlbarkeit.
Oder botanisch:
Die Pflege des guten Samens
ist wichtiger denn
das Jäten des Unkrauts.
Also?
Also wollen wir uns miteinander
Mut machen:
vor allem auf das Gute
in einem Menschen zu schauen
und dieses zu pflegen;
auch in uns selbst.
Dazu wünsche ich uns allen
die Gnade Jesu Christi,
die Liebe Gottes, des Vaters,
und die begeisternde Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sowie Gottes Frieden
und Freude.
ADieu!
KalenderQouz, *20.11.2025,
zum 21.11.2026}
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2027
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Idee zu einem Katechismus der Vernunft
für edle Frauen.
Die 10 Gebote.
1) Du sollst keinen Geliebten haben neben ihm:
Aber du sollst Freun-[1.2.109||1.2.110]din sein können,
ohne in das Kolorit der Liebe zu spielen und zu kokettieren
oder anzubeten.
2) Du sollst dir kein Ideal machen,
weder eines Engels im Himmel
noch eines Helden aus einem Gedicht oder Roman,
noch eines selbstgeträumten oder phantasierten;
sondern du sollst einen Mann lieben,
wie er ist.
Denn sie, die Natur, deine Herrin,
ist eine strenge Gottheit,
welche die Schwärmerei der Mädchen heimsucht
an den Frauen bis ins 3. und 4. Zeitalter ihrer Gefühle.
3) Du sollst von den Heiligtümern der Liebe
auch nicht das kleinste mißbrauchen:
Denn die wird ihr zartes Gefühl verlieren,
die ihre Gunst entweiht und sich hingibt
für Geschenke und Gaben
oder um nur in Ruhe und Frieden Mutter zu werden.
4) Merke auf den Sabbat deines Herzens,
daß du ihn feierst,
und wenn sie dich halten,
so mache dich frei oder gehe zugrunde.
5) Ehre die Eigentümlichkeit und die Willkür deiner Kinder,
auf daß es ihnen wohl gehe
und sie kräftig leben auf Erden.
6) Du sollst nicht absichtlich lebendig machen.
7) Du sollst keine Ehe schließen,
die gebrochen werden müßte.
8) Du sollst nicht geliebt sein wollen,
wo du nicht liebst.
9) Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen für die Männer;
du sollst ihre Barbarei nicht beschönigen
mit Worten und Werken.
10) Laß dich gelüsten nach der Männer
Bildung, Kunst, Weisheit und Ehre.
Der Glaube.
1) Ich glaube an die unendliche Menschheit,
die da war,
ehe sie die Hülle
der Männlichkeit und der Weiblichkeit annahm.
2) Ich glaube,
daß ich nicht lebe,
um zu gehorchen
oder [1.2.110||1.2.111] um mich zu zerstreuen,
sondern um zu sein und zu werden;
und ich glaube an die Macht des Willens
und der Bildung,
mich dem Unendlichen wieder zu nähern,
mich aus den Fesseln der Mißbildung zu erlösen
und mich von den Schranken des Geschlechts
unabhängig zu machen.
3) Ich glaube an Begeisterung und Tugend,
an die Würde der Kunst
und den Reiz der Wissenschaft,
an Freundschaft der Männer
und Liebe zum Vaterlande,
an vergangene Größe
und künftige Veredlung.
{anonym unter Fragmente, in: Athenäum, Band 1, Stück 2,
herausgegeben von August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel,
(Verlag Friedrich Vieweg der Ältere) Berlin-B 1798,
Seiten 1.2.109+1.2.110-1.2.111
(Zuordnung durch Wilhelm
Dilthey
sowohl personell zu Friedrich Daniel Ernst SCHLEIERMACHER
als auch zeitlich zu der Entstehungszeit zwischen 29.9.1796 und x.3.1798,
einleuchtend, aber nicht unbestritten;
die Erwähnung der Idee im Brief an Henriette Herz vom 3.9.1798
kann ich derzeit leider nicht bestätigen.}
{Nein, allem vollständig zustimmen kann der KalenderQouz nicht,
zumal er vermutet,
daß Anonyma oder Anonymus gar nicht ganz ernst und wörtlich genommen werden wollte.
Und da Kauziges einem Qouz sympathisch ist
und der Text Leben enthält,
möchte ihn der KalenderQouz mit weiteren edlen Frauen teilen,
auf daß er, also der Text, weiterlebe und fruchte,
jeder die eigene Ansicht bewußt mache
und im Herzen weiterklinge
und zumindest zu Gebot 7) und 9) ermutige.
Danke für dieses Leben und diesen Mut.
ADieu!
KalenderQouz, *10.2.2026}
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Märchenvorschlag zum Tage:
MamM 319 Tod, wo ist dein Stachel (*21.11.2004; 12c min Lebenszeit; Qouz-Note: 3+)
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Wir denken heute an:
Johann Löhner
*21.11.1645 Nürnberg-N
†2.4.1705 (59) Nürnberg-N
evangelischer Organist und Komponist
1691 (45c) EA Alles ist an Gottes
Segen
***
Voltaire, geb. François Marie Arouet
*21.11.1694 Paris/F
†30.5.1778 (83) Paris/F
Philosoph, Schriftsteller, Briefschreiber
1759 x.1. (64) EA Candide, ou
L’Optimisme (1776 dt. Candide oder Die beste
aller Welten)
1762 (67c) EA La Pucelle
d'Orléans (version officielle; dt. Die Jungfrau von
Orléans)
***
Dr. theol. Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher
*21.11.1768 Breslau = Wrocław-DW/PL
†12.2.1834 (65) Berlin-B angeblich durch eine verschleppte Lungenentzündung
evangelischer Theologe, Pädagoge
1798 (29) EA Idee zu einem
Katechismus der Vernunft für edle Frauen
_____{anonym unter Fragmente, in: Athenäum, Band 1, Stück 2, herausgegeben von August Wilhelm Schlegel
_____und Friedrich Schlegel, (Verlag Friedrich Vieweg der Ältere) Berlin-B 1798, Seiten 1.2.109+1.2.110-1.2.111;
_____Zuordnung durch Wilhelm Dilthey sowohl personell als auch zeitlich der Entstehungszeit
_____zwischen 29.9.1796 und x.3.1798, einleuchtend, aber nicht unbestritten; die Erwähnung der Idee
_____im Brief an Henriette Herz
vom 3.9.1798 kann ich derzeit leider nicht bestätigen.}
1799 x.6. (30) EA Über die Religion.
Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern
***
jüngstes Update:
15.6.2026
***
1.743 Besucher seit 1.7.2024
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danke
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